PEKING, 21. April 2026 /PRNewswire/ -- IONCHI, das Joint Venture von BMW und Mercedes-Benz für Hochleistungsladedienste, gab heute bekannt, dass SERES dem Unternehmen als gleichberechtigter Anteilseigner beitreten wird. Durch diese Beteiligung wird AITO, die Premiummarke der SERES Group, die Entwicklung der Premium-Ladeinfrastruktur von IONCHI unterstützen. Mit diesem Zuwachs bietet IONCHI weiterhin allen berechtigten Fahrzeugen Premium-Ladedienste durch fortschrittliche Technologie und digitale Dienste an, während es den Kunden von BMW, AITO und Mercedes-Benz exklusive Ladeerlebnisse bietet. Die erweiterte Dreiparteien-Partnerschaft markiert den Beginn eines neuen Kapitels für das Premium-Ladenetz und ermöglicht weiteres Wachstum sowie eine größere Kundenreichweite. Jeder der drei Anteilseigner wird einen Anteil von 33,3 % an dem Joint Venture halten.

Rendering nach der Transaktion
Gegründet im Jahr 2024, zielt IONCHI darauf ab, Chinas Premium-Elektromobilitätserlebnis durch ein modernstes öffentliches Hochleistungsladenetz zu verbessern. Das Netzwerk bevorzugt erstklassige Standorte in städtischen Gebieten, kombiniert ultraschnelles, zuverlässiges Laden mit Premium-Stationsbetrieb und -wartung, Kundendienst und der Nutzung von 100 % erneuerbarer Energie und bietet den Nutzern ein bequemes, zuverlässiges und nachhaltiges Premium-Ladeerlebnis.
Neue Wachstumsperspektiven durch eine gestärkte Partnerschaft
BMW und Mercedes-Benz begrüßen die Beteiligung von AITO und werden mit dem neuen Partner zusammenarbeiten, um neue Möglichkeiten für die geografische Expansion, Netzdichte und Serviceinnovation von IONCHI zu erschließen. Die Zusammenarbeit spiegelt das gemeinsame Engagement aller Parteien wider, hochwertige Ladeinfrastruktur weiterzuentwickeln und das anhaltende Wachstum der Elektromobilität in China zu unterstützen.
Das Ladenetz von IONCHI zielt darauf ab, allen Elektrofahrzeugkunden Premium-Ladedienste bereitzustellen. Kunden von BMW, AITO und Mercedes-Benz werden zusätzlich zu den Premium-Basisdiensten von IONCHI exklusive Vorteile wie Online-Reservierung und priorisierte Stromzuteilung genießen.
Engagement für nachhaltige Mobilität in China
Durch den kontinuierlichen Ausbau hochwertiger Ladeinfrastruktur und die Integration fortschrittlicher Technologien wird IONCHI weiterhin zur Entwicklung des chinesischen Elektromobilitätsökosystems beitragen. Darüber hinaus teilen alle Anteilseigner eine langfristige Verpflichtung, die Entwicklung nachhaltiger Mobilität in China zu unterstützen.
Die Transaktion unterliegt der behördlichen Genehmigung.
Diese Pressemitteilung wird von HiGuide PR im Auftrag der Seres Group Co., Ltd. herausgegeben.

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Sexuelle Gewalt hinterlässt bei den Betroffenen deutlich tiefere und länger anhaltende Spuren, als bislang in der Schweiz weithin angenommen. Das zeigt eine neue Studie aus der Romandie, die vom Genfer Universitätsspital (HUG) koordiniert wurde und nach Angaben der Forschenden erstmals eine systematische Nachverfolgung von Opfern über einen Zeitraum von zwölf Monaten vornimmt. Beteiligt waren neben dem HUG der Spitalverbund Wallis sowie fünf Waadtländer Spitäler.
Für die Untersuchung wurden 181 von sexueller Gewalt betroffene Personen – 180 Frauen und ein Transmann – ein Jahr lang begleitet. Die Auswertung ergibt ein klares Bild: 71 Prozent der Teilnehmenden zeigen zwölf Monate nach der Tat depressive Symptome, 68 Prozent weisen Anzeichen einer posttraumatischen Belastungsstörung auf, 57 Prozent leiden unter ausgeprägter Angst. Mehr als die Hälfte der Befragten berichtet zudem weiterhin über körperliche Beschwerden wie chronische Schmerzen, Schlafstörungen oder anhaltende Erschöpfung.
Besonders gravierend sind die Folgen im Intimbereich. Rund zwei Drittel der Betroffenen, die sexuell aktiv sind, geben an, auch ein Jahr nach dem Übergriff unter sexuellen Funktionsstörungen zu leiden. „Diese Daten zeigen klar, dass sexuelle Gewalt ein tiefgreifendes und dauerhaftes Trauma ist“, wird Studienleiterin Jasmine Abdulcadir in der Mitteilung zur Studie zitiert. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass es sich nicht um vorübergehende Reaktionen handelt, sondern um anhaltende Beeinträchtigungen mit potenziell weitreichenden Auswirkungen auf Partnerschaft, Familie und Berufsleben.
Die Datenerhebung bestätigt zudem bekannte Muster bei sexueller Gewalt. In der Mehrheit der Fälle kennen die Betroffenen die Täterperson, häufig stammt diese aus dem nahen Umfeld. Die gemeldeten Übergriffe ereignen sich überwiegend in privaten Räumen. Zwar suchen viele Opfer laut Studie rasch nach der Tat medizinische Hilfe, doch die Forschenden verweisen darauf, dass die anschliessende Betreuung häufig unzureichend bleibt. Angesichts der hohen Belastung über mindestens ein Jahr hinweg sehen Fachleute dringenden Handlungsbedarf bei der langfristigen psychischen, körperlichen und sexuellen Versorgung von Betroffenen.