SIBIONICS veranstaltet den 4. AGP & DTx Summit und rückt eine neue Ära des KI-gestützten Diabetesmanagements in den Fokus

14.05.2026

SHENZHEN, China, 14. Mai 2026 /PRNewswire/ -- SIBIONICS hat kürzlich den 4. AGP & DTx Summit in Shenzhen ausgerichtet. Die Veranstaltung brachte nahezu 300 Expertinnen und Experten, Kliniker, Forschende, Creator sowie Branchenpartner aus aller Welt zusammen, um über die nächste Entwicklungsstufe des digitalen Diabetesmanagements zu diskutieren.

Since 2024, we have supported approximately 20 investigator-initiated trials (IIT) across global markets

Unter dem Leitthema Über Glukose hinaus: die integrierte Zukunft von CGM, CKM und KI im Diabetesmanagement stand die wachsende Bedeutung von kontinuierlicher Glukosemessung (CGM), kontinuierlicher Ketonmessung (CKM), digitalen Therapien und künstlicher Intelligenz für die klinische Praxis und eine patientenzentrierte Versorgung im Mittelpunkt.

Mehr als 30 internationale Referentinnen und Referenten nahmen am Forum teil, darunter Andrej Janež, Sofianos Andrikopoulos, Shannon Lin und Rodrigo Nunes Lamounier, etc. Die Agenda umfasste Themen wie die Anwendung und den medizinischen Nutzen digitaler Therapien im Diabetesmanagement, metabolische Phänotypisierung auf Basis von CGM, Herausforderungen und Perspektiven der CGM-Technologie, den Einsatz von CXM in digitalen Therapien sowie Patientenerwartungen an die künftige CGM-gestützte und digitale Diabetesversorgung.

Neben dem Hauptforum bot der Summit drei parallele wissenschaftliche Sitzungen: Clinical Session, Nursing Session und Exemplary Clinical Case Presentation Session. Gemeinsam schufen diese Formate eine multidisziplinäre Plattform für den Austausch zu klinischer Forschung, Pflegepraxis, Real-World-Anwendung und Patientenversorgung.

Ein zentrales Thema des Summits war der Wandel von der reinen Glukoseüberwachung hin zu einem stärker integrierten und handlungsorientierten Diabetesmanagement. Mit der Weiterentwicklung KI-gestützter Tools werden CGM-Daten zunehmend mit Alltagsverhalten wie Mahlzeiten, Bewegung und Medikation verknüpft. Dadurch können Nutzerinnen und Nutzer sowie medizinisches Fachpersonal Glukosemuster und Managementbedarfe besser verstehen.

Im Rahmen des Summits stellte SIBIONICS zudem die in GS3 integrierten KI-Funktionen vor, darunter AI Meal Insight und KI-gestütztes Event Logging. Diese Funktionen sollen die tägliche Dokumentation vereinfachen, Zusammenhänge zwischen Lebensstilereignissen und Glukoseveränderungen analysieren und eine langfristig bessere Adhärenz unterstützen.

Während sich die Diabetesversorgung zunehmend über die reine Datenerfassung hinausentwickelt, möchte SIBIONICS kontinuierliche Glukoseeinblicke in klarere tägliche Handlungsschritte übersetzen.

Beyond Glucose. Know what to do next.

Media Contact: ravian.luo@sibionics.com

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Hormus-Blockade vor möglichem Ende – Branche bleibt dennoch skeptisch

15.06.2026

Die Einigung zwischen den USA und dem Iran auf ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Iran-Kriegs sorgt in der Handelsschifffahrt für vorsichtige Erleichterung. Besonders im Fokus steht die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Seepassagen für den weltweiten Öl- und Flüssiggas-Handel. Seit Beginn des Konflikts Ende Februar ist die Meerenge weitgehend blockiert, zahlreiche Handelsschiffe sitzen im Persischen Golf fest. Nun soll die Passage nach der geplanten Unterzeichnung des Abkommens wieder geöffnet werden.

US-Präsident Donald Trump kündigte an, dass die Straße von Hormus nach dem Abschluss der Vereinbarung wieder für den Verkehr freigegeben werden solle. Die Unterzeichnung ist für Freitag in Genf vorgesehen. Für die deutsche Handelsschifffahrt wäre dies ein entscheidender Schritt zur Normalisierung. „Die Signale aus den Gesprächen zwischen den USA und dem Iran machen auch der Schifffahrt Hoffnung“, sagte Martin Kröger, Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Reeder (VDR). Zugleich mahnte er, es müsse sich erst zeigen, ob die Passage dauerhaft sicher befahrbar sein werde. Man sei „vorsichtig optimistisch“.

Die Branche hat allen Grund, auf rasche Entspannung zu hoffen. Nach Angaben des VDR sitzen aktuell noch 46 Schiffe deutscher Reedereien mit rund 1.000 Seeleuten im Persischen Golf fest. Die Blockade der Meerenge trifft nicht nur die Reedereien, sondern bremst den globalen Energiehandel. Die UN-Sonderorganisation für Seeschifffahrt (IMO) begrüßte die Einigung ausdrücklich. Seit Ausbruch des Konflikts wurden der IMO zufolge 46 Angriffe auf Handelsschiffe in der Region bestätigt, bei denen 14 Seeleute ums Leben kamen.

Trotz der diplomatischen Fortschritte sehen Branchenverbände die Lage in der Region weiter kritisch. Der internationale Schifffahrtsverband Bimco bewertet die Sicherheitslage in der Straße von Hormus auch nach Bekanntwerden des Rahmenabkommens als instabil. Eine Durchfahrt bleibe sehr riskant, heißt es aus dem Verband. Für Reeder und Charterer stellt sich damit die Frage, wie schnell und in welchem Umfang sie ihre Routen wieder über die Meerenge führen können – oder ob Ausweichrouten zumindest mittelfristig bestehen bleiben müssen.

Für den Moment überwiegt in der Schifffahrt die Hoffnung, dass die geplante Vereinbarung in Genf die Voraussetzungen für eine nachhaltige Entspannung an einem der neuralgischsten Punkte des globalen Seehandels schafft. Ob und wie schnell sich die Zahl der festliegenden Schiffe reduziert und sich die Risikoeinschätzungen der Versicherer und Verbände anpassen, dürfte entscheidend dafür sein, wann sich der Verkehr durch die Straße von Hormus wieder weitgehend normalisiert.