SAN FRANCISCO, 10. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Obwohl Asien bei der Innovation im Bereich des inländischen Zahlungsverkehrs weltweit führend ist, gehören die grenzüberschreitenden Zahlungskorridore der Region laut einem Whitepaper von Saber, dem Anbieter von Infrastruktur für grenzüberschreitende Stablecoin-Zahlungen, nach wie vor zu den ineffizientesten weltweit.
In Asien gibt es einige der weltweit fortschrittlichsten inländischen Zahlungssysteme, darunter „PayNow" in Singapur, „InstaPay" auf den Philippinen und „PromptPay" in Thailand. Dennoch liegen weltweit zu jedem beliebigen Zeitpunkt schätzungsweise fünf Billionen US-Dollar aufgrund von Ineffizienzen im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr ungenutzt auf vorfinanzierten Korrespondenzkonten. Eine Überweisung in Höhe von 200 US-Dollar ist mit Gebühren in Höhe von 6 bis 10 % verbunden, dauert mehrere Tage, bis sie abgewickelt ist, und durchläuft mehrere Korrespondenzbanken, bevor sie den Empfänger erreicht.
Das Whitepaper „Stablecoin Strategy for Asia 2026" bietet einen umfassenden Leitfaden für den Aufbau einer Stablecoin-Zahlungsinfrastruktur in den komplexesten Handelskorridoren Asiens.
„Asiens Infrastruktur für Inlandszahlungen ist Weltklasse, die für grenzüberschreitende Zahlungen aber nicht. Genau in dieser Lücke kommen Stablecoins als Abwicklungsschicht ins Spiel – eine Funktion, für die Korrespondenzbanken nie konzipiert waren", sagte Edul Patel, Gründer und CEO von Saber.
Blockchain-Transaktionen werden innerhalb von Sekunden abgewickelt. Der komplizierte Teil kommt noch
Das Saber-Whitepaper beleuchtet die Grenzen dieser Technologie. Stablecoins beseitigen die Reibungsverluste bei grenzüberschreitenden Zahlungen nicht vollständig. Während die Abwicklung über die Blockchain nur Sekunden dauert, ist die Umwandlung digitaler Währungen in lokale Währungen nach wie vor mit uneinheitlichen Compliance-Vorschriften, ungleichmäßiger Marktliquidität und den Herausforderungen des „Last-Mile-Banking" verbunden.
Die wichtigsten Erkenntnisse sind:
„Der Aufbau einer Zahlungsinfrastruktur in Asien erfordert lizenzierte Auszahlungspartner in jedem Korridor, ein Liquiditätsmanagement, das auch bei hohem Volumen und außerhalb der Geschäftszeiten zuverlässig funktioniert, sowie eine Compliance-Architektur, die den Anforderungen der Aufsichtsbehörden in mehreren Rechtsprechungen gleichzeitig gerecht wird. Das ist die Infrastruktur, die Saber in den letzten zwei Jahren aufgebaut hat. Das Whitepaper zeigt auf, was wir dabei gelernt haben", sagt Saurabh Kumar, Business Head bei Saber.
Informationen zu Saber
Saber ist ein auf Stablecoins spezialisiertes Unternehmen für grenzüberschreitende Zahlungsinfrastruktur, das Abwicklungswege bereitstellt, welche die Welt der Stablecoins mit lokalen Finanzsystemen in Asien und darüber hinaus verbinden. Das 2024 gegründete Unternehmen hat grenzüberschreitende Zahlungen im Wert von über drei Milliarden US-Dollar in mehr als 40 Ländern abgewickelt und verfügt über mehr als zehn behördliche Lizenzen. Saber ist ein in Kanada registriertes Gelddienstleistungsunternehmen (Money Services Business, MSB) und hält sämtliche AML- (Anti-Money Laundering) und KYC-Anforderungen (Know Your Customer) sowie die Vorgaben zu Sanktionsprüfungen und zur Travel Rule vollständig ein.
