Jeff Margolis übernimmt erneut den Vorsitz, nachdem das Unternehmen den Wechsel an der Spitze abgeschlossen hat
CAMBRIDGE, Massachusetts, 27. Juli 2026 /PRNewswire/ -- TriNetX, „The Global Truth Engine for Better Human Health™" und Betreiber des weltweit führenden föderierten Gesundheitsdatennetzwerks, gab heute die Ernennung von August Calhoun zum Chief Executive Officer mit sofortiger Wirkung bekannt. Jeff Margolis, der das Unternehmen seit Dezember 2024 als Interim-CEO und Executive Chairman geleitet hat, wird wieder seine Funktion als Chairman und Mitglied des Direktoriums von TriNetX übernehmen.
August Calhoun verfügt über mehr als 25 Jahre Führungserfahrung in den Bereichen Gesundheitsdaten, Technologie und Dienstleistungen. Er hatte leitende Führungspositionen in den Bereichen Betrieb, Vertrieb, Kundenbetreuung und Strategie bei einigen der einflussreichsten Unternehmen der Branche inne, darunter RLDatix, Optum Insight, Change Healthcare und Siemens. In diesen Funktionen baute Herr Calhoun marktführende Unternehmen auf und skalierte diese, sodass sie weltweit Anbieter, Kostenträger und Kunden aus dem Bereich Life Sciences betreuen konnten.
„In den vergangenen 13 Jahren hat TriNetX etwas Einzigartiges geschaffen: ein globales Netzwerk für Gesundheitsdaten, auf das führende Gesundheitssysteme und Unternehmen aus dem Bereich der Biowissenschaften vertrauen, um ihre schwierigsten Forschungsfragen zu beantworten", sagte August Calhoun. „Das branchenführende Netzwerk von TriNetX und die beispiellose Datenqualität verschaffen dem Unternehmen eine hervorragende Ausgangsposition, um seine globale Reichweite auszubauen, seine Datenbestände weiter zu bereichern und den verschiedenen Akteuren im Gesundheitswesen umsetzbare Erkenntnisse zu liefern." „Es ist mir eine Ehre, TriNetX, die ‚Global Truth Engine for Better Human Health™', zu leiten und die Mission voranzutreiben, die uns definiert."
„August ist genau der Leiter, den TriNetX in dieser Phase seiner Entwicklung braucht", sagte Jeff Margolis, Chairman. „Seine Erfolgsbilanz beim Aufbau und der Skalierung leistungsstarker Unternehmen im Bereich der Gesundheitstechnologie in Verbindung mit seinem fundierten Verständnis für Datenanalyse und -dienstleistungen macht ihn in einzigartiger Weise geeignet, die Mission von TriNetX voranzutreiben. Ich bin stolz auf das, was das TriNetX-Team während dieser Übergangsphase geleistet hat, und freue mich darauf, August und das Unternehmen als Chairman des Board of Directors weiterhin zu unterstützen."
Joe Bress, Partner und globaler Co-Leiter des Bereichs Healthcare bei Carlyle, dem Hauptinvestor von TriNetX, fügte hinzu: „Wir freuen uns sehr, August als festen CEO von TriNetX begrüßen zu dürfen. Wir danken außerdem Jeff für seine herausragende Führungsarbeit während der Übergangsphase, in der die Organisation wegweisende Erfolge verzeichnen konnte: eine strategische Zusammenarbeit und Investition mit Regeneron, die Übernahme der Vermögenswerte von Zetta Genomics sowie das Wachstum des LIVE-Netzwerks von auf über 300 Millionen Patienten. Jeff führte das Unternehmen durch zahlreiche funktionsübergreifende Veränderungsinitiativen, die darauf abzielten, die nächste Wachstumsphase zu unterstützen und gleichzeitig die Kernkompetenzen von TriNetX zu bewahren: die Ausrichtung des Unternehmens auf seine Mission, den sorgfältigen Umgang mit den Beziehungen zu den Partneranbietern und sein Bekenntnis zu den höchsten Standards wissenschaftlicher Integrität."
