SHANGHAI, 11. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Envision Energy, ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich grüner Technologien, gab die Unterzeichnung einer strategischen Partnerschaft mit der Cape Breton China Corp. bekannt. Beide Parteien werden gemeinsam Möglichkeiten zur Entwicklung sauberer Energie in Sydney, Nova Scotia, Kanada, ausloten und planen die Errichtung eines 300-MW-Hybridprojekts aus Windkraft und Batteriespeichersystemen (BESS), das ein integriertes Demonstrationsprojekt für Windkraft und Speicherung mit Netto-Null-Bilanz bilden soll. Die Zusammenarbeit stellt einen bedeutenden Schritt für die Präsenz von Envision Energy in Nordamerika dar und bekräftigt das langfristige Engagement des Unternehmens, ein Energiesystem der Zukunft für die Energiewende und die nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung der Region bereitzustellen.

Im Rahmen der Vereinbarung wird der Schwerpunkt des Projekts auf der Versorgung mit hochwertiger erneuerbarer Energie liegen, wobei die Windenergieerzeugung mit Energiespeichersystemen kombiniert wird. Durch koordinierte Planung und Optimierung soll das Wind-Speicher-Hybridsystem die Flexibilität und Stabilität des Stromnetzes verbessern, die regionale Integration sauberer Energie unterstützen und die Dekarbonisierung des lokalen Energiemixes im Osten Kanadas beschleunigen. Über die konventionelle Projektentwicklung hinaus legt die Partnerschaft den Schwerpunkt auf einen systemorientierten Ansatz, der die sich weiterentwickelnden Kompetenzen von Envision in den Bereichen Erzeugung, Speicherung und integrierte Energiesysteme widerspiegelt. Dieser Ansatz soll die Finanzierbarkeit des Projekts verbessern und gleichzeitig die langfristige Betriebsresilienz sowie die Wertschöpfung steigern.
Neben der Infrastrukturentwicklung wird Envision mit lokalen Partnern zusammenarbeiten, um Schulungs- und Bildungsprogramme im Bereich grüner Energie zu starten. Die Initiativen, die Windkraft, Energiespeicherung, zukünftige Energiesysteme und Netto-Null-Industrieparks umfassen, zielen darauf ab, lokale Kompetenzen zu stärken, Talente im Bereich grüner Energie zu fördern und ein widerstandsfähigeres und nachhaltigeres Ökosystem für saubere Energie in der Region zu unterstützen. Diese Bemühungen erweitern die Zusammenarbeit von der Projektumsetzung hin zum langfristigen Aufbau eines Ökosystems.
„Bei dieser Partnerschaft geht es nicht nur um den Ausbau der Kapazitäten für erneuerbare Energien, sondern auch darum, die Gestaltung zukünftiger Energiesysteme neu zu überdenken", sagte Yi Zhu, Senior Business Director für Kanada bei Envision Energy. „Durch die Integration von Windkraft, Energiespeicherung und intelligenter Systemoptimierung wollen wir eine anpassungsfähigere, widerstandsfähigere und skalierbarere Energiearchitektur für die sich rasch dekarbonisierenden Märkte Nordamerikas aufzeigen, wo Systemflexibilität ebenso wichtig ist wie Erzeugungskapazität. Dieser Ansatz fördert die langfristige wirtschaftliche und ökologische Widerstandsfähigkeit und treibt gleichzeitig die Aus- und Weiterbildung voran, um den Aufbau eines selbsttragenderen Energieökosystems zu unterstützen."
„Nova Scotia verfügt über ein starkes Potenzial an erneuerbaren Ressourcen und einen klaren Bedarf an Projekten, die auf den lokalen Gegebenheiten basieren", fügte Dr. Bob Liu, Gründer der Cape Breton China Corp., hinzu. „Diese Partnerschaft mit Envision Energy bringt einen stärker integrierten und systemorientierten Ansatz für den Einsatz erneuerbarer Energien mit sich, der besser auf die tatsächlichen Netzanforderungen und das langfristige Ziel der Energiewende abgestimmt ist und einen klaren Weg aufzeigt, der technisch fundiert, wirtschaftlich praktikabel und in der Lage ist, dauerhaften Wert für die Region zu schaffen."
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Das GZO Spital Wetzikon erhält für seine Sanierungsbemühungen mehr Zeit: Das zuständige Nachlassgericht hat die definitive Nachlassstundung letztmals um sechs Monate bis zum 19. Dezember 2026 verlängert. Damit reagiert das Gericht auf ein Übernahmeangebot, das dem Spital Ende März zugegangen ist und derzeit vertieft geprüft wird. Die Sachwalter hatten die Fristverlängerung beantragt, um die laufenden Verhandlungen mit einer nicht namentlich genannten Interessentin fortführen zu können.
Das Kaufangebot ist an mehrere Bedingungen geknüpft. Zentral ist laut Mitteilungen von Spital und Sachwaltern die gesicherte Übertragung beziehungsweise Neuerteilung der kantonalen Leistungsaufträge an eine neue Betreiberin. Erst wenn diese und weitere Bedingungen erfüllt sind, kann ein Verkauf zustande kommen. In diesem Fall rechnen die Sachwalter damit, den Gläubigern einen angepassten Nachlassvertrag mit potenziell besseren Konditionen vorlegen zu können. Die ursprünglich für Mitte Mai geplante Gläubigerversammlung war deshalb bereits im April verschoben worden.
Nach Angaben des Sachwalters sind die Voraussetzungen für die definitive Nachlassstundung weiterhin gegeben. Der laufende Spitalbetrieb gilt als stabil, die während der Nachlassstundung neu eingegangenen Verbindlichkeiten kann das GZO den Angaben zufolge aus dem operativen Geschäft bedienen. Bis zum Ende der nun verlängerten Frist soll der Betrieb in Wetzikon regulär weitergeführt werden. GZO und Sachwalter stehen nach eigenen Aussagen in engem Kontakt mit der Interessentin und wollen über das weitere Verfahren und einen neuen Termin für die Gläubigerversammlung informieren, sobald der Stand der Verhandlungen dies zulässt.
Das Spital Wetzikon befindet sich seit bald zwei Jahren in einer existenziellen finanziellen Krise. Auslöser ist vor allem eine Anleihe über 170 Millionen Franken, die im Juni 2024 hätte zurückgezahlt werden müssen. Da die Mittel dafür fehlten, wurde das Nachlassverfahren eingeleitet. Mit der nun gewährten letzten Verlängerung der Nachlassstundung bleibt dem GZO ein begrenztes Zeitfenster, um den Verkauf abzuschliessen und eine für Gläubiger tragfähige Lösung zu finden. Eine weitere Erstreckung der Frist ist rechtlich nicht vorgesehen.