TestMu AI führt Kane CLI ein, das neue Browser-Automatisierungstool für KI-Agenten und -Entwickler

29.04.2026

Das Terminal-native Browser-Verifizierungstool wird heute mit nativer Unterstützung für Claude Code, Codex CLI, Cursor und Gemini CLI ausgeliefert und ist kostenlos.

SAN FRANCISCO und NOIDA, Indien, 29. April 2026 /PRNewswire/ -- TestMu AI (ehemals LambdaTest), die weltweit erste Full-Stack-Plattform für Agentic Quality Engineering, gab heute die Markteinführung von Kane CLI bekannt, einem neuen Browser-Automatisierungstool, das direkt über das Terminal läuft. Kane CLI ist das erste Tool, das gleichzeitig für menschliche Entwickler und KI-Codieragenten entwickelt wurde und die Lücke zwischen Codegenerierung und verifizierter Browserausführung schließt.

TestMu AI (ehemals LambdaTest)

KI-Codieragenten haben die Art und Weise, wie Software geschrieben wird, verändert, da sie Code schneller liefern, als ein QA-Team manuell durch die Abläufe klicken kann. Funktionen werden auf der Basis von Prompts erstellt. Bugs werden in Sekundenschnelle behoben. Aber der Entwickler-Loop war nie ganz geschlossen: Kein Agent kann einen Browser öffnen und überprüfen, ob das, was er gebaut hat, tatsächlich funktioniert. Dieser Schritt erfordert immer noch einen echten Menschen. Kane CLI wurde entwickelt, um diese Lücke zu schließen.

Teams entwickeln Funktionen, suchen nach Fehlern, liefern Code aus und führen Agenten aus. Kane CLI ist die Verifizierungsschicht für all das. Entwickler und QA-Ingenieure beschreiben den Ablauf und erhalten eine Bewertung („fail" oder „pass") mit einer vollständigen Schritt-für-Schritt-Aufzeichnung und einem Screenshot, bevor der Pull-Request eingereicht wird. Designer und Projektmanager überprüfen Korrekturen und fehlerhafte Abläufe, ohne ein Ticket erstellen oder auf einen Entwickler warten zu müssen, und fügen den Link mit den Nachweisen dann direkt in Slack oder Jira ein.

KI-Agenten wie Claude Code, Codex CLI, Cursor und Gemini CLI entwickeln eine Funktion; Kane CLI ist das fehlende Tool, das ihnen mitteilt, ob diese im lokalen Chrome-Browser tatsächlich funktioniert.

Zu den wichtigsten Funktionen von Kane CLI gehören:

  • Intent-basierte Browser-Steuerung: Arbeitet rein auf Basis von Nutzerintentionen und kommt ohne Selektoren oder zugrunde liegenden Code aus.
  • Stabile Ausführung: Kane CLI bricht nicht vorzeitig ab. Das Tool passt sich dynamisch an und führt Testabläufe mit bis zu 50 Schritten vollständig aus, bis der gesamte Lauf verifiziert ist. Andere Tools brechen beim ersten Fehler ab, Kane CLI schließt den Durchlauf zuverlässig ab.
  • Playwright-Export: Wandelt in natürlicher englischer Sprache beschriebene Testabläufe per einfachem Befehl in nativen Playwright-Testcode um.
  • Automatisierte Fehlererkennung: Erkennt und meldet unerwartetes Verhalten während der Ausführung von Testabläufen.
  • Visionsbasierte dynamische Wartezeiten: Erkennt Loader und Animationen direkt im UI, bevor Aktionen ausgeführt werden. Nicht netzbasiert. Verarbeitet Canvas, Shadow DOM und Element-Frameworks, die nicht aufgelöst werden können.
  • Umgang mit OTPs und CAPTCHAs: Trifft ein Testablauf auf OTP-Abfragen oder CAPTCHAs, pausiert Kane CLI und fordert eine menschliche Interaktion an. Anschließend wird der Ablauf fortgesetzt. Für KI-Agenten ermöglicht dies Human-in-the-Loop, ohne den gesamten Workflow zu unterbrechen.
  • Bidirektionale Skriptmigration: Bestehende Playwright- oder Selenium-Skripte lassen sich in Kane CLI überführen. Dies gilt auch in umgekehrter Richtung von CLI-Tests nach Playwright. Eine komplette Neuentwicklung entfällt.
  • Integrierte Test-Manager-Synchronisation: Lokal erstellte Testfälle werden automatisch auch in der Cloud gespeichert – inklusive teilbarer Nachweise.
  • CI/CD-fähig: Läuft headless in GitHub Actions, GitLab CI, Jenkins und Bitbucket Pipelines. Standardisierte Exit-Codes ermöglichen die direkte Integration in bestehende Pipelines ohne zusätzliche Skripte.
  • Kontextbasierte Testgenerierung: Mit Kontext zur Anwendung erstellt Kane CLI aus einem einzigen Prompt parallele Testfälle über mehrere Browser-Sessions hinweg.

