DXC und Wilton feiern 20-jährige Partnerschaft und schließen die Umstellung ihres Portfolios von 400.000 Versicherungspolicen auf die Cloud ab

09.07.2026
  • Mit dem Abschluss einer der bislang größten und komplexesten Umstrukturierungen des Unternehmens hat DXC über 400.000 Wilton-Re-Policen auf eine einzige, moderne Cloud-Plattform migriert.
  • Schafft die Grundlage für die zukünftigen KI-Fähigkeiten und die betriebliche Effizienz von Wilton Re.
  • Damit wird eine 20-jährige Partnerschaft gewürdigt, die das Wachstum von Wilton Re von rund 5.000 Versicherungsverträgen im Jahr 2005 auf heute mehr als 500.000 unterstützt hat, wobei DXC die zentralen Versicherungsfunktionen durchgängig abdeckt.

ASHBURN, Virginia, 9. Juli 2026 /PRNewswire/ -- DXC Technology (NYSE: DXC), ein führender Partner für Unternehmenstechnologie und Innovation, gab heute den erfolgreichen Abschluss eines der größten Transformationsprogramme in der Unternehmensgeschichte bekannt, das gemeinsam mit Wilton Re, einem führenden Erwerber von bestehenden Lebens- und Rentenversicherungsbeständen, durchgeführt wurde. Im Rahmen des Programms wurden über 400.000 Policen von früheren DXC-Technologien auf das modernste, cloudbasierte Ökosystem von DXC für die Verwaltung von Versicherungspolicen umgestellt. Dieser Meilenstein wurde durch die Kombination der Expertise von DXC im Bereich Business Process Services (BPS) für die Versicherungsbranche, der Fähigkeiten zur Umstellung in großem Maßstab und des operativen Unterstützungsmodells mit dem einzigartigen Ansatz von Wilton Re im Risikomanagement sowie dessen umfassender Erfahrung bei der Durchführung solcher groß angelegten Transformationsprojekte erreicht.

DXC and Wilton Re Mark 20-Year Partnership, Complete Cloud Conversion of 400,000 Policy Portfolio

Entworfen und gebaut für die Zukunft

In den letzten mehr als 20 Jahren hat Wilton Re sein Portfolio erheblich erweitert, was zu einem wachsenden Bedarf an der raschen Integration neu erworbener Lebens- und Rentenversicherungsgeschäfte geführt hat. Jede Akquisition erfordert die Umstellung spezifischer Systeme, Datenstrukturen und Serviceprozesse, die migriert werden müssen, ohne die Erfahrung der Versicherungsnehmer zu beeinträchtigen. Um das künftige Wachstum zu unterstützen und die Einbindung neuer Geschäftsbereiche zu beschleunigen, hat Wilton Re den „Wealth Management Accelerator" (wmA) von DXC als einheitliche, cloudbasierte Plattform für die Policenverwaltung standardisiert. Durch die Schaffung einer gemeinsamen Betriebsumgebung für die übernommenen Portfolios erwartet Wilton Re eine schnellere Integration und höhere betriebliche Effizienz und legt gleichzeitig den Grundstein für die Umsetzung künftiger KI-Strategien.

„Unsere 20-jährige Partnerschaft mit Wilton Re verdeutlicht, wie eine langfristige Umsetzung mit herausragender Leistung in großem Maßstab aussieht. Diese Transformation hilft Wilton Re dabei, sein Geschäft auszubauen, Akquisitionen schneller zu integrieren, effizienter zu arbeiten und den Versicherungsnehmern ein besseres Erlebnis zu bieten. Gemeinsam haben wir eines der größten und operativ komplexesten Transformationsprogramme unserer Geschichte abgeschlossen und damit eine Grundlage geschaffen, die Wilton Re dabei unterstützen wird, künftige Akquisitionen schneller zu integrieren, effizienter zu arbeiten und mit Zuversicht weiter zu wachsen." — Ray August, President, DXC Insurance Software and Business Process Services

