BEIJING, 18. April 2026 /PRNewswire/ -- Der chinesische Baijiu-Hersteller Fenjiu Group hat zugesagt, auch weiterhin als Brücke der Kommunikation, als Bindeglied der Zusammenarbeit und als Zeuge der Freundschaft zwischen den Ländern des Globalen Südens zu fungieren, erklärte Wu Yuefei, stellvertretender Vorsitzender und Geschäftsführer der Gruppe.

In seiner Rede auf dem „Global South Financiers Forum 2026" erklärte Wu, dass Fenjiu als Marke, die fest in der Spitzenklasse der chinesischen Spirituosenindustrie verankert ist, nicht nur ein treuer Erbe des Geistes der Shanxi-Händler sei, sondern auch ein aktiver Wegbereiter für moderne Unternehmensführung in der neuen Ära.
Von grüner Landwirtschaft bis zur digitalen Transformation, vom Zugang zu Vertriebskanälen bis zur gemeinsamen Gestaltung von Szenarien – die Spirituosenindustrie könne sich ohne den innovativen Einsatz von Finanzinstrumenten nicht weiterentwickeln, so Wu bei der Vorstellung der Maßnahmen zur Wiederbelebung von Fenjiu.
Fenjiu werde weiterhin mit allen Partnern zusammenarbeiten, um innovative Praktiken im Bereich der grünen Finanzwirtschaft zu erforschen und gemeinsam die Geschichte vom „Grün in Gold verwandeln" im Globalen Süden zu schreiben, fügte er hinzu.
Fenjius 1.500-jährige Geschichte habe dem Unternehmen das Selbstvertrauen gegeben, Konjunkturzyklen zu überstehen, sagte Wu. Fenjiu setzt auf „geduldiges Kapital" und unterstützt den Aufbau industrieller Grundlagen, die Markenpflege und technologische Innovationen mit einer langfristigen Perspektive, um trotz zyklischer Schwankungen stabil zu bleiben und Fortschritte zu erzielen.
Darüber hinaus habe Fenjiu seine Geschäftsstrategie der „gemeinsamen Gestaltung der Zukunft mit den Verbrauchern" intensiv vorangetrieben, so Wu. Durch digitale und intelligente Transformation sowie kulturelle Innovation schaffe das Unternehmen ein neues Szenario, um gegenseitigen Nutzen, Win-Win-Ergebnisse und gemeinsamen Wohlstand mit den Verbrauchern zu verwirklichen.
In Zukunft werde Fenjiu Hand in Hand mit globalen Partnern zusammenarbeiten, um gemeinsam zu diskutieren, aufzubauen, zu teilen und Win-Win-Ergebnisse zu erzielen, sagte Wu. Das Unternehmen werde sich intensiv mit Bereichen wie grüner Finanzierung, industrieller Zusammenarbeit und gemeinsamer Wertschöpfung befassen und den Konsens über grüne Entwicklung in Kooperationserfolge sowie die Vision der industriellen Zusammenarbeit in praktische Maßnahmen umsetzen.
Das „2026 Global South Financiers Forum" fand am 25. und 26. März in Beijing unter dem Motto „Illuminating Global South" statt und brachte Leiter von Finanzinstituten, Experten und Branchenführer aus dem In- und Ausland zusammen, um sich über die Erfolge und Zukunftsaussichten der Zusammenarbeit im Bereich grüner Finanzen auszutauschen.
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Im Kanton Waadt spitzt sich die politische Krise um Staatsrätin Valérie Dittli zu. Der Grosse Rat hat am Dienstag eine Resolution verabschiedet, in der die Mitte-Politikerin formell zum Rücktritt aufgefordert wird. Der Vorstoss ist rechtlich nicht bindend, soll nach dem Willen der Initianten aber ein «starkes Signal» senden und Dittli dazu bewegen, aus eigenem Antrieb aus der Kantonsregierung auszuscheiden.
Ausgelöst wurde die Resolution durch einen neuen, als belastend eingestuften Bericht, der am vergangenen Freitag veröffentlicht wurde. Der frühere Kantonsrichter Jean-François Meylan hält darin fest, Dittli habe eine vertrauliche Vereinbarung abgeschlossen, wonach eine Strafanzeige gegen sie zurückgezogen wurde, ohne den Staatsrat zu informieren. Ihr wird vorgeworfen, gelogen und Informationen zurückgehalten zu haben. Laut dem Bericht geniesst sie im Regierungskollegium deshalb nicht mehr das volle Vertrauen, das sich nur schwer wiederherstellen lasse.
Die Resolution wurde vom Grünen-Fraktionschef Kilian Duggan eingebracht und von allen linken Parteien sowie den Grünliberalen unterstützt. Die FDP und die SVP enthielten sich mehrheitlich. Insgesamt nahm der Grosse Rat den Vorstoss mit 72 Ja-Stimmen bei 5 Nein und 58 Enthaltungen an. Der Staatsrat hat nun drei Monate Zeit, um Stellung zu nehmen. Eine Möglichkeit, eines seiner Mitglieder zu suspendieren oder abzusetzen, hat das Gremium jedoch nicht.
Dittli hatte bereits am Freitag einen Rücktritt ausgeschlossen und sich in einer persönlichen Stellungnahme gegen einzelne Vorwürfe verteidigt. Sie bekräftigte ihren Willen, weiterhin für den Kanton tätig zu sein. Auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA liess ihr Dienst ausrichten, sie habe nicht vor, auf die Resolution zu reagieren und halte an ihrer Erklärung vom Freitag fest. Damit prallen im Kanton Waadt ein deutlich artikulierter politischer Vertrauensverlust und der Anspruch der Regierungsrätin, ihr Mandat fortzuführen, direkt aufeinander.