Drei Betriebsmodi

Kane CLI bietet drei Modi, sodass Menschen und KI-Agenten es gleichermaßen über ein und dasselbe Terminal nutzen können.

  • Interaktive TUI: Keine Argumente erforderlich. Eine vollständige Terminaloberfläche zum Erkunden, Iterieren und Verketten von Tests in einer Live-Browsersitzung.
  • Headless CLI: Mit --headless für skriptbasierte, UI-lose Ausführung. Ideal für Shellskripts und CI-Pipelines.
  • Agent Mode: --agent --headless hinzufügen. Gibt strukturiertes NDJSON aus, das von Claude Code, Codex CLI und Gemini CLI nativ gelesen wird, um zu entscheiden, wie es weitergehen soll.

Asad Khan, CEO und Mitbegründer von TestMu AI, erklärt: „Jahrelang war der Engpass bei Software das Schreiben des Codes. Die Vibe-Codierung hat das verändert. Teams liefern mehr Software in kürzerer Zeit als je zuvor in der Geschichte unserer Branche. Gleichzeitig hat sich ein neuer Engpass herausgebildet, der den meisten Teams noch gar nicht bewusst ist: Vertrauen. Jede Funktion, die aus einem Prompt entsteht, ist eine Funktion, die noch niemand überprüft hat. Bei agentischer Geschwindigkeit ist „ein Mensch klickt später durch" kein Plan, sondern ein Risiko, das sich mit der Geschwindigkeit der KI potenziert. Das Ergebnis ist ein wachsener Haufen ungeprüfter Arbeitsergebnisse. Genau deshalb haben wir Kane CLI entwickelt: ein Terminalbefehl, ein echter Browser, ein klares Pass/Fail-Ergebnis. Software hat bislang den Menschen vertraut, die sie geschrieben haben. Jetzt muss sie zum ersten Mal Maschinen vertrauen. Kane CLI macht dieses Vertrauen im Zeitalter der KI-Agenten skalierbar."

Zum Start bietet TestMu AI Teams, die während der Einführungsphase einen kostenpflichtigen Plan aktivieren, zusätzliche Guthaben für die ersten drei Monate. Das Angebot ist so konzipiert, dass Entwicklungs- und Qualitätsteams vollen Zugriff auf die Cloud-Funktionen von Kane CLI erhalten.

Kane CLI ist ab sofort verfügbar und kann kostenlos genutzt werden. Installation über npm oder brew, anmelden und ersten Flow ausführen.

Installationsbefehl für Kane CLI über npm - npm install -g @testmuai/kane-cli

Installationsbefehl für Kane CLI über Homebrew - brew install LambdaTest/kane/kane-cli

Für die Nutzung mit KI-Agenten: testmuai.com/kane-cli/agents.md

Für einen Schnelleinstieg finden Sie die Dokumentationen auf testmuai.com/support/docs/kane-cli-introduction/. Weitere Informationen auf testmuai.com/kane-cli

Informationen zu TestMu AI (ehemals LambdaTest)

TestMu AI ist die weltweit erste KI-gestützte Quality-Engineering-Plattform, die es Unternehmen ermöglicht, das Testen zu automatisieren und zu skalieren, wobei die Intelligenz im Mittelpunkt steht. Durch die Kombination von autonomen Funktionen mit nahtloser Integration in moderne Entwicklungs-Workflows ermöglicht TestMu AI-Teams eine schnellere, zuverlässigere und sicherere Bereitstellung von Software in einer KI-zentrierten Welt.