Eine auf Skalierbarkeit ausgerichtete Partnerschaft seit zwei Jahrzehnten

DXC BPS betreibt einen Großteil der zentralen Versicherungsabläufe von Wilton Re, darunter die Policenverwaltung, die Schadenbearbeitung und den Kundenservice, und fungiert dabei als Erweiterung des Betriebsteams von Wilton Re. Mit weltweit mehr als 6.000 Versicherungsspezialisten, über 13 Millionen verwalteten Policen und Verträgen sowie mehr als 200 erfolgreichen Umstellungen von Altsystemen bringt DXC fundiertes Fachwissen in den Bereichen Betrieb und Systemumstellung in das Geschäft von Wilton Re ein. Im Zuge der Akquisitionen von Wilton Re leitet DXC die Integration von Systemen, Daten, Produktregeln, Prozessen und in einigen Fällen auch operativen Teams der ursprünglichen Versicherer und trägt so dazu bei, einen nahtlosen Übergang für die Versicherungsnehmer zu gewährleisten und gleichzeitig die Integrationsfristen zu verkürzen. In den letzten zwei Jahrzehnten haben DXC und Wilton Re eine reproduzierbare, skalierbare Umstellungsmethodik und ein entsprechendes Betriebsmodell entwickelt, wodurch das Unternehmen von rund 5.000 Versicherungsverträgen im Jahr 2005 auf heute mehr als 500.000 wachsen konnte.

„DXC ist weit mehr als nur ein Technologieanbieter. Das Unternehmen unterstützt uns nicht nur bei der Integration zahlreicher Übernahmen, sondern spielt auch eine entscheidende Rolle in unserem Tagesgeschäft – von der Vertragsverwaltung über den Kundenservice bis hin zu zentralen Finanzprozessen. Die Partnerschaft hat uns dabei geholfen, effizienter zu arbeiten, Übernahmen effektiver durchzuführen und unseren Versicherungsnehmern einen besseren Service zu bieten, während wir gleichzeitig die hohen Standards aufrechterhalten, die unser Unternehmen auszeichnen. In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat sich unsere Zusammenarbeit zu einem Maßstab für die Branche entwickelt." — Enrico Treglia, Senior Advisor, Wilton Re.

Entwickelt für die nächste Phase des KI-gestützten Wachstums

Durch die Konsolidierung auf wmA hat Wilton Re eine moderne Cloud-Infrastruktur geschaffen, die zukünftige KI-gestützte Workflow-Funktionen unterstützen kann, ohne dass zusätzliche Umstellungen am Kernsystem erforderlich sind. Damit wurde eine Grundlage für kontinuierliche Innovation und betriebliche Effizienz im Zuge der Expansion des Unternehmens geschaffen.

Mit mehr als 40 Jahren Erfahrung in der Versicherungsbranche ist DXC ein vertrauenswürdiger Partner für 21 der 25 weltweit führenden Versicherer. Als führender Anbieter von Kernplattformen, Produkten und Dienstleistungen für die Versicherungsbranche unterstützt DXC Versicherer dabei, ihre Kerngeschäftsprozesse zu modernisieren, die Effizienz zu steigern und durch KI-gestützte Innovationen ein besseres Kundenerlebnis zu bieten.

Weitere Informationen finden Sie unter www.dxc.com/insurance.

Informationen zu DXC Technology

DXC Technology (NYSE: DXC) ist ein führender Technologie- und Innovationspartner für Unternehmen, der Software, Dienstleistungen und Lösungen für Unternehmen sowie Organisationen des öffentlichen Sektors weltweit bereitstellt und sie dabei unterstützt, KI zu nutzen, um in einer Zeit exponentiellen Wandels schneller Ergebnisse zu erzielen. Mit fundierter Fachkenntnis in den Bereichen Managed Infrastructure Services, Application Modernization und Industry-Specific Software Solutions modernisiert, sichert und betreibt DXC einige der komplexesten Technologieumgebungen der Welt. Weitere Informationen finden Sie auf dxc.com.

Informationen zu Wilton Re

Wilton Re ist ein führender Anbieter von Lösungen für bestehende Versicherungsverträge und Rückversicherungen in der nordamerikanischen Lebensversicherungsbranche. Mit seiner langjährigen Erfahrung entwickelt Wilton Re maßgeschneiderte Lösungen, die den Kapital- und Betriebsbedarf seiner Kunden abdecken. Unsere Kernlösung für die Verwaltungsrückversicherung gilt seit langem als Branchenstandard für die Modernisierung veralteter Verwaltungssysteme sowie für Bestände an älteren Lebensversicherungen und Rentenversicherungen.  In den vergangenen 22 Jahren haben wir 27 Altsysteme auf unsere DXC-basierte Verwaltungsplattform umgestellt und dabei Kosteneinsparungen erzielt sowie Technologien, Kontrollmechanismen und Verwaltungsprozesse für unsere Vertragspartner optimiert.  Weitere Informationen zu Wilton Re finden Sie unter www.wiltonre.com.

