KYIV, 9. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Ukrainian Armor, das größte private Verteidigungsunternehmen in der Ukraine, steigert die Produktion unbemannter Bodensysteme und sieht den europäischen Markt als eine wichtige Richtung für die Zusammenarbeit im Bereich der Verteidigungstechnologie.

Das Flaggschiff des Unternehmens, das unbemannte Bodenfahrzeug Protector, ist Teil einer umfassenderen Strategie zur Robotisierung des Gefechtsfeldes und zum Einsatz asymmetrischer Technologien, die die Risiken für das Personal verringern. Protector ist für Logistik-, Evakuierungs- und Unterstützungseinsätze in risikoreichen Umgebungen konzipiert. Die Plattform kann bis zu 1.000 kg Fracht transportieren, in schwierigem Gelände operieren und Aufgaben in Gefahrenzonen erfüllen, in denen herkömmliche Fahrzeuge gefährlich oder nur begrenzt einsetzbar sind.
Eine der wichtigsten Anwendungen ist die Evakuierung von Verletzten aus gefährdeten Gebieten, ohne das Leben des medizinischen Personals und der Rettungskräfte zu gefährden. In einem Krieg, in dem jeder Einsatz zur Bergung eines Verwundeten die Evakuierungsmannschaft das Leben kosten kann, rettet die Roboterplattform diejenigen, die andere retten.
Das System wurde auf der Grundlage der tatsächlichen Bedürfnisse an der Front entwickelt: Lieferung von Munition und Nachschub, medizinische Evakuierung und Unterstützung für vorgelagerte Einheiten. Alle Lösungen wurden in ständiger Kommunikation mit dem Militär entwickelt, basierend auf Kampferfahrung und Feedback direkt vom Schlachtfeld.
„Europa investiert jetzt massiv in die Verteidigung, aber die moderne Kriegsführung hat gezeigt, dass einer der kritischsten Bereiche die Logistik der letzten Meile in der Bedrohungszone ist. Die Ukraine hat unter diesen Bedingungen einzigartige praktische Erfahrungen gesammelt, und wir sind bereit, nicht nur ein Produkt, sondern auch technologische Lösungen weiterzugeben, die sich bereits auf dem Schlachtfeld bewährt haben. Wir sehen ein großes Potenzial in der gemeinsamen Entwicklung von Technologien mit europäischen Partnern, von der Koproduktion bis zur Integration ukrainischer Lösungen in die neue europäische Sicherheitsarchitektur", sagte Vladyslav Belbas, CEO von Ukrainian Armor.
Das Unternehmen unterstreicht auch das erhebliche Dual-Use-Potenzial der Protector-Plattform, die nicht nur militärischen, sondern auch zivilen Aufgaben dienen kann: Einsätze in schwer zugänglichen Gebieten, Katastrophenhilfe, humanitäre Logistik und Unterstützung kritischer Infrastrukturen.
Ukrainian Armor baut die internationale Zusammenarbeit weiter aus und arbeitet an neuen Partnerschaftsformaten mit europäischen Herstellern und Verteidigungsunternehmen.
Informationen zu dem Unternehmen:
Ukrainian Armor ist der größte private Waffenhersteller in der Ukraine. Das Unternehmen stellt gepanzerte Fahrzeuge der Typen Varta und Novator, Mörser und Mörsergranaten her, liefert Fahrgestelle für die Panzerhaubitze Bohdana und ist Auftragnehmer für Komponenten der Raketensysteme Neptun und Vilkha MLRS. Sie entwickelt unbemannte Luft- und Bodensysteme, darunter Protector, und stellt Artilleriemunition verschiedener Kaliber her. Das Unternehmen entwickelt aktiv die internationale Zusammenarbeit, einschließlich der gemeinsamen Produktion von Munition im NATO-Standardkaliber mit dem tschechischen Unternehmen Czechoslovak Group.
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Der Auftritt von Donald Trump Jr. an einem privaten Wirtschaftstreffen in Zürich beschäftigt nun die Schweizer Politik – und die Steuerzahler. Für den Sicherheitsaufwand rund um den Besuch des Sohns des US-Präsidenten kommt nicht die Veranstalterin Davos Lodge auf, sondern der Bund. Die Stadtpolizei Zürich bestätigt, sie habe auf Anweisung des Bundesamts für Polizei Fedpol gehandelt und den gesamten Polizeieinsatz dem Bund in Rechnung gestellt. Damit werden die Kosten über den Bundeshaushalt von Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern in der ganzen Schweiz getragen.
Trump Jr. war Anfang Juni im Zunfthaus zur Saffran vor einer exklusiven Runde von rund 70 bis 75 Gästen aus Wirtschaft und Politik aufgetreten, organisiert von der Netzwerkplattform Davos Lodge. Das Treffen fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, im Anschluss war ein privates Dinner vorgesehen. Rund um den Anlass wurden in der Zürcher Innenstadt zeitweise Strassen gesperrt und Trams blockiert, ein grösseres Aufgebot von Bundes- und Stadtpolizisten stand neben dem US Secret Service im Einsatz. Zur genauen Höhe der Kosten schweigen sowohl Fedpol als auch Stadtpolizei mit Verweis auf Sicherheitsüberlegungen.
Brisant ist der Fall, weil es sich um ein rein privates Treffen ohne offiziellen Staatsbesuch oder öffentliches Amt des Gastes handelte. Grundsätzlich sieht die Verordnung über den Schutz von Personen und Gebäuden in Bundesverantwortung vor, dass Private die Kosten für Schutzmassnahmen selbst tragen müssen, wenn sie schutzbedürftige Personen einladen. Fedpol beruft sich hier jedoch auf Ausnahmeregelungen: Zum einen jene Bestimmung, wonach auch Personen ohne völkerrechtlichen Status geschützt werden können, «bei denen allerdings der Schutz notwendig ist, damit dem Ansehen der Schweiz nicht geschadet wird». Zum anderen verweist das Amt auf die Möglichkeit einer Abgeltung durch den Bund, wenn ein Anlass eine herausragende Bedeutung und weitreichende Auswirkungen auf die internationalen und wirtschaftlichen Interessen der Schweiz habe. Wie diese Kriterien im konkreten Fall erfüllt sein sollen, kommentiert Fedpol nicht; zu Lagebeurteilungen und Sicherheitsdispositiven äussere man sich «aus taktischen Gründen nicht».
Die Intransparenz sorgt in Zürich für ein politisches Nachspiel. Drei Gemeinderatsmitglieder der SP haben eine Anfrage eingereicht, die insbesondere Klarheit über die Kosten und die Entscheidungsgrundlagen des Bundes einfordern soll. Auch die Veranstalterin Davos Lodge beantwortete die Frage nach einer Beteiligung an den Sicherheitskosten nicht direkt und verwies lediglich darauf, man arbeite im Einklang mit den geltenden Schweizer Vorschriften und stimme sich mit den Behörden ab. Während Insider von sechsstelligen Beträgen für den Zugang zum Netzwerk-Event berichten, bleiben die öffentlichen Kosten des Polizeiaufgebots vorerst unter Verschluss.