Kontakt:
Naga Harish
naga@mudrex.com
+91-8884061799

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Die Schweiz stimmt an diesem Sonntag über eine richtungsweisende Volksinitiative zur Begrenzung des Bevölkerungswachstums ab. Die von der Schweizerischen Volkspartei (SVP) eingebrachte Vorlage «Keine 10-Millionen-Schweiz» will festschreiben, dass die ständige Wohnbevölkerung bis 2050 unter der Marke von zehn Millionen Menschen bleibt. Laut jüngsten Umfragen zeichnet sich ein knappes Rennen ab, mit einem leichten Trend zur Ablehnung. Regierung, Parlament und große Wirtschaftsverbände stellen sich geschlossen gegen die Initiative.
Der Vorstoß zielt vor allem auf die Zuwanderung: Erreicht die Bevölkerung 9,5 Millionen, müssten Bundesrat und Parlament im Asylwesen und beim Familiennachzug eingreifen. Sollte die Zehn-Millionen-Grenze überschritten werden, wären Maßnahmen vorgesehen, um die Einwohnerzahl wieder zu senken – im Extremfall auch durch die Kündigung internationaler Verträge, etwa zur Personenfreizügigkeit mit der Europäischen Union. Offiziellen Prognosen zufolge könnte die Schweiz um das Jahr 2055 rund 10,5 Millionen Einwohner zählen.
Die SVP argumentiert, die Initiative sei notwendig, um eine aus ihrer Sicht «unkontrollierte» Einwanderung zu bremsen. Sie macht steigende Mieten, überfüllte Züge, zunehmende Zersiedelung und Belastungen für Infrastruktur und Naturschutz maßgeblich an Migration fest. Unterstützer verweisen auf das starke Wachstum seit Einführung der Personenfreizügigkeit mit der EU im Jahr 2002: Damals lebten rund 7,3 Millionen Menschen im Land, Ende 2025 waren es bereits 9,1 Millionen, Ausländer stellen inzwischen knapp 28 % der Bevölkerung.
Wirtschaft und Sozialpartner warnen hingegen vor erheblichen Risiken für die exportorientierte Volkswirtschaft. Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften sprechen von einer «Initiative des Chaos» und fürchten negative Folgen für Beschäftigung und Handel mit der EU, dem wichtigsten Absatzmarkt der Schweiz. Zahlreiche Branchen – von Forschung und Medizin über Bau und Gesundheitswesen bis zur Hotellerie – sind stark auf ausländische Arbeitskräfte angewiesen. Im Beherbergungsgewerbe stammen laut Branchenvertretern mehr als die Hälfte der Beschäftigten aus dem Ausland; einzelne Betriebe berichten, ohne ausländisches Personal sei ein regulärer Betrieb kaum möglich.
Unternehmen sehen zudem die Standortattraktivität gefährdet. Vertreter der Biotech-Industrie warnen, ein strikter Deckel könnte die Rekrutierung internationaler Fachkräfte weiter erschweren und Innovation bremsen. Schon heute sei es anspruchsvoll, hochqualifizierte Spezialisten zu gewinnen, heißt es aus der Branche. Eine Begrenzung, die faktisch den inländischen Talentpool zur Obergrenze mache, wird von Kritikern als potenzieller «Showstopper» für forschungsintensive Geschäftsmodelle bezeichnet.
Das Referendum reiht sich in eine breitere europäische Debatte über Migration, Wohnraumknappheit und öffentliche Dienstleistungen ein, in der rechtskonservative Parteien zunehmend Zuspruch finden. In der Schweiz verlaufen die Bruchlinien nicht nur zwischen Parteien, sondern auch regional: In der französischsprachigen Westschweiz deutet vieles auf eine deutliche Ablehnung der Initiative hin, während die Deutschschweiz gespalten ist und sich zudem eine Kluft zwischen städtischen Zentren und ländlichen Regionen abzeichnet. Das Ergebnis dürfte damit nicht nur die künftige Migrationspolitik, sondern auch das Verhältnis zur EU und die wirtschaftliche Ausrichtung des Landes mitprägen.