TARTU, Estonia, July 15, 2026 /PRNewswire/ -- A leading global tire company Hankook Tire & Technology (Hankook), the exclusive tire supplier to the FIA World Rally Championship (WRC), heads to Round 9 of the 2026 WRC, Delfi Rally Estonia, taking place from July 16 to 19 in Tartu and the surrounding southern regions of Estonia.

Delfi Rally Estonia is Estonia's largest motorsport event, centered around Tartu, the country's second-largest city. The rally kicks off with a ceremonial start at Tartu City Hall Square, before competition unfolds across ultra-high-speed gravel tracks. Renowned for its high-speed gravel stages, Delfi Rally Estonia is widely regarded as one of the fastest rounds on the WRC calendar.
The 2026 edition spans 18 Special Stages (SS) across a total competitive distance of 301.8 kilometers. Wide, high-speed forest roads combine with narrow technical sections on loose surfaces, where average speeds regularly exceed 120 km/h. Rapidly changing surface conditions, a series of long airborne jumps, and sharp compression sections demand pinpoint vehicle control and maximum concentration at every moment throughout the stages.
In particular, 'Blind Crest' sections — where visibility beyond crests are completely cut off — demand split-second judgment and precise handling. Tire grip, durability, and stability at high speeds will be critical throughout the rally.
Hankook will supply its extreme all-terrain rally tire, the Dynapro R213, to support stable performance throughout the event. Engineered with outstanding shock absorption and durability, the tire delivers exceptional grip and handling even on rough off-road surfaces.
Available in Hard and Soft compounds to be deployed strategically based on surface conditions and weather, the Dynapro R213 ensures optimal steering stability even under repeated high-speed driving and airborne jumps. Through this performance in one of the WRC's fastest and relentless rallies, Hankook aims to demonstrate its advanced tire technology under one of the WRC's most demanding high-speed conditions.
At the previous round, EKO Acropolis Rally Greece, Sébastien Ogier claimed victory, firmly joining the battle for the Driver's Championship. Championship leader Elfyn Evans currently holds 162 points, just 11 ahead of second-placed Takamoto Katsuta on 151 points, keeping the competition tight as the standings could change with the outcome of each round.
Hankook serves as the exclusive rally tire supplier for all WRC classes, actively integrating driving data accumulated on the world's top motorsport stage into its R&D to drive high-performance tire innovation. Through this, Hankook continues to advance high-performance tire technology while strengthening the global reputation of the Hankook brand.

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Die Schweiz stimmt an diesem Wochenende über eine der umstrittensten Initiativen der vergangenen Jahre ab: „Keine 10-Millionen-Schweiz!“. Der Vorstoß der nationalkonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP), auch bekannt als Schweizerische Volkspartei oder Swiss People's Party, sieht vor, die ständige Wohnbevölkerung des Landes bis 2050 auf maximal zehn Millionen Menschen zu begrenzen. Nach ersten Hochrechnungen tendieren die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger dazu, die Initiative abzulehnen – ein Ergebnis, das im Vorfeld keineswegs sicher schien.
Die Initiative, die in der Verfassung verankert werden soll, würde den Bund verpflichten, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, sobald die Bevölkerung 9,5 Millionen erreicht. Die Schweiz zählte Ende 2025 bereits gut 9,1 Millionen Einwohner – rund 1,7 Millionen mehr als 2002. Haupttreiber des Wachstums ist die Zuwanderung. Rund 28% der im Land lebenden Menschen besitzen keinen Schweizer Pass. Viele stammen aus EU-Staaten wie Italien, Deutschland und Portugal, hinzu kommen Personen aus Drittstaaten, darunter Asylsuchende.
Unterstützer der Initiative argumentieren, das Land stoße an seine Belastungsgrenzen. Sie verweisen auf steigende Mieten, überlastete Verkehrswege, Staus sowie eine als problematisch wahrgenommene Entwicklung bei Gewalt und Kriminalität, die sie mit einer höheren Zuwanderung verknüpfen. Ziel sei es laut Kampagnenmotto, „zu bewahren, was wir lieben“. Die SVP wirbt mit auffälligen Aufklebern, Fahnen und Plakaten in Nationalfarben, um eine Begrenzung des Bevölkerungswachstums als Schutz der Lebensqualität zu präsentieren.
Gegen die Initiative stellen sich der Bundesrat, das Parlament, die Kantone sowie die meisten übrigen großen Parteien, gestützt von Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften. Sie warnen, ein starres Bevölkerungs- und damit faktisches Zuwanderungslimit könne den bereits bestehenden Arbeitskräftemangel verschärfen. Laut Bundesamt für Statistik waren im ersten Quartal 2026 rund 1,87 Millionen ausländische Erwerbstätige in der Schweiz beschäftigt. Etwa vier von fünf kamen aus EU- oder EFTA-Staaten oder dem Vereinigten Königreich, der Rest aus Drittstaaten. Viele arbeiten in Bereichen wie Gesundheitswesen, Bau und Gastgewerbe – Sektoren, die stark auf Personal aus dem Ausland angewiesen sind.
Ein weiterer Konfliktpunkt ist das Verhältnis zur Europäischen Union. Die Initiative sieht vor, dass die Schweiz in letzter Konsequenz das Abkommen über die Personenfreizügigkeit mit der EU kündigen müsste, sollte die Obergrenze sonst nicht zu halten sein. Gegner befürchten, dies könnte die bilateralen Beziehungen und den Zugang zum europäischen Arbeitsmarkt belasten. Befürworter halten dem entgegen, nur mit klaren quantitativen Vorgaben lasse sich der Druck auf Wohnungsmarkt, Infrastruktur und öffentliche Dienste nachhaltig begrenzen.
Parallel zur Abstimmung über die 10-Millionen-Grenze entscheiden die Stimmberechtigten auch über eine Verschärfung des Zivildienstgesetzes. Im Fokus der innenpolitischen Debatte steht jedoch vor allem die Frage, wie die Schweiz Wachstum, Wohlstand und gesellschaftlichen Zusammenhalt künftig austarieren will. Das Ergebnis der Volksabstimmung dürfte zwar die Initiative selbst klären, die Grundsatzdiskussion über Zuwanderung, Arbeitskräftebedarf und Lebensqualität in der Alpenrepublik jedoch kaum beenden.