CHAM, Schweiz und ALPHARETTA, GA, 28. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Landis+Gyr Group AG (SIX: LAND), ein global führender Anbieter von Technologien im Energiebereich, veröffentlichte heute ein Trading Update zum ersten Quartal (1. April bis 30. Juni 2026) des Geschäftsjahres 2026, welches am 31. März 2027 endet.
In dieser Ad-Hoc-Mitteilung werden die Finanzergebnisse des Konzerns erstmals gemäss der am Capital Markets Day 2026 angekündigten neuen Segmentierung ausgewiesen. Die Vergleichszahlen wurden entsprechend neu dargestellt und sind ungeprüft.
Konzern | 1. Quartal GJ 2026 | 1. Quartal GJ 2025 | Veränderung |
Auftragseingang | 167.0 | 171.7 | (2.7 %) |
Nettoumsatz | 232.3 | 249.1 | (6.8 %) |
Bereinigte Bruttogewinnmarge (in %) | 37.4 % | 34.6 % | 280bps |
Bereinigter Bruttogewinn | 87.0 | 86.2 | 1.0 % |
„Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026 entwickelte sich unser Geschäft wie erwartet und die Sales-Pipeline ist weiterhin sehr stark. Zwar wirkte sich das Timing grosser Projekte wie erwartet auf den Umsatz aus, doch konnten wir die Profitabilität unseres Geschäfts deutlich verbessern und agieren nun in unserer neuen Segmentstruktur", sagte Peter Mainz, Chief Executive Officer von Landis+Gyr. „ Nach dem erfolgreichen Abschluss der EMEA-Transaktion planen wir unseren Aktienrückkauf mittels eines Festpreisangebots zu beschleunigen, um den Verkaufserlös an unsere Aktionäre zurückzuführen. Gleichzeitig treiben wir unsere Vorbereitungen für eine Kotierung in den USA weiter voran, während wir an unserer Kotierung an der Schweizer Börse festhalten und bekräftigen unseren Ausblick für das Geschäftsjahr 2026.
Lesen Sie hier die vollständige Ad-hoc-Mitteilung im Detail.
Über Landis+Gyr
Landis+Gyr ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich Energietechnologie und bietet intelligente Lösungen, die Geräte, Daten und Entscheidungen entlang des Energienetzes miteinander verbinden. Unsere Mission ist es, die Transformation des Energiesystems durch zielgerichtete Innovation und vertrauensvolle Partnerschaften zu beschleunigen. Mehr als 2'000 Versorgungsunternehmen weltweit vertrauen auf uns. Wir wandeln traditionelle Infrastrukturen in intelligente, vernetzte Systeme um, die eine Echtzeit-Transparenz und -Steuerung des Netzes ermöglichen. Auf Basis dieser Erkenntnisse können Energieversorger Nachfrage antizipieren, ihre Betriebsabläufe optimieren und eine Energieversorgung sicherstellen, die zuverlässiger, resilienter, zugänglicher, sicherer und nachhaltiger ist. Weitere Information finden Sie unter www.landisgyr.com.
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Der Bundesrat verschärft im Streit um das Frühfranzösisch den Ton und greift zu einem bundesrechtlichen Instrument. Alle Primarschülerinnen und Primarschüler in der Schweiz sollen künftig zwingend eine zweite Landessprache lernen. Um dieses Ziel durchzusetzen, hat die Landesregierung eine Revision des Sprachengesetzes in die Vernehmlassung geschickt. Sie reagiert damit auf Vorstösse in mehreren deutschsprachigen Kantonen, Französisch aus den Stundenplänen der Primarschule zu streichen.
Im Zentrum steht die Frage, welche Rolle die Landessprachen im obligatorischen Unterricht spielen sollen. Für den Bundesrat ist dies eine «Frage von nationaler Bedeutung». Die Bundesverfassung verpflichte Bund und Kantone gemeinsam, die Landessprachen zu erhalten, die Verständigung zwischen den Sprachgemeinschaften zu stärken und nationale Minderheiten zu schützen, hält die Regierung fest. Der Bund sehe sich damit in der Verantwortung, den Zusammenhalt zwischen den Sprachregionen und den Respekt vor der sprachlichen Vielfalt zu sichern, während die Kantone ihr Schulwesen so zu harmonisieren hätten, dass Qualität und Durchlässigkeit des Bildungsraums Schweiz gewahrt bleiben.
Der Konflikt entzündet sich an der 2004 beschlossenen Sprachenstrategie der Kantone, die 2009 im HarmoS-Konkordat verankert wurde. Diese sieht vor, dass Kinder in der Primarschule zwei Fremdsprachen erlernen – darunter eine zweite Landessprache. In einzelnen Kantonen gibt es inzwischen Bestrebungen, den Unterricht einer Landessprache als Fremdsprache auf der Primarstufe zu streichen. Das widerspreche der gemeinsamen Strategie, schreibt der Bundesrat und zeigt sich über diese Entwicklung «beunruhigt».
Um gegenzusteuern, legt die Regierung zwei Varianten für eine Gesetzesänderung vor. Die erste folgt dem HarmoS-Modell: In der Primarschule sollen obligatorisch zwei Fremdsprachen unterrichtet werden, eine Landessprache und Englisch. Damit würde die heutige Praxis in den 15 HarmoS-Kantonen bundesrechtlich abgesichert und für alle gelten, sollte es nötig werden. Die zweite Variante lässt den Kantonen mehr Spielraum: Sie verpflichtet lediglich dazu, dass eine zweite Landessprache spätestens ab der Primarschule und durchgehend bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit unterrichtet wird, ohne Englisch explizit als zweite Fremdsprache vorzuschreiben.
Mit der Revision will der Bundesrat den Rahmen abstecken für den Fall, dass die Kantone ihre Sprachenstrategie ganz oder teilweise aufgeben. Konkrete Entscheide sind noch offen: Zunächst läuft bis zum 5. Oktober 2026 eine Vernehmlassung, in der Kantone, Parteien und weitere Akteure Stellung beziehen können. Erst danach wird sich zeigen, ob sich das strengere HarmoS-Modell oder die flexibelere Lösung durchsetzt – und wie viel Gewicht der Bund seiner sprachpolitischen Rolle im Schulbereich tatsächlich geben will.