Rockwell Automation präsentiert auf der Interpack 2026 die Zukunft der industriellen Betriebsabläufe

30.04.2026

Kooperatives Ökosystem verschiedener Anbieter präsentiert durchgängige virtuelle Produktionslinie für Cookies und zeigt, wie digitale Zwillinge, KI und vernetzte Datenarchitekturen die Lebensmittelherstellung der nächsten Generation ermöglichen

DÜSSELDORF, Deutschland, 30. April 2026 /PRNewswire/ -- Rockwell Automation, Inc. (NYSE: ROK), das weltweit größte Unternehmen für industrielle Automatisierung und digitale Transformation, gab heute seine Teilnahme an der Interpack 2026 bekannt, wo es zeigen wird, wie Digital-Twin-Technologie es Herstellern ermöglicht, durchgängige Abläufe in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie zu konzipieren,  integrieren und optimieren.

Rockwell Automation Logo

Anhand einer vollständig virtualisierten Produktions- und Verpackungslinie für Cookies wird das Unternehmen demonstrieren, wie Verarbeitungs- und Verpackungssysteme als ein einziger, digital vernetzter Prozess konzipiert werden können, um die Ergebnisse bei Leistung, Flexibilität und dem Lebenszyklus zu verbessern. Die digital vernetzte, herstellerübergreifende Produktionslinie deckt den gesamten Lebenszyklus von Cookies ab – von der Teigaufbereitung und Formung über das Backen, Kühlen, die Primär- und Sekundärverpackung bis hin zur Palettierung – und spiegelt so einen realistischen, durchgängigen Fertigungsprozess wider. Die Demonstration zeigt, wie Verarbeitung und Verpackung in einen einzigen, datengestützten Betriebsablauf integriert werden können und unterstreicht die Rolle offener, skalierbarer Architekturen bei der Ermöglichung der Zusammenarbeit zwischen OEMs, Systemintegratoren und Endanwendern.

Die Demonstration vereint Systeme führender OEMs in einer einzigen digitalen Umgebung und nutzt die Digital-Twin-Software Emulate3D™, um reale Maschinen und Produktionsanlagen zu modellieren, wobei innovative Rockwell-Technologien wie die intelligenten iTRAK®-Track-Systeme zum Einsatz kommen.

Durch das Ersetzen physischer Anlagen durch virtualisierte Anlagen können Hersteller Engineering-Aktivitäten parallel durchführen und mechanische, elektrische und Automatisierungsentwürfe früher im Prozess validieren – was Risiken reduziert, die Anlagenleistung verbessert und eine effektivere Zusammenarbeit zwischen Engineering-, Betriebs- und Wartungsteams vor der Inbetriebnahme ermöglicht.

Die virtuelle Produktions- und Verpackungslinie für Cookies wird in Zusammenarbeit mit dem PartnerNetwork™-Ökosystem von Rockwell bereitgestellt und von führenden OEMs und Lösungsanbietern aus der gesamten Fertigungswertschöpfungskette unterstützt, darunter:

  • Royal Kaak - Verarbeitung (Mischen des Teigs)
  • GEA - Verarbeitung (Portionieren, Backofen und Kühlung)
  • Mespack - Primärverpackung
  • Vimco - Sekundärverpackung
  • Cetec Industrie - End-of-line-Palettierung 

„Mit der virtuellen Cookie-Produktionslinie zeigen wir, wie Hersteller Verarbeitung und Verpackung zu einer einzigen intelligenten Lösung verbinden können", sagte Ashkan Ashouriha, Senior Global Enterprise Solution Architect.bei Rockwell Automation„Durch die Integration von Digital Twins, die auf realen OEM-Maschinen und echten Konstruktionsdaten basieren, in eine einzige Produktionslinie können Hersteller Risiken reduzieren, die Amortisationszeit verkürzen und sicherstellen, dass Produktionssysteme vom ersten Tag an wie erwartet funktionieren."

Besucher können erfahren, wie einheitliche, offene und skalierbare Datenarchitekturen die Integration von Maschinen verschiedener Anbieter in eine einzige Betriebsumgebung ermöglichen. Dies wird durch die Einrichtung einer einheitlichen Datenebene über Verarbeitungs- und Verpackungssysteme hinweg erreicht, die durch Lösungen wie die SecureOT™-Plattform in mehrschichtige Cybersicherheitsmaßnahmen eingebettet ist.

Die durchgängige virtuelle Produktionslinie basiert auf einer vernetzten Datenarchitektur, die es Maschinen, Systemen und Anwendungen verschiedener Hersteller ermöglicht, nahtlos zusammenzuarbeiten. Mithilfe von Technologien wie der Softwareplattform FactoryTalk Optix können Hersteller eine gemeinsame Datenbasis schaffen, die als zentrale Informationsquelle für alle Verarbeitungs- und Verpackungsvorgänge dient und dafür sorgt, dass digitale Zwillinge, Leistungs- und Qualitätsüberwachung, Produktrückverfolgbarkeit sowie der Einsatz von KI und maschinellem Lernen zuverlässig über die gesamte Produktionslinie hinweg funktionieren.

Diese Funktionen ermöglichen es, Systeme verschiedener Anbieter als zusammenhängende, leistungsstarke Produktionsumgebungen zu konzipieren und einzusetzen, wodurch Hersteller den Übergang von isolierten Anlagen hin zu skalierbareren und datengesteuerten Abläufen bewältigen können.

