GÖPPINGEN, Deutschland, 3. Juni 2026 /PRNewswire/ -- TeamViewer, ein weltweit führender Anbieter von Lösungen für den digitalen Arbeitsplatz, erweitert seine strategische Zusammenarbeit mit Microsoft, um die Videoqualität von Assist AR, TeamViewers Lösung für Remote Assistance in industriellen Umgebungen, gezielt zu verbessern. Mithilfe von KI-gestützter Bildoptimierung erhalten Experten, die Techniker vor Ort aus der Ferne unterstützen, auch bei schwachen oder instabilen Netzwerkverbindungen deutlich schärfere Videobilder.
Bei der Reparatur von Industrieanlagen kommt es auf jede Sekunde an. Gleichzeitig arbeiten die Servicetechniker im Außeneinsatz häufig in Umgebungen mit eingeschränkter Netzabdeckung, etwa in Fertigungshallen oder auf Baustellen. Haben die Experten, die aus der Ferne unterstützen sollen, nur einen unscharfen oder stockenden Videostream zur Verfügung, so kann das den Unterschied zwischen einer schnellen Lösung und stundenlangen Ausfallzeiten ausmachen. Viele Remote-Assistance-Lösungen stoßen unter solchen Bedingungen an ihre Grenzen.
TeamViewer Assist AR nutzt jetzt die neue Windows AI API für Video Super Resolution (VSR), die auf der Microsoft Ignite 2025 als Public Preview vorgestellt wurde. Durch die neuen Funktionen verbessert Assist AR die Videoqualität bei schlechten Netzwerkbedingungen, reduziert Bildartefakte und Übertragungsfehler und optimiert die Nutzung der verfügbaren Bandbreite. VSR verwendet KI-Modelle, die lokal auf dem empfangenden Gerät ausgeführt werden, um eingehende Videostreams in Echtzeit zu rekonstruieren und zu schärfen. Dadurch profitieren auch eine größere Zahl von Windows-PCs mit leistungsstarken Prozessoren von einer deutlich verbesserten Bildqualität.
„TeamViewer ist ein weltweit führender Anbieter von sicheren Remote-Assistance-Lösungen für industrielle Anwendungszwecke. Durch die Zusammenarbeit mit Microsoft können wir unseren Kunden selbst unter schwierigen Bedingungen eine erstklassige Videoqualität bieten. TeamViewer unterstreicht damit erneut, dass wir die realen Herausforderungen im Arbeitsalltag unserer Kunden adressieren und lösen können", sagt Alfredo Patron, Executive Vice President Global Partner Ecosystem & Channels bei TeamViewer.
Für Unternehmen in Branchen wie Fertigung, Energieversorgung oder Außendienst, die auf Expertenunterstützung aus der Ferne angewiesen sind, bedeutet das schnellere Problemlösungen, weniger Vor–Ort–Einsätze und geringere operative Kosten. Teams können effizienter zusammenarbeiten, unabhängig davon, wo sich Mitarbeitende befinden oder welche Netzverbindung zur Verfügung steht.
„Wir investieren bei Microsoft kontinuierlich in KI-Funktionen, die direkt auf dem Gerät ausgeführt werden können und Windows-Entwicklern neue Möglichkeiten eröffnen. Daher freuen wir uns, gemeinsam mit TeamViewer die Remote-Support-Erfahrung unserer gemeinsamen Kunden durch die neue Windows AI API für Video Super Resolution zu verbessern", sagte Mik Chernomordikov, Head of Windows Developer Relations and Partnerships bei Microsoft.
Die mit VSR erweiterte Version von Assist AR ist ab sofort als Closed Beta verfügbar. Die allgemeine Verfügbarkeit für Copilot+ PCs mit VSR ist in den kommenden Wochen geplant. Darüber hinaus beabsichtigt TeamViewer, die Technologie künftig auch in weiteren Lösungen seines Portfolios einzusetzen.
Über TeamViewer
TeamViewers Digital-Workplace-Plattform ermöglicht effizientes, digitales Arbeiten durch die Optimierung und Automatisierung von Prozessen.
Was 2005 als Software für den Fernzugriff auf Computer begann, um Dienstreisen zu vermeiden und Produktivität zu steigern, entwickelte sich schnell zum branchenweiten Inbegriff von Fernwartung und IT-Support; und wird von hunderten Millionen Menschen weltweit zur Unterstützung bei IT-Problemen genutzt. Heute vertrauen mehr als 620.000 Kunden weltweit auf TeamViewer – von kleinen und mittelständischen Betrieben bis hin zu großen Konzernen – um digitale Arbeitsplätze für Büroangestellte und Industriefachkräfte effizienter zu gestalten.