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Zuwanderung, Wohnungsnot, Arbeitskräfte: Schweiz stimmt über Bevölkerungslimit ab

15.06.2026

Die Schweiz stimmt an diesem Wochenende über eine der umstrittensten Initiativen der vergangenen Jahre ab: „Keine 10-Millionen-Schweiz!“. Der Vorstoß der nationalkonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP), auch bekannt als Schweizerische Volkspartei oder Swiss People's Party, sieht vor, die ständige Wohnbevölkerung des Landes bis 2050 auf maximal zehn Millionen Menschen zu begrenzen. Nach ersten Hochrechnungen tendieren die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger dazu, die Initiative abzulehnen – ein Ergebnis, das im Vorfeld keineswegs sicher schien.

Die Initiative, die in der Verfassung verankert werden soll, würde den Bund verpflichten, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, sobald die Bevölkerung 9,5 Millionen erreicht. Die Schweiz zählte Ende 2025 bereits gut 9,1 Millionen Einwohner – rund 1,7 Millionen mehr als 2002. Haupttreiber des Wachstums ist die Zuwanderung. Rund 28% der im Land lebenden Menschen besitzen keinen Schweizer Pass. Viele stammen aus EU-Staaten wie Italien, Deutschland und Portugal, hinzu kommen Personen aus Drittstaaten, darunter Asylsuchende.

Unterstützer der Initiative argumentieren, das Land stoße an seine Belastungsgrenzen. Sie verweisen auf steigende Mieten, überlastete Verkehrswege, Staus sowie eine als problematisch wahrgenommene Entwicklung bei Gewalt und Kriminalität, die sie mit einer höheren Zuwanderung verknüpfen. Ziel sei es laut Kampagnenmotto, „zu bewahren, was wir lieben“. Die SVP wirbt mit auffälligen Aufklebern, Fahnen und Plakaten in Nationalfarben, um eine Begrenzung des Bevölkerungswachstums als Schutz der Lebensqualität zu präsentieren.

Gegen die Initiative stellen sich der Bundesrat, das Parlament, die Kantone sowie die meisten übrigen großen Parteien, gestützt von Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften. Sie warnen, ein starres Bevölkerungs- und damit faktisches Zuwanderungslimit könne den bereits bestehenden Arbeitskräftemangel verschärfen. Laut Bundesamt für Statistik waren im ersten Quartal 2026 rund 1,87 Millionen ausländische Erwerbstätige in der Schweiz beschäftigt. Etwa vier von fünf kamen aus EU- oder EFTA-Staaten oder dem Vereinigten Königreich, der Rest aus Drittstaaten. Viele arbeiten in Bereichen wie Gesundheitswesen, Bau und Gastgewerbe – Sektoren, die stark auf Personal aus dem Ausland angewiesen sind.

Ein weiterer Konfliktpunkt ist das Verhältnis zur Europäischen Union. Die Initiative sieht vor, dass die Schweiz in letzter Konsequenz das Abkommen über die Personenfreizügigkeit mit der EU kündigen müsste, sollte die Obergrenze sonst nicht zu halten sein. Gegner befürchten, dies könnte die bilateralen Beziehungen und den Zugang zum europäischen Arbeitsmarkt belasten. Befürworter halten dem entgegen, nur mit klaren quantitativen Vorgaben lasse sich der Druck auf Wohnungsmarkt, Infrastruktur und öffentliche Dienste nachhaltig begrenzen.

Parallel zur Abstimmung über die 10-Millionen-Grenze entscheiden die Stimmberechtigten auch über eine Verschärfung des Zivildienstgesetzes. Im Fokus der innenpolitischen Debatte steht jedoch vor allem die Frage, wie die Schweiz Wachstum, Wohlstand und gesellschaftlichen Zusammenhalt künftig austarieren will. Das Ergebnis der Volksabstimmung dürfte zwar die Initiative selbst klären, die Grundsatzdiskussion über Zuwanderung, Arbeitskräftebedarf und Lebensqualität in der Alpenrepublik jedoch kaum beenden.