Weitere Informationen finden Sie auf https://www.testmuai.com/

Logo: https://mma.prnewswire.com/media/2859181/TestMu_AI_Formerly_LambdaTest_Logo.jpg

Cision View original content:https://www.prnewswire.com/news-releases/testmu-ai-fuhrt-kane-cli-ein-das-neue-browser-automatisierungstool-fur-ki-agenten-und--entwickler-302758080.html

Other news

Digitale Vignette und höhere Tarife treiben Gewinn der Asfinag auf 840 Millionen Euro

30.04.2026

Die staatliche Autobahnholding Asfinag hat 2025 einen Überschuss von 840 Millionen Euro erwirtschaftet und damit wieder das Ergebnisniveau von 2023 erreicht. Treiber des Gewinnanstiegs waren vor allem höhere Mauteinnahmen, die im Jahresvergleich um 8,2 Prozent auf rund 2,7 Milliarden Euro zulegten. Trotz des Gewinnsprungs blieb die Verkehrsentwicklung auf Österreichs Schnellstraßen und Autobahnen weitgehend stabil: Die Gesamtfahrleistung von Pkw und Lkw erhöhte sich laut Vorstandsdirektor Herbert Kasser lediglich um 0,3 Prozent auf rund 33 Milliarden Kilometer.

Besonders kräftig wuchsen die Erlöse aus der Strecken- und Schwerverkehrsmaut. Die Einnahmen aus der Streckenmaut legten um 11,6 Prozent auf 263 Millionen Euro zu. Der Schwerverkehr brachte knapp 1,8 Milliarden Euro ein – ein Plus von 7,9 Prozent gegenüber 2024. Die klassische Autobahnvignette steuerte 655 Millionen Euro bei, 7,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Eine wichtige Rolle spielten dabei Preisanpassungen: Die Pkw-Jahresvignette verteuerte sich 2025 um 7,7 Prozent auf 103,80 Euro. Insgesamt konnte der Überschuss damit um 14,4 Prozent gesteigert und der Ergebnisrückgang des Jahres 2024, als der Gewinn bei 734 Millionen Euro lag, wieder ausgeglichen werden.

Finanziell stärkte die Asfinag ihre Eigenkapitalbasis, während sich zugleich die Verschuldung erhöhte. Die Eigenkapitalquote stieg 2025 um einen Prozentpunkt auf 48 Prozent. Gleichzeitig wuchsen die Netto-Schulden um 180 Millionen Euro auf 10,74 Milliarden Euro. Die öffentliche Hand profitierte mehrfach: Rund 251 Millionen Euro flossen als Steuern an den Staat, nach 219 Millionen Euro im Jahr zuvor. Zusätzlich überwies die Asfinag 305 Millionen Euro als Dividende an den Bund, rund 20 Prozent mehr als 2024. Laut ÖAMTC summieren sich die Dividenden seit 2011 auf rund 2,5 Milliarden Euro; ohne diese Ausschüttungen wären die Schulden der Autobahngesellschaft nach Berechnungen des Mobilitätsclubs um etwa ein Fünftel niedriger.

Strategisch stellt die Asfinag ihr System der Mauterhebung weiter auf digital um und plant hohe Investitionen in die Infrastruktur. Ab 2027 wird es die Vignette nur noch in digitaler Form geben. Schon jetzt kann sie an rund 3.500 Vertriebspunkten sowie an 100 Automaten an 34 Standorten erworben werden; im laufenden Jahr soll das Vertriebsnetz um 10 bis 15 Automaten und etwa 1.000 zusätzliche Verkaufspunkte erweitert werden. Kundinnen und Kunden erhalten anstelle der bisherigen Klebevignette eine Bestätigung, wobei das Kfz-Kennzeichen beim Kauf registriert wird. Bis 2031 will die Asfinag insgesamt 12,5 Milliarden Euro in das heimische Autobahn- und Schnellstraßennetz investieren, rund 62 Prozent davon in Erhalt und Sanierung der bestehenden Infrastruktur.