HIKMICRO weitet die Leckortung in Druckwasserleitungen über den Gebäudebereich hinaus aus

22.07.2026

Ein Detektor. Vielfältige Anwendungsmöglichkeiten

HANGZHOU, China, 22. Juli 2026 /PRNewswire/ -- HIKMICRO hat sein wachsendes Portfolio an Lösungen für die industrielle Instandhaltung um das AD22P erweitert – ein intelligentes akustisches Lecksuchgerät, das Anwender dabei unterstützt, verborgene Lecks in unter Druck stehenden Wassersystemen schnell und präzise zu lokalisieren. Aufbauend auf der bewährten AD21P-Plattform erweitert das neue AD22P seinen Anwendungsbereich, indem es seine Erkennungsmöglichkeiten im Innenbereich durch einen speziellen Außensensor ergänzt.

Acoustic Leak Detector AD22P

Versteckte Wasserlecks erzeugen Vibrationen und akustische Signale, wenn unter Druck stehendes Wasser durch Risse, undichte Fugen oder beschädigte Rohrleitungen austritt. Solche Lecks können sowohl innerhalb als auch außerhalb von Gebäuden auftreten, einschließlich Innenhöfen und Einfahrten.

Erweiterte Erkennungsfähigkeit

Eine wichtige Neuerung ist die Fähigkeit des AD22P, mithilfe anwendungsspezifischer Sensoren sowohl die Leckortung im Innen- als auch im Außenbereich zu unterstützen. Ein hochempfindlicher Innenraum-Sensor ist für die Überprüfung von in Fußböden und Wänden verlegten Rohrleitungen optimiert, während ein robuster Dreipunkt-Außensensor einen stabilen Kontakt auf Oberflächen wie Erde, Beton, Asphalt und Pflaster gewährleistet. Durch die Auswahl des für die jeweilige Untersuchungsumgebung geeigneten Sensors – und nicht nur anhand der Rohrposition – profitieren Anwender von einer verbesserten Erkennungsgenauigkeit und größerer Sicherheit bei der Lecksuche.

Dank dieser Weiterentwicklung können Anwender nun mit einem einzigen Gerät Leckagen sowohl in der Sanitärinstallation im Innenbereich als auch im Außenbereich von Wohn- und kleinen Gewerbeimmobilien aufspüren. Der AD22P eignet sich für alle – von Privatanwendern und Fachleuten für die Gebäudewartung bis hin zu Installateuren, Hausmeisterteams und Leckortungsspezialisten – und vereinfacht die Lokalisierung versteckter Leckagen, während gleichzeitig Zeit und Kosten für unnötige Aushubarbeiten reduziert werden.

Besonders hervorzuheben ist, dass die Ortungsleistung in Innenräumen durch den bewährten intelligenten Lecksuchalgorithmus „SuperDetect" von HIKMICRO verbessert wird. Dies ist von Vorteil, da Lecksignale oft zu schwach oder verzerrt sind, um allein mit dem menschlichen Gehör zuverlässig identifiziert zu werden – insbesondere in lauten Umgebungen oder wenn der Schall durch Wände, Böden oder den umgebenden Boden übertragen wird. Hier analysiert SuperDetect automatisch akustische Signaturen, um echte Leckgeräusche von Hintergrundgeräuschen zu unterscheiden, wodurch verdächtige Leckstellen schneller identifiziert und Fehlalarme reduziert werden.

Flexibler Arbeitsablauf

Um spezifischen Anwendungsanforderungen gerecht zu werden, bietet der vielseitige HIKMICRO AD22P einen Schnellprüfmodus, der die rasche Überprüfung verdächtiger Bereiche ermöglicht, während ein weiterer spezieller Prüfmodus detaillierte Mehrpunktvergleiche unterstützt, um den genauen Ort des Lecks zu lokalisieren. Der Zugang zu einem flexibleren Arbeitsablauf verbessert die Prüfeffizienz erheblich.

Das Gerät verfügt zudem über einen 7-Zoll-HD-Touchscreen. Das Display – eines der größten seiner Klasse – bietet eine klare Darstellung von Schallintensität, Wellenformen und Prüfergebnissen. Anwender können die Daten anschließend schnell auswerten und das Gerät im Einsatz effektiver bedienen.

Unterstützt werden diese Funktionen durch einen breiten Frequenzbereich von 200 bis 16.000 Hz, wobei die im Innenraum-Modus verfügbare Obergrenze eine marktführende Spezifikation darstellt. In Kombination mit einer Fallfestigkeit von 1,2 m und Betriebstemperaturen von -10 °C bis +50 °C ist das robuste AD22P für den anspruchsvollen täglichen Einsatz ausgelegt.

