LONDON, 14. April 2026 /PRNewswire/ -- Vesper Next Generation Infrastructure Fund I hat mit einem verwalteten Gesamtvermögen von über 1 Milliarde Euro erfolgreich seinen Abschluss erreicht und damit das ursprüngliche Ziel von 800 Millionen Euro deutlich übertroffen. Das Ergebnis bestätigt das starke Vertrauen der Anleger in die differenzierte Value-Add-Strategie des Fonds, die sich auf die Infrastruktur der nächsten Generation in Europa konzentriert.

An dem Fundraising beteiligten sich mehr als 50 internationale institutionelle Spitzeninvestoren aus Europa und Nordamerika, darunter Pensionsfonds, Versicherungsgesellschaften, Vermögensverwalter und Family Offices. Diese breite Beteiligung verdeutlicht die wachsende Nachfrage nach spezialisierten Infrastrukturstrategien, insbesondere im Zusammenhang mit der zunehmenden Konzentration Europas auf Energiesicherheit und strategische Autonomie. Mit diesem Abschluss ist der Fonds weltweit der größte Erstfonds im Value-Add-Bereich seit 2023, als der Fonds aufgelegt wurde.
Neben der Mittelbeschaffung hat der Fonds auch eine starke Investitionsdynamik gezeigt. Seit Anfang 2023 wurden rund 400 Möglichkeiten geprüft, was zu sechs Investitionen führte, die innerhalb von zwei Jahren abgeschlossen wurden. Dazu gehören RAD-x, EAG Bioenergy, SAF Aerogroup, BioHold, Thésée und Terakraft. Das Portfolio erstreckt sich derzeit auf sieben europäische Länder und konzentriert sich auf vier Schlüsselsektoren: nachhaltige und dezentralisierte Energie, soziale Infrastrukturen, digitale und Dateninfrastrukturen sowie unternehmenskritischer Verkehr. Der Fonds strebt den Aufbau eines Portfolios von neun bis zehn Unternehmen an, wobei weitere Investitionen in naher Zukunft erwartet werden.
Livio Fenati, Gründer und CEO, sagt: „Dieser Meilenstein stellt eine starke Bestätigung der Strategie und des Vertrauens der Investoren dar, wobei der Fokus nun auf der Wertsteigerung des bestehenden Portfolios und der Vervollständigung der Investitionspipeline liegt."
Vesper Infrastructure Partners, das den Fonds berät, hat seine Plattform weiter ausgebaut und ist auf rund 20 Experten in Büros in Mailand, London, Hamburg und Madrid angewachsen. Die Gründungspartner bringen zusammen mehr als 130 Jahre Erfahrung mit und haben mehr als 350 Milliarden Euro an Infrastrukturtransaktionen durchgeführt. Sie unterstützen eine starke Pipeline an eigenen Möglichkeiten und ein diszipliniertes Portfoliomanagement.
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Vesper Next Generation Infrastructure Fund I GP S.à r.l. Kontakt:
Direktorin, Fiona Ahlendorf - fiona.ahlendorf@amisaconsult.com
Direktor, Ivano Cordella - i.cordella@antealimited.com
Direktor, Thorsten Jungfleisch - thorsten.jungfleisch@fundrock.com
Vesper Infrastructure Partners Kontakt:
info@vesperam.com | www.vesperam.com
Die Kursaal Bern AG hat im Geschäftsjahr 2025 in einem anspruchsvollen Umfeld weniger umgesetzt und verdient, hält aber an ihrer Dividendenpolitik fest. Der Verwaltungsrat will der Generalversammlung vom 6. Juni eine unveränderte Ausschüttung von 22 Franken pro Aktie vorschlagen. Der Betriebsertrag der Gruppe aus Gastronomie, Hotellerie, Casinos und Events sank um 2,5 Prozent auf 74,7 Millionen Franken. Das EBITDA ging auf 12,4 Millionen Franken zurück, was einem Rückgang von 5,3 Prozent entspricht, das anteilige Jahresergebnis fiel um 0,5 Millionen auf 3,7 Millionen Franken.
Trotz rückläufiger Kennzahlen verweist das Unternehmen auf eine weiterhin «sehr gute» EBITDA-Marge. Diese spiegle die Effekte eines strikten Kostenmanagements und von Prozessoptimierungen wider. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich erneut und lag Ende 2025 bei 70,3 Prozent, ein Plus von 2,5 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig wurde die Belegschaft angepasst: Die Zahl der Vollzeitstellen verringerte sich um 15 auf 382.
Operativ stand das Jahr im Zeichen besonderer Belastungen. In der Stadt Bern führte die baubedingte Sperrung der Kornhausbrücke zu geringeren Frequenzen in der Gastronomie und drückte die Umsätze in den klassischen Betrieben. Zudem schwächte sich der Markt für terrestrische Casinos ab: Das Grand Casino Kursaal Bern und das Casino Neuenburg verzeichneten einen Rückgang des Bruttospielertrags. Gegengewichte setzten die digitalen Angebote – insbesondere das Onlinecasino 7melons.ch, das ein «erfreuliches Wachstum» erzielte – sowie das Hotelgeschäft, das im Swissôtel Kursaal Bern dank steigender durchschnittlicher Zimmerpreise und der Rolle als UEFA-Host-Hotel bei der Frauenfussball-Europameisterschaft zusätzliche Aufmerksamkeit erhielt.
Strategisch treibt die Gruppe die technologische und digitale Erneuerung voran. Ende 2025 wurde die Technikpartnerschaft an die IDS Group vergeben, zu der unter anderem Kilchenmann AG und auviso AG gehören. Im neuen Modell beteiligt sich die Kursaal Bern AG an den Investitionen in Audio- und Videotechnik; daraus resultierten neu aktivierte immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 1,6 Millionen Franken. Parallel dazu forciert das Unternehmen die Digitalisierung interner Abläufe, um Kosten zu senken und die Produktivität zu erhöhen – bei gleichzeitiger Sensibilisierung für Risiken wie Cyberangriffe, Datenverluste und Reputationsschäden.
Für das laufende Jahr zeigt sich die Kursaal Bern AG verhalten zuversichtlich. Trotz geopolitischer Unsicherheiten rechnet die Gruppe mit moderatem Wachstum und will insbesondere das Eventgeschäft mit eigenen Formaten ausbauen, etwa gemeinsam mit dem Berner Kulturlokal Bierhübeli im Kultursaal Bern. Dagegen dürfte die Hotellerie laut Unternehmensangaben unter den unsicheren globalen Rahmenbedingungen leiden, weshalb mit Belastungen in diesem Segment gerechnet wird.