Die CE-Zulassung von Leo Cancer Care für Marie® markiert einen grundlegenden Wandel in der Art und Weise, wie Strahlentherapie in ganz Europa durchgeführt wird.
CRAWLEY, England, 21. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Leo Cancer Care gab heute bekannt, dass sein Flaggschiffprodukt, das aufrechte (upright) Marie®-Strahlentherapiesystem, die CE-Kennzeichnung erhalten hat. Damit ist der Weg für den kommerziellen Einsatz in ganz Europa geebnet und ein bedeutender Fortschritt in der Durchführung von Strahlentherapien erzielt worden. Mit dieser Zulassung hält eine Technologie zur Behandlung in aufrechter Position Einzug in Europa, die in den Vereinigten Staaten bereits klinische Bedeutung erlangt hat.

Ein neuer, patientenzentrierter Ansatz
Seit Jahrzehnten müssen Patienten bei der Strahlentherapie flach liegen und stillhalten – ein Ansatz, der alles geprägt hat, vom Systemdesign bis hin zu den klinischen Arbeitsabläufen. Marie® stellt diese Konvention grundlegend in Frage. Durch die Möglichkeit der Behandlung in aufrechter Position führt Leo Cancer Care ein neues Paradigma ein: eines, das darauf ausgelegt ist, den Patienten wirklich in den Mittelpunkt der Versorgung zu stellen.
„Dies ist mehr als ein regulatorischer Meilenstein – es markiert den Moment, in dem die aufrechte Strahlentherapie für Patienten in Europa klinische Realität wird", sagte Stephen Towe, CEO von Leo Cancer Care. „Marie® definiert neu, was in der Krebsbehandlung möglich ist, indem sie ein menschenzentriertes Design mit der Flexibilität kombiniert, sowohl aktuelle als auch neu entstehende Behandlungsmodalitäten zu unterstützen."
Durch die Ermöglichung der Behandlung in aufrechter Position hat Marie zudem das Potenzial, die Gestaltung von Behandlungsräumen zu vereinfachen und die betriebliche Effizienz von Krebszentren zu verbessern.
Aufrechte Strahlentherapie, konzipiert für die Integration mit neuen und zukünftigen Therapien
Marie® ist die erste Lösung ihrer Art, die die aufrechte Patientenpositionierung mit einer strahlungsunabhängigen Architektur kombiniert, die mit verschiedenen Partikeltherapieverfahren kompatibel ist. Dies positioniert Marie® nicht nur als Innovation, sondern als zukunftsfähige Plattform für die Strahlentherapie der nächsten Generation.
Zu den wichtigsten potenziellen Vorteilen gehören:
Einführung dieser fortschrittlichen Behandlungsmethode in Europa
Die CE-Kennzeichnung bestätigt, dass Marie die höchsten europäischen Standards für Sicherheit, Leistung und klinische Einsatzbereitschaft erfüllt – das Ergebnis jahrelanger Forschung, Entwicklung und klinischer Zusammenarbeit mit Partnern aus dem gesamten Bereich der Strahlentherapie.
Das Centre Léon Bérard, ein Krankenhaus, das sich ausschließlich der Krebsbehandlung und -forschung widmet, ist ein langjähriger Forschungspartner von Leo Cancer Care. Nach der Erteilung der CE-Kennzeichnung wird die Zusammenarbeit nun ausgeweitet und sich auf die anatomische Bildgebung und Positionierung in aufrechter Haltung unter Nutzung der aufrechten CT-Fähigkeiten von Marie konzentrieren.
Ein entscheidender Fortschritt bei der Erweiterung der Grenzen der Hadrontherapie
Für Leo Cancer Care ist dieser Meilenstein erst der Anfang, da die Installationen in Europa mit dem Centro Nazionale di Adroterapia Oncologica (CNAO) in Italien begonnen haben, mit dem Ziel, noch vor Jahresende mit den Behandlungen zu beginnen.
Der Generaldirektor des Centro Nazionale di Adroterapia Oncologica, Dr. Sandro Rossi, äußerte sich zur Zusammenarbeit mit Leo Cancer Care (LCC):
„Die Integration des LCC-Systems für die aufrechte Positionierung in unseren klinischen Arbeitsablauf ist ein wegweisender Meilenstein für das CNAO. Durch die Kombination der innovativen Technologie von LCC mit unserem horizontalen Multi-Ionenstrahl führen wir eine hochentwickelte neue Behandlungsmethode ein, die darauf ausgelegt ist, die Behandlungspräzision zu optimieren und den klinischen Durchsatz grundlegend zu steigern.