„Der AD22P spiegelt unser Engagement wider, fortschrittliche akustische Prüftechnologie vielseitiger zu gestalten, indem wir die Lecksuche von Sanitäranlagen in Innenräumen auf Außenbereiche von Wohn- und kleinen Gewerbeimmobilien ausweiten", sagt Stefan Li, Overseas Geschäftsführer bei HIKMICRO. „Außerdem kombinieren wir intelligente Lecksuche, optimierte Signalerfassung, flexible Inspektionsabläufe sowie eine übersichtliche und effiziente Bedienung, um Anwendern zu helfen, versteckte Wasserlecks schneller und zuverlässiger zu lokalisieren – und gleichzeitig unnötige Reparaturkosten zu reduzieren."

Der neue akustische Leckdetektor HIKMICRO AD22P ist als Komplettlösung für den Innen- und Außenbereich oder als separate Versionen für den Innen- und Außenbereich erhältlich und bietet Anwendern die Flexibilität, die Konfiguration zu wählen, die am besten zu ihrer Anwendung und ihrem Budget passt.

Weitere Informationen finden Sie unter www.hikmicrotech.com

Kontakt:

Jule Yue

yuejiahuan@hikmicrotech.com 

+86-13971640261

 

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Zuwanderung, Wohnungsnot, Arbeitskräfte: Schweiz stimmt über Bevölkerungslimit ab

15.06.2026

Die Schweiz stimmt an diesem Wochenende über eine der umstrittensten Initiativen der vergangenen Jahre ab: „Keine 10-Millionen-Schweiz!“. Der Vorstoß der nationalkonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP), auch bekannt als Schweizerische Volkspartei oder Swiss People's Party, sieht vor, die ständige Wohnbevölkerung des Landes bis 2050 auf maximal zehn Millionen Menschen zu begrenzen. Nach ersten Hochrechnungen tendieren die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger dazu, die Initiative abzulehnen – ein Ergebnis, das im Vorfeld keineswegs sicher schien.

Die Initiative, die in der Verfassung verankert werden soll, würde den Bund verpflichten, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, sobald die Bevölkerung 9,5 Millionen erreicht. Die Schweiz zählte Ende 2025 bereits gut 9,1 Millionen Einwohner – rund 1,7 Millionen mehr als 2002. Haupttreiber des Wachstums ist die Zuwanderung. Rund 28% der im Land lebenden Menschen besitzen keinen Schweizer Pass. Viele stammen aus EU-Staaten wie Italien, Deutschland und Portugal, hinzu kommen Personen aus Drittstaaten, darunter Asylsuchende.

Unterstützer der Initiative argumentieren, das Land stoße an seine Belastungsgrenzen. Sie verweisen auf steigende Mieten, überlastete Verkehrswege, Staus sowie eine als problematisch wahrgenommene Entwicklung bei Gewalt und Kriminalität, die sie mit einer höheren Zuwanderung verknüpfen. Ziel sei es laut Kampagnenmotto, „zu bewahren, was wir lieben“. Die SVP wirbt mit auffälligen Aufklebern, Fahnen und Plakaten in Nationalfarben, um eine Begrenzung des Bevölkerungswachstums als Schutz der Lebensqualität zu präsentieren.

Gegen die Initiative stellen sich der Bundesrat, das Parlament, die Kantone sowie die meisten übrigen großen Parteien, gestützt von Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften. Sie warnen, ein starres Bevölkerungs- und damit faktisches Zuwanderungslimit könne den bereits bestehenden Arbeitskräftemangel verschärfen. Laut Bundesamt für Statistik waren im ersten Quartal 2026 rund 1,87 Millionen ausländische Erwerbstätige in der Schweiz beschäftigt. Etwa vier von fünf kamen aus EU- oder EFTA-Staaten oder dem Vereinigten Königreich, der Rest aus Drittstaaten. Viele arbeiten in Bereichen wie Gesundheitswesen, Bau und Gastgewerbe – Sektoren, die stark auf Personal aus dem Ausland angewiesen sind.

Ein weiterer Konfliktpunkt ist das Verhältnis zur Europäischen Union. Die Initiative sieht vor, dass die Schweiz in letzter Konsequenz das Abkommen über die Personenfreizügigkeit mit der EU kündigen müsste, sollte die Obergrenze sonst nicht zu halten sein. Gegner befürchten, dies könnte die bilateralen Beziehungen und den Zugang zum europäischen Arbeitsmarkt belasten. Befürworter halten dem entgegen, nur mit klaren quantitativen Vorgaben lasse sich der Druck auf Wohnungsmarkt, Infrastruktur und öffentliche Dienste nachhaltig begrenzen.

Parallel zur Abstimmung über die 10-Millionen-Grenze entscheiden die Stimmberechtigten auch über eine Verschärfung des Zivildienstgesetzes. Im Fokus der innenpolitischen Debatte steht jedoch vor allem die Frage, wie die Schweiz Wachstum, Wohlstand und gesellschaftlichen Zusammenhalt künftig austarieren will. Das Ergebnis der Volksabstimmung dürfte zwar die Initiative selbst klären, die Grundsatzdiskussion über Zuwanderung, Arbeitskräftebedarf und Lebensqualität in der Alpenrepublik jedoch kaum beenden.