Mit der Erlangung dieser CE-Kennzeichnung wird der Zugang zu den HydroMARK™ Plus-Markern in ganz Europa erweitert. Diese Marker verbinden eine firmeneigene Hydrogel-Technologie mit Eigenschaften, die die Stabilität und Sichtbarkeit der Marker in der Brustversorgung gewährleisten.
QUICKBORN, Deutschland, 4. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Mammotome, ein Unternehmen der Danaher-Gruppe und weltweit führend im Bereich innovativer Brustgesundheitslösungen, hat die CE-Kennzeichnung für den HydroMARK™ Plus-Marker zur Markierung von Biopsiestellen erhalten. Damit wird der Zugang zu dieser innovativen Markertechnologie für Patientinnen, die sich einer Brustkrebsdiagnose und -behandlung unterziehen, europaweit erweitert.
Die HydroMARK™ Plus-Marker wurden entwickelt, um die Gewebehaftung zu verbessern und die Verschiebung der Marker während der chirurgischen Exzision zu verringern. Sie kombinieren eine proprietäre Hydrogel-Technologie mit „Wings that Cling™", den freiliegenden Flügelstrukturen, die bei den Markerformen Dragonfly™ und Hummingbird™ zum Einsatz kommen.1,2,3 Der Hydrogel-Träger quillt innerhalb von 24 Stunden auf und ist so konzipiert, dass er bis zu 12 Monate lang im Ultraschall sichtbar bleibt, auch bei Patienten, die sich einer neoadjuvanten Chemotherapie unterziehen. ⁴ Zusammen sollen diese Eigenschaften eine genaue Lokalisierung der Läsion unterstützen.
Die HydroMARK™ Plus-Marker sind unter Ultraschall, in der Mammographie und im MRT sichtbar und sind für die Platzierung im Brustgewebe und in Lymphknoten indiziert.⁵
„Die Minimierung des Risikos einer chirurgischen Verschiebung hat für Brustgesundheitsteams bei der Begleitung der Patientinnen während der Behandlung höchste Priorität", sagte Olaf Andrich, General Manager EMEA bei Mammotome. „Die HydroMARK™ Plus-Marker wurden mit besonderem Augenmerk auf Markerstabilität und Sichtbarkeit entwickelt, sodass Ärzte sich darauf verlassen können, dass der Marker während der Operation am Zielgewebe verbleibt. Die Erlangung der CE-Kennzeichnung ist ein wichtiger Schritt, um den Zugang zu dieser Technologie in ganz Europa zu erweitern."
Die HydroMARK™ Plus-Marker sind Teil des umfassenden Sortiments an Markern für Brustbiopsie-Einstichstellen von Mammotome und bieten Ärzten eine Auswahl für eine Vielzahl klinischer Anforderungen. Die HydroMARK™ Plus-Marker sind von der FDA und Health Canada zugelassen und tragen das CE-Zeichen, was das anhaltende Engagement von Mammotome unterstreicht, den Zugang zu fortschrittlichen Technologien für die Brustversorgung weltweit zu erweitern.
Die HydroMARK™ Plus-Marker werden voraussichtlich in Kürze in Europa erhältlich sein, wobei die Einführung schrittweise in ausgewählten Märkten erfolgen wird. Um mehr über die HydroMARK™ Plus-Marker zu erfahren, klicken Sie bitte hier.
Informationen zu Mammotome
Dank unserer Fachkompetenz und unserem Engagement im Bereich der Brustgesundheit sind wir bei Mammotome ein unverzichtbarer Partner für Ärzte, medizinisches Fachpersonal und Patienten. Unser Innovationsdrang wird nur von unserem Mitgefühl für die Menschen übertroffen, denen wir dienen – von den Klinikern und Chirurgen, die stets präzise Lösungen benötigen, bis hin zu den Patienten und ihren Angehörigen, die nach Seelenfrieden suchen. Wir verfügen über ein umfassendes Produktangebot, das zu besseren Ergebnissen in der Brustgesundheit führt, und stellen Ärzten und Patienten Informationsmaterialien zur Verfügung, die sie auf ihrem Weg begleiten. Mammotome mit Hauptsitz in Cincinnati, Ohio, gehört seit 2014 zur Danaher Corporation. Die Produkte der Marke Mammotome werden in über 65 Ländern weltweit vertrieben.
Informationen zu Danaher
Danaher ist ein weltweit führendes innovatives Unternehmen im Bereich Life Sciences und Diagnostik, das sich dafür einsetzt, die Möglichkeiten von Wissenschaft und Technologie zur Verbesserung der menschlichen Gesundheit voranzutreiben. Durch unser vernetztes Ökosystem aus branchenführenden Unternehmen arbeiten wir eng mit unseren Kunden zusammen, um ihre komplexesten wissenschaftlichen und klinischen Herausforderungen zu meistern – und so dazu beizutragen, dass Innovationen schneller von der Entdeckung bis zur Markteinführung gelangen, zum Wohle der Patienten, die darauf angewiesen sind. Gestützt auf das Danaher Business System tragen unsere fortschrittliche Wissenschaft und Technologie sowie unsere bewährte Innovationskraft dazu bei, schnellere und genauere Diagnosen zu ermöglichen und den Zeit-, Kosten- und Risikaufwand zu reduzieren, der mit der Erforschung, Entwicklung und Bereitstellung lebensverändernder Therapien verbunden ist. Durch kontinuierliche Verbesserung und operative Exzellenz setzen sich unsere rund 60.000 Mitarbeiter weltweit dafür ein, nachhaltig etwas zu bewirken und die Lebensqualität rund um den Globus zu verbessern, während sie gleichzeitig an einer gesünderen und nachhaltigeren Zukunft arbeiten. Weitere Informationen finden Sie unter www.danaher.com.
