The partnership gives Swiss SMEs a route onto Temu's marketplace and practical guidance on going digital
HÜNENBERG, Switzerland, July 24, 2026 /PRNewswire/ -- Swiss small and medium-sized businesses will get a boost to start selling online under a new partnership between global e-commerce platform Temu and the Schweizerischer KMU Verband (SKV), one of Switzerland's SME membership associations.

Under a Memorandum of Understanding (MoU), Temu and SKV will work together on a programme of joint activities running through 2026 and into 2027, aimed at helping Swiss businesses go digital. The two organisations will collaborate on practical capacity-building for the SME community, including information sharing and case studies from Swiss businesses who are already selling digitally.
SKV brings deep roots in the Swiss SME landscape to the partnership. Headquartered in Hünenberg, the association supports around 9,000 Swiss companies whose activities employ some 40,000 people. It publishes ERFOLG, a trade magazine reaching approximately 75,000 entrepreneurs and business owners in Switzerland, and operates a network of 20 regional business platforms.
"Many Swiss SMEs offer excellent products but have yet to fully realize the opportunities presented by e-commerce. Together with Temu, we want to lower barriers and help businesses bring their products to a wider customer base with greater ease," said Roland M. Rupp, President of the Swiss SME Association (SKV). "This partnership is a tangible contribution to strengthening the competitiveness of our SMEs."
Temu entered the Swiss market in May 2023 and has since become one of the country's ten largest e-commerce platforms. In September 2025, it opened its marketplace to local sellers in Switzerland, giving Swiss businesses a new sales channel and offering shoppers more choice and faster delivery.
"Getting started with online selling can feel out of reach for smaller businesses. By combining Temu's marketplace and logistics with SKV's reach into the Swiss SME community, we can help more Swiss businesses take that step," said a Temu spokesperson.
Swiss businesses interested in selling on Temu can apply through the seller portal at ch.seller.temu.com.
About Temu
Temu is a global e-commerce platform connecting consumers with millions of manufacturers, brands, and business partners. Operating in 90+ markets worldwide, Temu is committed to providing affordable, high-quality products that enable customers to live better lives.
About the Schweizerischer KMU Verband
The Schweizerischer KMU Verband (SKV) represents the interests of small and medium-sized businesses in Switzerland. It works to create the best possible conditions for its members and strengthens their competitiveness through targeted services. The SKV is based in Hünenberg in the canton of Zug and publishes ERFOLG, its association newspaper for entrepreneurs.
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Der US-Datenkonzern Palantir hat in der Schweiz eine deutliche juristische Niederlage erlitten. Das Handelsgericht Zürich wies 22 von 23 beanstandeten Passagen in zwei kritischen Artikeln des Online-Magazins «Republik» zurück. Lediglich eine einzelne Formulierung muss die Redaktion korrigieren. Palantir und seine Schweizer Tochtergesellschaft wollten gerichtlich durchsetzen, dass umfangreiche Gegendarstellungen publiziert werden; dieses Anliegen ist nun weitgehend gescheitert. Nach dem Urteil muss der Konzern zudem den überwiegenden Teil der Verfahrenskosten tragen.
Ausgangspunkt des Rechtsstreits waren Recherchen, die im Dezember 2025 nach rund einjähriger Arbeit erschienen. Das Projekt von «Republik» und dem Recherchekollektiv WAV beleuchtete, wie Palantir über mehrere Jahre versucht hatte, bei Bundesstellen und dem Schweizer Militär Aufträge zu erhalten – ohne Erfolg. Die Journalisten werteten dazu Dutzende Gesuche nach dem Öffentlichkeitsgesetz sowie interne Unterlagen aus und kamen zum Befund, dass das Unternehmen trotz einer mehrjährigen Präsenz in der Schweiz keinen einzigen Regierungsauftrag gewinnen konnte. Diese Erzählung eines «Scheiterns» auf dem Schweizer Markt war nach Darstellung der beteiligten Reporter Auslöser für Palantirs juristische Offensive.
Die Redaktion hatte dem Unternehmen nach eigenen Angaben vor Veröffentlichung ausführliche Fragen geschickt und Führungskräfte interviewt. Palantir verlangte darüber hinaus eine detaillierte, punktweise Replik im Magazin, die über den Umfang der ursprünglichen Recherche hinausgegangen wäre. Als «Republik» dies ablehnte, reichte der Konzern Klage ein. Das Zürcher Handelsgericht stellte nun klar, dass nur eine von 23 umstrittenen Passagen eine Gegendarstellung erfordert. Damit bestätigt das Urteil, dass der Großteil der Berichterstattung über Palantirs vergebliche Akquisitionsversuche bei Schweizer Behörden auf einer zulässigen Auswertung amtlicher Dokumente beruht.
Palantir ist international vor allem durch den Einsatz seiner Software in militärischen und nachrichtendienstlichen Kontexten bekannt. Seit 2022 stellt das Unternehmen Plattformen zur Verfügung, die ukrainische Behörden und Streitkräfte bei der Auswertung von Lagebildern, der Zielidentifikation und der Logistik unterstützen. Die Systeme werden außerdem von US-amerikanischen und verbündeten Diensten im Nahen Osten genutzt, um iranische Aktivitäten etwa in Raketenprogrammen, beim Einsatz von Drohnen oder in Cyberoperationen zu analysieren. Direkte Geschäftsbeziehungen mit dem Iran bestehen nach Unternehmensangaben aufgrund von US-Sanktionen nicht. Das Zürcher Urteil könnte über die Schweiz hinaus Signalwirkung haben, nachdem die Recherche bereits in anderen europäischen Staaten Debatten über Nutzen und Notwendigkeit der Palantir-Technologie im staatlichen Bereich angestoßen hatte.