Besucher, die auf der Interpack 2026 mehr über die Technologien von Rockwell Automation und  die Technologien aus dem PartnerNetwork-Ökosystem erfahren möchten, finden online weitere Informationen und können ihren Besuch am Rockwell-Stand C40 in Halle 6 planen.

Informationen zu Rockwell Automation

Rockwell Automation, Inc. (NYSE: ROK), ist ein weltweit führendes Unternehmen für industrielle Automatisierung und digitale Transformation. Wir verbinden die Vorstellungskraft von Menschen mit dem Potenzial der Technologie, um die Grenzen des Menschenmöglichen zu verschieben und die Welt produktiver und nachhaltiger zu machen. Rockwell Automation hat seinen Hauptsitz in Milwaukee, Wisconsin, und beschäftigt am Ende des Geschäftsjahres 2025 rund 26.000 Problemlöser, die sich für unsere Kunden in mehr als 100 Ländern einsetzen. Um mehr darüber zu erfahren, wie wir das vernetzte Unternehmen in Industrieunternehmen zum Leben erwecken, besuchen Sie http://www.rockwellautomation.com

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Fester Rückenwind für UBS: Hoher Neugeldzufluss und starke Handelsresultate

30.04.2026

UBS ist mit einem kräftigen Gewinnsprung ins Jahr gestartet und bereitet ihre Aktionäre auf größere Kapitalrückflüsse vor. Der Konzern erzielte im ersten Quartal einen Nettogewinn von 3,04 Milliarden US-Dollar, rund 80 Prozent mehr als im Vorjahr und deutlich über den Markterwartungen. Der Vorsteuergewinn lag bei 3,84 Milliarden Dollar; bereinigt um Integrationskosten spricht die Bank von 3,99 Milliarden Dollar, ein Plus von 54 Prozent. Die Erträge stiegen um 13 Prozent auf 14,24 Milliarden Dollar, während der Aufwand mit 10,33 Milliarden nahezu stabil blieb. Das bereinigte Kosten-Ertrags-Verhältnis verbesserte sich damit deutlich auf 70,2 Prozent.

Rückenwind kam vor allem aus dem Investmentbanking: Die Sparte steigerte ihre Erlöse im Quartal um nahezu 30 Prozent, getragen von hoher Marktvolatilität und einem schwächeren US-Dollar. Besonders im Fixed-Income-Geschäft legte UBS zu. Die Einnahmen aus dem festen Einkommen, Devisen und Rohstoffen erhöhten sich im Jahresvergleich um 38 Prozent – ein Wert, der deutlich über den Zuwächsen wichtiger Wettbewerber liegt. Das Management verweist dabei vor allem auf starke Beiträge aus dem Devisenhandel, der den Großteil des Anstiegs ausgemacht habe. Auch im Geschäft mit Edelmetallen soll das erste Quartal sehr robust verlaufen sein.

Im Kerngeschäft der globalen Vermögensverwaltung verzeichnete UBS einen Neugeldzufluss von 37 Milliarden Dollar. Trotz der Zuflüsse sanken die verwalteten Vermögen per Ende März auf 6,881 Billionen Dollar von 7,005 Billionen Ende Dezember, was die Bank mit rückläufigen Märkten und Wechselkurseffekten begründet. Für das zweite Quartal rechnet UBS damit, dass die Zinsmargen in der Vermögensverwaltung und im Privatkundengeschäft im Vergleich zum Vorquartal weitgehend stabil bleiben. Die Bank verweist zudem auf eine weiterhin „gesunde“ Kundenaktivität, gestützt auf die Erwartung einer Entspannung geopolitischer Risiken.

Gleichzeitig treibt UBS die Integration der übernommenen Credit Suisse voran. Im Berichtsquartal erzielte die Bank zusätzliche Kosteneinsparungen von rund 0,8 Milliarden Dollar und summiert seit Beginn der Restrukturierung nun 11,5 Milliarden Dollar an Einschnitten. Bis Ende des Jahres sollen die jährlichen Kosten im Vergleich zu 2022 um insgesamt 13,5 Milliarden Dollar reduziert sein. Parallel bestätigt UBS die Absicht, ihr Aktienrückkaufprogramm auszuweiten: Die bisherigen Rückkäufe von 3 Milliarden Dollar sollen bis Jahresende übertroffen werden, auch wenn das Management vor dem Hintergrund regulatorischer Diskussionen betont, bei Ausschüttungen vorsichtig zu agieren.

Für Spannung sorgt dabei vor allem ein vom Bundesrat vorgelegter Entwurf zu strengeren Eigenmittelanforderungen. Demnach müsste UBS das Kapital in ausländischen Tochtergesellschaften vollständig vom Kapital der Muttergesellschaft abziehen. Nach Berechnungen der Bank würden sich die Anforderungen um rund 20 Milliarden Dollar erhöhen. Führungskräfte haben das Paket als „extrem“ bezeichnet und warnen vor möglichen negativen Folgen für die Schweizer Volkswirtschaft. Offiziell will sich UBS „konstruktiv“ in den anstehenden parlamentarischen Prozess einbringen und nach eigenen Angaben zu einer „faktenbasierten Debatte“ beitragen, während sie zugleich versucht, Investoren mit höheren Rückkäufen und anhaltender Ergebnisstärke zu überzeugen.