DOSIsoft gründet DOSIsoft Theranostics als eigene Einheit, um Softwareinnovationen für personalisierte Nuklearmedizin und Theranostik voranzutreiben

29.05.2026

PARIS, 29. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Im Vorfeld der SNMMI 2026 hat DOSIsoft, ein führender Anbieter von Dosimetriesoftware für Radioonkologie und Nuklearmedizin, heute die Gründung von DOSIsoft Theranostics bekannt gegeben, einer eigenen Einheit, die sich auf die Entwicklung von Theranostik-Software für eine breitere Anwendung in der klinischen Routine konzentriert.

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Als unabhängiger Akteur, der sich ganz der Theranostik verschrieben hat, ist DOSIsoft Theranostics in besonderer Weise dafür aufgestellt, das breitere klinische und industrielle Ökosystem als neutraler, vertrauenswürdiger Softwarepartner zu unterstützen. Zugleich verfügt das Unternehmen über die strategische Eigenständigkeit, um seine eigenen Innovationen, Partnerschaften und langfristige Investitionen voranzutreiben.

Durch die Kombination von Diagnostik mit zielgerichteten Therapien, was eine wirklich personalisierte Behandlung ermöglicht, tritt die Theranostik in eine neue Phase der klinischen und industriellen Expansion ein. Aufbauend auf mehr als zwei Jahrzehnten Erfahrung von DOSIsoft wird DOSIsoft Theranostics die Entwicklung innovativer Softwarelösungen für radiopharmazeutische Therapien beschleunigen und die Weiterentwicklung der Nuklearmedizin hin zu besserer quantitativer Bildgebung, KI-gestützten Arbeitsabläufen sowie personalisierter Versorgung fördern. 

Mit Schwerpunkt auf der klinischen Routineanwendung ist die Organisation auf einen Bereich ausgerichtet, in dem die individuelle Therapieüberwachung von Patienten zunehmend mehrere Bildgebungsmodalitäten, Klinikabteilungen, aufeinanderfolgende Behandlungszyklen sowie kombinierte Therapieansätze umfasst. Modernste Softwaretools und spezialisierte wissenschaftliche Fachkenntnis werden ebenfalls dazu beitragen, Forschung und klinische Innovation voranzutreiben.

Das Herzstück von DOSIsoft Theranostics ist PLANET®, DOSIsoft's Flaggschiff-Softwareplattform für Theranostik. Basierend auf DOSIsofts Erfahrung bei der Behandlungsplanung für die externe Strahlentherapie hat sich PLANET® zu einer umfassenden Plattform mit fortschrittlichen voxelbasierten Dosimetriefunktionen für mehrere Radionuklide sowie vollständiger multimodaler DICOM-Interoperabilität entwickelt. PLANET® ist von der FDA gemäß 510(k) freigegeben, CE-gekennzeichnet und wird in führenden Krankenhäusern sowie in akademischen Zentren weltweit eingesetzt. Die herstellerneutrale Architektur bietet klinischen Teams die Flexibilität, verschiedene klinische Arbeitsabläufe und therapeutische Strategien zu unterstützen.

„Die Gründung einer eigenen Theranostik-Organisation spiegelt DOSIsofts langfristigen Einsatz in diesem schnell wachsenden Bereich wider. Damit erhält DOSIsoft Theranostics den strategischen Fokus und die Agilität, um Innovationen schneller voranzubringen, neue Partnerschaften aufzubauen und Theranostikanwendungen weltweit auszuweiten", sagte Marc Uszynski, Geschäftsführer von DOSIsoft.

DOSIsoft Theranostics wird auf der SNMMI 2026 (#1358) vertreten sein.