Das globale Netzwerk von TriNetX umfasst mittlerweile Real-World-Daten von mehr als 300 Millionen Patienten aus über 25 Ländern und unterstützt damit die klinische Forschung, die Konzeption klinischer Studien sowie die Gewinnung von Real-World Evidence für Life-Science-Unternehmen, Gesundheitsdienstleister und akademische Forschungseinrichtungen weltweit.
Informationen zu TriNetX, LLC
TriNetX ist die „Global Truth Engine for Better Human Health™", die komplexe, aus der Praxis stammende Gesundheitsdaten leicht nutzbar macht. Die Daten stammen direkt aus unserem wachsenden globalen Netzwerk von über 11.000 Standorten von Gesundheitsdienstleistern. TriNetX-Kunden wählen die Datenquelle, die Datentypen und den Umfang der benötigten Daten aus; die gewünschten Datenzugriffsmethoden; sowie die Arten von Software, menschlicher und maschineller Intelligenz, die sie einsetzen möchten – und kombinieren diese, um ihre Geschäftsziele zu erreichen. Besuchen Sie TriNetX unter, www.trinetx.com und oder folgen Sie TriNetX auf LinkedIn, um mehr zu erfahren.
Medienkontakt
TriNetX
Karen Tunks, Director of Content & Communication
E-Mail: Karen.Tunks@TriNetX.com
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In der Schweiz entscheiden die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger am Sonntag über eine weitreichende Begrenzung der Bevölkerungszahl. Zur Abstimmung steht eine Volksinitiative der rechtskonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP), die den Bestand des Landes bis 2050 auf höchstens zehn Millionen Einwohner festschreiben will. Derzeit leben rund 9,1 Millionen Menschen in der Alpenrepublik, darunter etwa 340.000 Deutsche. Die Auszählung der Stimmen beginnt mittags um 12.00 Uhr, Beobachter rechnen mit einem knappen Resultat.
Die SVP, stärkste Kraft im Schweizer Parlament, vermarktet ihren Vorstoß als «Nachhaltigkeitsinitiative». Sie verspricht, mit einer Begrenzung der Zuwanderung Probleme wie Staus auf den Straßen, überfüllte Busse und Bahnen, Wohnungsknappheit, hohe Mieten und steigende Kriminalität in den Griff zu bekommen. Ab einer Schwelle von 9,5 Millionen Einwohnern müsste die Politik nach dem Willen der Initianten konkrete Maßnahmen ergreifen, etwa die Asylvergabe einschränken und den Familiennachzug begrenzen. Nach heutigen Prognosen könnte diese Marke in den 2030er-Jahren erreicht werden.
Reichen diese Einschränkungen nicht aus, sieht die Initiative als weitere Option die Kündigung der vertraglich geregelten Personenfreizügigkeit mit der Europäischen Union vor. Das Abkommen ermöglicht Bürgern aus EU-Staaten bislang einen vergleichsweise einfachen Zugang zum Schweizer Arbeitsmarkt. Eine Aufkündigung hätte nicht nur Konsequenzen für Fachkräfte aus der EU, sondern könnte auch das Verhältnis zum wichtigsten Handelspartner des Landes belasten. Für Deutsche würde ein Ja zur Initiative den Weg zum Arbeiten und Leben in der Schweiz deutlich verkomplizieren.
Bundesrat und Regierungsparteien – mit Ausnahme der SVP – lehnen die Vorlage geschlossen ab. Die Regierung warnt davor, dass ein starrer Bevölkerungsdeckel strukturelle Probleme wie Fachkräftemangel und gesellschaftliche Überalterung nicht löse. Justizminister Beat Jans bezeichnete die Initiative als «leeres Versprechen» und verwies darauf, dass sie neue Unsicherheiten schaffe, ohne die Ursachen von Engpässen auf dem Wohnungs- und Infrastrukturmarkt anzugehen. Umfragen signalisierten lange eine Mehrheit für die Vorlage, zuletzt deutete sich jedoch eine Trendwende an. Angesichts früherer Volksabstimmungen, bei denen die tatsächlichen Ergebnisse zum Teil deutlich von den Erhebungen abwichen, bleibt der Ausgang jedoch offen.