Diese Synergie zwischen Technologien für die aufrechte Positionierung und unserer klinischen Expertise leistet noch mehr: Sie bekräftigt unser Engagement für die Bereitstellung zugänglicher, patientenorientierter, individuell zugeschnittener und fortschrittlicher onkologischer Lösungen. Wir freuen uns auf die enge Zusammenarbeit mit dem Team von Leo Cancer Care auf dem Weg zur Installation, Inbetriebnahme und den ersten Patientenbehandlungen."
Nachdem die behördliche Zulassung nun vorliegt, arbeitet Leo Cancer Care mit anderen führenden Krebszentren in ganz Europa zusammen, um die aufrechte Strahlentherapie in die klinische Praxis zu bringen und die Einführung einer Lösung zu beschleunigen, die sowohl die Behandlungspräzision als auch das Patientenerlebnis in den Vordergrund stellt.
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Der Bundesrat verschärft im Streit um das Frühfranzösisch den Ton und greift zu einem bundesrechtlichen Instrument. Alle Primarschülerinnen und Primarschüler in der Schweiz sollen künftig zwingend eine zweite Landessprache lernen. Um dieses Ziel durchzusetzen, hat die Landesregierung eine Revision des Sprachengesetzes in die Vernehmlassung geschickt. Sie reagiert damit auf Vorstösse in mehreren deutschsprachigen Kantonen, Französisch aus den Stundenplänen der Primarschule zu streichen.
Im Zentrum steht die Frage, welche Rolle die Landessprachen im obligatorischen Unterricht spielen sollen. Für den Bundesrat ist dies eine «Frage von nationaler Bedeutung». Die Bundesverfassung verpflichte Bund und Kantone gemeinsam, die Landessprachen zu erhalten, die Verständigung zwischen den Sprachgemeinschaften zu stärken und nationale Minderheiten zu schützen, hält die Regierung fest. Der Bund sehe sich damit in der Verantwortung, den Zusammenhalt zwischen den Sprachregionen und den Respekt vor der sprachlichen Vielfalt zu sichern, während die Kantone ihr Schulwesen so zu harmonisieren hätten, dass Qualität und Durchlässigkeit des Bildungsraums Schweiz gewahrt bleiben.
Der Konflikt entzündet sich an der 2004 beschlossenen Sprachenstrategie der Kantone, die 2009 im HarmoS-Konkordat verankert wurde. Diese sieht vor, dass Kinder in der Primarschule zwei Fremdsprachen erlernen – darunter eine zweite Landessprache. In einzelnen Kantonen gibt es inzwischen Bestrebungen, den Unterricht einer Landessprache als Fremdsprache auf der Primarstufe zu streichen. Das widerspreche der gemeinsamen Strategie, schreibt der Bundesrat und zeigt sich über diese Entwicklung «beunruhigt».
Um gegenzusteuern, legt die Regierung zwei Varianten für eine Gesetzesänderung vor. Die erste folgt dem HarmoS-Modell: In der Primarschule sollen obligatorisch zwei Fremdsprachen unterrichtet werden, eine Landessprache und Englisch. Damit würde die heutige Praxis in den 15 HarmoS-Kantonen bundesrechtlich abgesichert und für alle gelten, sollte es nötig werden. Die zweite Variante lässt den Kantonen mehr Spielraum: Sie verpflichtet lediglich dazu, dass eine zweite Landessprache spätestens ab der Primarschule und durchgehend bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit unterrichtet wird, ohne Englisch explizit als zweite Fremdsprache vorzuschreiben.
Mit der Revision will der Bundesrat den Rahmen abstecken für den Fall, dass die Kantone ihre Sprachenstrategie ganz oder teilweise aufgeben. Konkrete Entscheide sind noch offen: Zunächst läuft bis zum 5. Oktober 2026 eine Vernehmlassung, in der Kantone, Parteien und weitere Akteure Stellung beziehen können. Erst danach wird sich zeigen, ob sich das strengere HarmoS-Modell oder die flexibelere Lösung durchsetzt – und wie viel Gewicht der Bund seiner sprachpolitischen Rolle im Schulbereich tatsächlich geben will.