Informationen zu DOSIsoft

DOSIsoft wurde 2002 gegründet und ist ein Marktführer im Bereich Dosimetriesoftware für Radioonkologie und Nuklearmedizin. Das Unternehmen hat sich der Verbesserung der Qualität von Krebstherapien und der Patientensicherheit verschrieben. Mit mehr als 1000 Installationen in über 800 Klinikzentren in 80 Ländern bietet DOSIsoft fortschrittliche Lösungen für die Qualitätssicherung in der Strahlentherapie, der Theranostik und der personalisierten Dosimetrie. Als Ausgründung von Gustave Roussy und dem Institut Curie treibt DOSIsoft Innovationen in enger Zusammenarbeit mit führenden Krebszentren weltweit weiter voran. DOSIsoft ist beteiligter Partner des europäischen Projekts Thera4Care (Theranostics Ecosystem for Personalized Care).

KONTAKT: chen@dosisoft.fr

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Bundesrat zieht rote Linie im Schulunterricht: Landessprachen werden zur Bundesaufgabe

15.06.2026

Der Bundesrat verschärft im Streit um das Frühfranzösisch den Ton und greift zu einem bundesrechtlichen Instrument. Alle Primarschülerinnen und Primarschüler in der Schweiz sollen künftig zwingend eine zweite Landessprache lernen. Um dieses Ziel durchzusetzen, hat die Landesregierung eine Revision des Sprachengesetzes in die Vernehmlassung geschickt. Sie reagiert damit auf Vorstösse in mehreren deutschsprachigen Kantonen, Französisch aus den Stundenplänen der Primarschule zu streichen.

Im Zentrum steht die Frage, welche Rolle die Landessprachen im obligatorischen Unterricht spielen sollen. Für den Bundesrat ist dies eine «Frage von nationaler Bedeutung». Die Bundesverfassung verpflichte Bund und Kantone gemeinsam, die Landessprachen zu erhalten, die Verständigung zwischen den Sprachgemeinschaften zu stärken und nationale Minderheiten zu schützen, hält die Regierung fest. Der Bund sehe sich damit in der Verantwortung, den Zusammenhalt zwischen den Sprachregionen und den Respekt vor der sprachlichen Vielfalt zu sichern, während die Kantone ihr Schulwesen so zu harmonisieren hätten, dass Qualität und Durchlässigkeit des Bildungsraums Schweiz gewahrt bleiben.

Der Konflikt entzündet sich an der 2004 beschlossenen Sprachenstrategie der Kantone, die 2009 im HarmoS-Konkordat verankert wurde. Diese sieht vor, dass Kinder in der Primarschule zwei Fremdsprachen erlernen – darunter eine zweite Landessprache. In einzelnen Kantonen gibt es inzwischen Bestrebungen, den Unterricht einer Landessprache als Fremdsprache auf der Primarstufe zu streichen. Das widerspreche der gemeinsamen Strategie, schreibt der Bundesrat und zeigt sich über diese Entwicklung «beunruhigt».

Um gegenzusteuern, legt die Regierung zwei Varianten für eine Gesetzesänderung vor. Die erste folgt dem HarmoS-Modell: In der Primarschule sollen obligatorisch zwei Fremdsprachen unterrichtet werden, eine Landessprache und Englisch. Damit würde die heutige Praxis in den 15 HarmoS-Kantonen bundesrechtlich abgesichert und für alle gelten, sollte es nötig werden. Die zweite Variante lässt den Kantonen mehr Spielraum: Sie verpflichtet lediglich dazu, dass eine zweite Landessprache spätestens ab der Primarschule und durchgehend bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit unterrichtet wird, ohne Englisch explizit als zweite Fremdsprache vorzuschreiben.

Mit der Revision will der Bundesrat den Rahmen abstecken für den Fall, dass die Kantone ihre Sprachenstrategie ganz oder teilweise aufgeben. Konkrete Entscheide sind noch offen: Zunächst läuft bis zum 5. Oktober 2026 eine Vernehmlassung, in der Kantone, Parteien und weitere Akteure Stellung beziehen können. Erst danach wird sich zeigen, ob sich das strengere HarmoS-Modell oder die flexibelere Lösung durchsetzt – und wie viel Gewicht der Bund seiner sprachpolitischen Rolle im Schulbereich tatsächlich geben will.