Unternehmen aus allen Branchen nutzen die KI-gestützten Lösungen von TeamViewer, um Störungen an digitalen Endgeräten jeder Art zu verhindern und zu beheben, IT-Netzwerke und Industrieanlagen effizient zu verwalten und Prozesse mit Augmented-Reality-Funktionen zu optimieren. Auch dank der Integrationen mit führenden Technologiepartnern hilft TeamViewer seinen Kunden dabei, Ausfallzeiten zu reduzieren, IT-Probleme schneller zu lösen und digitale Arbeitsabläufe zu verbessern. In einer Zeit des globalen Wandels – geprägt von hybriden Arbeitsmodellen, neuen Technologien und Fachkräftemangel – bietet TeamViewer einen klaren Mehrwert: höhere Produktivität, schnellere Einarbeitung neuer Talente und eine gesteigerte Zufriedenheit von Kunden und Mitarbeitenden.
TeamViewer hat seinen Hauptsitz in Göppingen, Deutschland, und beschäftigt weltweit rund 1.900 Mitarbeitende. Im Jahr 2025 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von rund 768 Millionen Euro. Die TeamViewer SE (TMV) ist an der Frankfurter Börse gelistet und gehört zum SDAX.
Mehr Informationen unter www.teamviewer.com.
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Der Standortentscheid ist gefallen: Hitachi Energy baut seinen neuen Schweizer Hauptsitz nicht in Wettingen AG, sondern in Otelfingen im Kanton Zürich. Der international tätige Technologiekonzern will auf einem Campus das bisher über zwölf Standorte verteilte Geschäft in der Schweiz konzentrieren und dort langfristig rund 3000 Arbeitsplätze ansiedeln. Bereits heute sichert das Unternehmen nach eigenen Angaben 1000 Stellen, zusätzlich sollen auf dem neuen Areal bis zu 2000 weitere Jobs entstehen.
Otelfingen setzt sich damit gegen die Aargauer Gemeinde Wettingen durch, die auf der «grünen Wiese» im Gebiet Tägerhardächer auf die Ansiedlung gehofft hatte. Statt eines kompletten Neubaus nutzt Hitachi in Otelfingen das ehemalige, teils unter Schutz stehende Jelmoli-Verteilzentrum sowie angrenzende Parzellen – insgesamt 11 Hektaren. Ausschlaggebend waren nach Angaben der Beteiligten unter anderem die bestehende S-Bahn-Haltestelle direkt beim Areal, die Möglichkeit einer etappierten Entwicklung des Projekts sowie die Risikoabwägung zwischen Umnutzung bestehender Bausubstanz und einem Neubau.
Für Otelfingen markiert der Entscheid einen Einschnitt von historischer Dimension: Die Gemeinde vergleicht die Ansiedlung der Energie-Sparte von Hitachi mit dem Zuzug von Jelmoli in den 1960er-Jahren. Der Campus soll zunächst mit rund 1600 Arbeitsplätzen starten und später auf bis zu 3000 ausgebaut werden. Hitachi Energy plant, bis 2030 die heutigen Standorte in Baden, Dättwil, Turgi-Untersiggenthal, Seon und Zürich-Altstetten in Otelfingen zu bündeln. Der Konzern bekräftigt, die Schweiz bleibe ein entscheidendes Zentrum für die Weiterentwicklung seiner Technologien.
Im Aargau überwiegen Enttäuschung und Sorge. Rund 1000 Arbeitsplätze gehen dem Kanton mit der Verlagerung verloren, wie die Standortförderung bestätigt. Wettingen hatte sich von dem Projekt nicht nur Impulse für das wirtschaftlich angeschlagene Gemeinwesen, sondern auch bis zu zweistellige Millionenerträge pro Jahr in der Gemeindekasse erhofft. Gleichzeitig war das Vorhaben politisch umstritten: Für den geplanten Campus hätte Landwirtschaftsland umzoned werden müssen, wogegen sich insbesondere die Nachbargemeinde Würenlos stellte und unter anderem steigende Immobilienpreise und mehr Verkehr befürchtete. Dass nun Otelfingen mit bestehender Infrastruktur und höherer Unternehmenssteuerbelastung den Zuschlag erhält, verschiebt das wirtschaftliche Gewicht in der Region Limmattal zugunsten des Kantons Zürich.