1. HydroMARK™ Plus Gerätetest - PCR-000299, SDR0098 Vakuum-Saugprüfung
2. HydroMARK™ Konstruktionsplan - ADD-00013 Rev G, Seite 19
3. HydroMARK™ Gerätetest - PCR-000414, Summative Benutzerfreundlichkeit
4. Sakamoto N, Fukuma E, Tsunoda Y, Teraoka K, Koshida Y. Evaluation of the dislocation and long-term sonographic detectability of a hydrogel-based breast biopsy site marker. Breast Cancer. 2018 Sep;25(5):575-582. doi:10.1007/s12282-018-0854-8. Epub 23. März 2018. PMID: 29572658 https://doi.org/10.1007/s12282-018-0854-8
5. Die Indikation ist möglicherweise in Ihrer Region nicht zugelassen. Bitte wenden Sie sich an Ihren Mammotome-Vertreter vor Ort.


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Die Schweiz stimmt an diesem Sonntag über eine richtungsweisende Volksinitiative zur Begrenzung des Bevölkerungswachstums ab. Die von der Schweizerischen Volkspartei (SVP) eingebrachte Vorlage «Keine 10-Millionen-Schweiz» will festschreiben, dass die ständige Wohnbevölkerung bis 2050 unter der Marke von zehn Millionen Menschen bleibt. Laut jüngsten Umfragen zeichnet sich ein knappes Rennen ab, mit einem leichten Trend zur Ablehnung. Regierung, Parlament und große Wirtschaftsverbände stellen sich geschlossen gegen die Initiative.
Der Vorstoß zielt vor allem auf die Zuwanderung: Erreicht die Bevölkerung 9,5 Millionen, müssten Bundesrat und Parlament im Asylwesen und beim Familiennachzug eingreifen. Sollte die Zehn-Millionen-Grenze überschritten werden, wären Maßnahmen vorgesehen, um die Einwohnerzahl wieder zu senken – im Extremfall auch durch die Kündigung internationaler Verträge, etwa zur Personenfreizügigkeit mit der Europäischen Union. Offiziellen Prognosen zufolge könnte die Schweiz um das Jahr 2055 rund 10,5 Millionen Einwohner zählen.
Die SVP argumentiert, die Initiative sei notwendig, um eine aus ihrer Sicht «unkontrollierte» Einwanderung zu bremsen. Sie macht steigende Mieten, überfüllte Züge, zunehmende Zersiedelung und Belastungen für Infrastruktur und Naturschutz maßgeblich an Migration fest. Unterstützer verweisen auf das starke Wachstum seit Einführung der Personenfreizügigkeit mit der EU im Jahr 2002: Damals lebten rund 7,3 Millionen Menschen im Land, Ende 2025 waren es bereits 9,1 Millionen, Ausländer stellen inzwischen knapp 28 % der Bevölkerung.
Wirtschaft und Sozialpartner warnen hingegen vor erheblichen Risiken für die exportorientierte Volkswirtschaft. Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften sprechen von einer «Initiative des Chaos» und fürchten negative Folgen für Beschäftigung und Handel mit der EU, dem wichtigsten Absatzmarkt der Schweiz. Zahlreiche Branchen – von Forschung und Medizin über Bau und Gesundheitswesen bis zur Hotellerie – sind stark auf ausländische Arbeitskräfte angewiesen. Im Beherbergungsgewerbe stammen laut Branchenvertretern mehr als die Hälfte der Beschäftigten aus dem Ausland; einzelne Betriebe berichten, ohne ausländisches Personal sei ein regulärer Betrieb kaum möglich.
Unternehmen sehen zudem die Standortattraktivität gefährdet. Vertreter der Biotech-Industrie warnen, ein strikter Deckel könnte die Rekrutierung internationaler Fachkräfte weiter erschweren und Innovation bremsen. Schon heute sei es anspruchsvoll, hochqualifizierte Spezialisten zu gewinnen, heißt es aus der Branche. Eine Begrenzung, die faktisch den inländischen Talentpool zur Obergrenze mache, wird von Kritikern als potenzieller «Showstopper» für forschungsintensive Geschäftsmodelle bezeichnet.
Das Referendum reiht sich in eine breitere europäische Debatte über Migration, Wohnraumknappheit und öffentliche Dienstleistungen ein, in der rechtskonservative Parteien zunehmend Zuspruch finden. In der Schweiz verlaufen die Bruchlinien nicht nur zwischen Parteien, sondern auch regional: In der französischsprachigen Westschweiz deutet vieles auf eine deutliche Ablehnung der Initiative hin, während die Deutschschweiz gespalten ist und sich zudem eine Kluft zwischen städtischen Zentren und ländlichen Regionen abzeichnet. Das Ergebnis dürfte damit nicht nur die künftige Migrationspolitik, sondern auch das Verhältnis zur EU und die wirtschaftliche Ausrichtung des Landes mitprägen.