Kunst versammelt sich in Beijing, Harmonie umgibt alle: Kunstsaison 2026 in Beijing wird im Mai eröffnet

29.04.2026

BEIJING, 29. April 2026 /PRNewswire/ -- Das Programm der Pekinger Kunstsaison 2026 wurde diese Woche im Pekinger Kunstviertel 798 vorgestellt. Das Festival findet vom 21. Mai bis zum 15. Juni statt und umfasst über 400 Veranstaltungen, an denen hunderte von Kunstinstitutionen aus rund 20 Ländern teilnehmen.

Beijing 798 Art District gears up for the 2026 Beijing Art Season

Unter dem Motto „Art Gathers in Beijing, Harmony Embraces All"(Kunst versammelt sich in Beijing, Harmonie umgibt alle) zielt die Kunstsaison darauf ab, künstlerische Ressourcen aus China und dem Ausland zusammenzubringen und eine Plattform zu schaffen, auf der verschiedene Regionen, Medien und künstlerische Ideen durch Ausstellungen, Foren und andere kulturelle Veranstaltungen aufeinandertreffen können.

Im Mittelpunkt der Feierlichkeiten stehen zwei Großveranstaltungen – das Gallery Weekend Beijing und die Beijing Dangdai Art Fair –, die zudem Kunstviertel, Museen und Galerien in der ganzen Stadt miteinander verbinden. Es werden Teilnehmer aus fast 20 Ländern und Hunderte von Kunstinstitutionen erwartet, wobei mehr als 400 Veranstaltungen geplant sind. Die Schauspielerin Zhu Zhu wird zur Botschafterin der Beijing Art Season 2026 ernannt

Die Beijing Art Season 2026 wird erstmals eine Struktur einführen, die den primären Galeriemarkt mit dem sekundären Auktionsmarktverbindet. Dieser Schritt soll den Weg von der künstlerischen Förderung bis zur Marktzirkulation stärken und die weitere Entwicklung des Kunstökosystems in Beijing unterstützen. Die Kunstsaison soll einen Umsatz von mehreren hundert Millionen Yuan generieren und über 5 Millionen Besucher anziehen.

Zum ersten Mal erstreckt sich die Beijing Art Season über sechs Stadtbezirke Beijingsund verbindet Ausstellungen, Kunsttransaktionen, öffentliche Bildungsprogramme, Stadtrundgänge und Verbraucheraktivitäten zu einem umfassenden städtischen Kulturfestival.   Digitale Kunstwerke werden in verschiedenen kommerziellen Einrichtungen in ganz Peking ausgestellt, wodurch Kunst über traditionelle Veranstaltungsorte hinaus in den Alltag gebracht wird.

Das Programm wird zudem mit Museen und mehr als 500 Partnerunternehmen in ganz Beijing vernetzt sein.. Mithilfe von NFC-fähigen Tickets können Besucher zwischen verschiedenen Veranstaltungsorten wechseln, wobei maßgeschneiderte Förderungen darauf abzielen, den Konsum in den Bereichen Tourismus, Gastronomie und Einzelhandel anzukurbeln.

Da Da 2026 das China-Brasilien-Kulturjahr ist, wird die Saison Ausstellungen und Austauschprogramme mit Schwerpunkt auf der brasilianischen Kultur bieten. Darüber hinaus wird es eine Kindermalerei-Ausstellung geben, die in Zusammenarbeit mit UNESCO entwickelt wurde und sich auf ökologisches Bewusstsein und den Dialog zwischen den Generationen konzentriert, sowie Programme von internationalen Kultureinrichtungen wie dem Instituto Cervantes Beijing, dem Danish Cultural Center, dem Korean Cultural Center und dem Goethe-Institut.

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EuroStoxx 50 auf niedrigstem Stand seit fast drei Wochen – Risikoaversion nimmt zu

30.04.2026

An den europäischen Aktienmärkten haben die Kurse am Dienstag weiter nachgegeben. Der EuroStoxx 50 setzte seine Verlustserie fort und schloss den siebten Handelstag in Folge im Minus. Der Leitindex für die Schwergewichte der Eurozone fiel um 0,41 Prozent auf 5.836,10 Punkte und damit auf den niedrigsten Stand seit fast drei Wochen. Marktteilnehmer verwiesen auf die anhaltende Unsicherheit rund um den Konflikt im Nahen Osten, der sich in der Region Iran zuspitzt, sowie auf deutlich gestiegene Energiepreise und wachsende Inflationssorgen.

Die Belastungsfaktoren schlagen zunehmend auch in den Erwartungen der Verbraucher durch. Nach einer aktuellen Umfrage der Europäischen Zentralbank rechnen die Haushalte in der Eurozone auf Sicht von zwölf Monaten mit einer Teuerungsrate von 4,0 Prozent. Zuvor hatten die Befragten nur mit 2,5 Prozent Inflation gerechnet. Der Sprung nach oben nährt Spekulationen, dass der Preisauftrieb hartnäckiger bleiben könnte als erhofft – ein Szenario, das den Spielraum der Notenbank für schnelle und deutliche Zinssenkungen begrenzen würde und damit Bewertungsdruck auf Aktien ausübt.

Im Branchenvergleich zeigten sich erneut Öl- und Energiewerte robust. Der über die vergangenen Tage deutlich gestiegene Ölpreis stützte die Unternehmen des Sektors, zusätzlich profitierten die Titel des britischen Energiekonzerns BP von besser als erwarteten Quartalszahlen. Dem Unternehmen hatten die höheren Notierungen am Ölmarkt zum Jahresauftakt überraschend kräftige Gewinne beschert, was die Aktie um rund ein Prozent nach oben trieb. Anleger suchten damit ausgerechnet in jenen Titeln Zuflucht, die direkt von der angespannten Lage am Energiemarkt profitieren.

Unter Druck standen dagegen erneut die Pharmawerte. Papiere des Schweizer Konzerns Novartis fielen zeitweise um mehr als fünf Prozent, bevor sie im späten Handel wieder ins Plus drehten. Belastet wurde die Stimmung durch einen unerwartet schwachen Jahresstart im wichtigen US-Markt, wo zunehmender Wettbewerb durch Nachahmermedikamente auf die Erlöse drückt. Aktien von Bayer gerieten ebenfalls unter die Räder und verloren 4,6 Prozent, nachdem Investoren auf neue Entwicklungen rund um eine Anhörung reagiert hatten. Insgesamt überwogen in der Branche die Sorgen über Gewinnrisiken und Preisdruck.

Außerhalb der Eurozone zeigte sich ein gemischtes Bild. In London behauptete sich der FTSE 100 mit einem leichten Plus von 0,11 Prozent bei 10.332,79 Punkten, gestützt auch von den dort stark gewichteten Rohstoff- und Energiewerten. In der Schweiz schloss der SMI 0,13 Prozent tiefer bei 13.147,94 Zählern. Analysten sehen die europäischen Märkte vorerst in einer von geopolitischen Risiken und Inflationsdaten bestimmten Spanne gefangen, während Anleger auf klarere Signale zur weiteren Geldpolitik der EZB und zur Entwicklung der Energiepreise warten.