Die Partnerschaft verbindet das Know-how von XCMG im Bereich Landmaschinen mit der Powershift-Getriebetechnologie von ZF
FRIEDRICHSHAFEN, Deutschland, 5. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Die Xuzhou Construction Machinery Group (XCMG Group) und die ZF Friedrichshafen AG (ZF) unterzeichneten am 2. Juni in Friedrichshafen einen Joint-Venture-Vertrag. Die Partnerschaft zielt darauf ab, maßgeschneiderte Lösungen für den chinesischen Landmaschinenmarkt anzubieten und die Innovation im Bereich der Agrartechnologie in China voranzutreiben.

Im Rahmen der Vereinbarung werden die Parteien die ZF (Xuzhou) Machinery Co., Ltd. mit Sitz in der Wirtschafts- und Technologieentwicklungszone Xuzhou (XETDZ) in der Provinz Jiangsu gründen. Diese Vereinbarung stellt einen bedeutenden Meilenstein bei der Stärkung der Partnerschaft zwischen den beiden Unternehmen und dem Ausbau ihrer Zusammenarbeit im Bereich der Landtechnik dar.
„Chinas Landmaschinenbranche verlagert sich hin zu größeren, fortschrittlicheren und intelligenteren Maschinen, während die Powershift-Getriebetechnologie für Traktoren und andere landwirtschaftliche Maschinen in eine entscheidende Wachstumsphase eintritt", sagte Yang Dongsheng, Vorsitzender der XCMG Group und von XCMG Machinery.
„Wir werden diese Zusammenarbeit mit einem offenen und pragmatischen Ansatz vorantreiben und dabei auf den Stärken von XCMG im Bereich hochwertiger Landmaschinen sowie auf dem Know-how von ZF in der Powershift-Technologie aufbauen. Gemeinsam mit ZF wollen wir global wettbewerbsfähige Lösungen für den Markt für hochwertige Landmaschinen entwickeln und Chinas heimische Landmaschinenindustrie stärken", fügte Yang hinzu.
ZF (Xuzhou) wird globale Technologiestandards mit auf den chinesischen Markt zugeschnittenen Lösungen kombinieren und sich auf die Produktion fortschrittlicher Powershift-Getriebesysteme für landwirtschaftliche Anwendungen konzentrieren. Beide Parteien planen die Entwicklung neuer Komponenten und integrierter Systemlösungen, die zur Modernisierung der chinesischen Landmaschinenindustrie beitragen und gleichzeitig deren Wettbewerbsfähigkeit auf internationalen Märkten stärken.
Andreas Moser, Mitglied des Vorstands von ZF, hob in seinem Kommentar zur Vereinbarung die strategische Bedeutung Chinas für die langfristigen Wachstumspläne von ZF hervor.
Er wies darauf hin, dass die viereinhalb Jahrzehnte währende Geschäftstätigkeit von ZF in China sowohl das langjährige Engagement des Unternehmens auf diesem Markt als auch seine Investitionen in lokale Innovationen widerspiegeln. Das neue Joint Venture, so sagte er, werde die lokale Produktion fortschrittlicher Powershift-Getriebetechnologien ausweiten und die Entwicklung der nächsten Generation von Hochleistungs-Landmaschinen unterstützen.
ZF ist ein globales Technologieunternehmen, das Mobilitätsprodukte und -systeme für Pkw, Nutzfahrzeuge und industrielle Anwendungen anbietet. Der Fokus liegt auf der Verbesserung der Effizienz, der Reduzierung von Emissionen, der Steigerung der Umweltverträglichkeit und der Erhöhung der Fahrzeugsicherheit. Über den Automobilbereich hinaus bedient ZF mit seinen Antriebs-, Antriebs- und Prüftechnologien die Baumaschinen-, Landmaschinen-, Windenergie-, Schiffsantriebs- und Schienenindustrie.
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In der Schweiz entscheiden die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger am Sonntag über eine weitreichende Begrenzung der Bevölkerungszahl. Zur Abstimmung steht eine Volksinitiative der rechtskonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP), die den Bestand des Landes bis 2050 auf höchstens zehn Millionen Einwohner festschreiben will. Derzeit leben rund 9,1 Millionen Menschen in der Alpenrepublik, darunter etwa 340.000 Deutsche. Die Auszählung der Stimmen beginnt mittags um 12.00 Uhr, Beobachter rechnen mit einem knappen Resultat.
Die SVP, stärkste Kraft im Schweizer Parlament, vermarktet ihren Vorstoß als «Nachhaltigkeitsinitiative». Sie verspricht, mit einer Begrenzung der Zuwanderung Probleme wie Staus auf den Straßen, überfüllte Busse und Bahnen, Wohnungsknappheit, hohe Mieten und steigende Kriminalität in den Griff zu bekommen. Ab einer Schwelle von 9,5 Millionen Einwohnern müsste die Politik nach dem Willen der Initianten konkrete Maßnahmen ergreifen, etwa die Asylvergabe einschränken und den Familiennachzug begrenzen. Nach heutigen Prognosen könnte diese Marke in den 2030er-Jahren erreicht werden.
Reichen diese Einschränkungen nicht aus, sieht die Initiative als weitere Option die Kündigung der vertraglich geregelten Personenfreizügigkeit mit der Europäischen Union vor. Das Abkommen ermöglicht Bürgern aus EU-Staaten bislang einen vergleichsweise einfachen Zugang zum Schweizer Arbeitsmarkt. Eine Aufkündigung hätte nicht nur Konsequenzen für Fachkräfte aus der EU, sondern könnte auch das Verhältnis zum wichtigsten Handelspartner des Landes belasten. Für Deutsche würde ein Ja zur Initiative den Weg zum Arbeiten und Leben in der Schweiz deutlich verkomplizieren.
Bundesrat und Regierungsparteien – mit Ausnahme der SVP – lehnen die Vorlage geschlossen ab. Die Regierung warnt davor, dass ein starrer Bevölkerungsdeckel strukturelle Probleme wie Fachkräftemangel und gesellschaftliche Überalterung nicht löse. Justizminister Beat Jans bezeichnete die Initiative als «leeres Versprechen» und verwies darauf, dass sie neue Unsicherheiten schaffe, ohne die Ursachen von Engpässen auf dem Wohnungs- und Infrastrukturmarkt anzugehen. Umfragen signalisierten lange eine Mehrheit für die Vorlage, zuletzt deutete sich jedoch eine Trendwende an. Angesichts früherer Volksabstimmungen, bei denen die tatsächlichen Ergebnisse zum Teil deutlich von den Erhebungen abwichen, bleibt der Ausgang jedoch offen.