HAIKOU, China, 15. April 2026 /PRNewswire/ -- Ein Bericht des Hainan International Media Center:
Am 13. April wurde die 6. China International Consumer Products Expo (CICPE) in Haikou in der Provinz Hainan eröffnet. Als erste große Ausstellung im Zeitraum des 15. Fünfjahresplans und als erste große Veranstaltung ihrer Art seit dem Start der inselweiten Sonderzollregelungen im Freihandelshafen Hainan ist die diesjährige Expo globaler denn je. Internationale Ausstellungsstücke machen inzwischen 65 % des Gesamtangebots aus, wobei mehr als 3400 Marken aus über 60 Ländern und Regionen vertreten sind. Die große Beteiligung unterstreicht Hainans weiten Horizont und die Vielzahl an Kooperationsmöglichkeiten.
Auf einer Fläche von 143 000 m2 – 13 000 m2 mehr als beim letzten Mal – herrscht reges Treiben. Kanada, das diesjährige Ehrengastland, stellte mit nahezu 40 Unternehmen die bisher größte Delegation. Zwölf Länder, darunter die Schweiz und Tschechien, schickten offizielle Delegationen, während Staaten wie Russland und Bulgarien erstmals eigene Länderpavillons präsentierten. Aufgrund eines dichten Programms mit Produktpremieren und Veranstaltungen zur Vermittlung von Angebot und Nachfrage zog die Expo rund 65 000 Fachkäufer an.

Dank der Nullzollpolitik und der vereinfachten Handelsregelungen des Freihandelshafens wurden Waren aus dem Ausland reibungslos zollabgefertigt und zum sofortigen Verkauf auf der Expo zugelassen. Es wurde eine spezielle Duty-free-Einkaufszone eingerichtet, in der Einkäufe sofort mitgenommen werden können. Die Nationale Hightech-Industrieentwicklungszone Haikou präsentierte mehr als 300 Produkte von 43 lokalen Unternehmen und stellte Entwicklungen in Bereichen wie Gesundheitswesen sowie fortschrittlicher Fertigung heraus.
Mehr als 200 neue Produkte feierten ihr Debüt, von KI-gestützten smarten Brillen und modularen Flugautos bis hin zur Weltpremiere eines Hightech-Wellness-Sessels. Bekannte Branchenriesen wie Huawei, Estée Lauder und TCP Group waren erneut vertreten und wurden von vielen Erstausstellern begleitet. Diese starke Beteiligung spiegelt das weltweite Vertrauen in Chinas Verbrauchermarkt und die zunehmende Offenheit Hainans wider.
Um aus Ausstellern langfristige Investoren zu machen, werden zudem eine globale Konferenz zur Förderung von Industrieinvestitionen sowie spezialisierte Vermittlungsveranstaltungen für multinationale Unternehmen abgehalten. Mehrere Unternehmen, darunter das Schweizer Unternehmen Clinique Lémanic, unterzeichneten vor Ort Vereinbarungen, um ihre Präsenz in Hainan weiter auszubauen.
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Die staatliche Autobahnholding Asfinag hat 2025 einen Überschuss von 840 Millionen Euro erwirtschaftet und damit wieder das Ergebnisniveau von 2023 erreicht. Treiber des Gewinnanstiegs waren vor allem höhere Mauteinnahmen, die im Jahresvergleich um 8,2 Prozent auf rund 2,7 Milliarden Euro zulegten. Trotz des Gewinnsprungs blieb die Verkehrsentwicklung auf Österreichs Schnellstraßen und Autobahnen weitgehend stabil: Die Gesamtfahrleistung von Pkw und Lkw erhöhte sich laut Vorstandsdirektor Herbert Kasser lediglich um 0,3 Prozent auf rund 33 Milliarden Kilometer.
Besonders kräftig wuchsen die Erlöse aus der Strecken- und Schwerverkehrsmaut. Die Einnahmen aus der Streckenmaut legten um 11,6 Prozent auf 263 Millionen Euro zu. Der Schwerverkehr brachte knapp 1,8 Milliarden Euro ein – ein Plus von 7,9 Prozent gegenüber 2024. Die klassische Autobahnvignette steuerte 655 Millionen Euro bei, 7,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Eine wichtige Rolle spielten dabei Preisanpassungen: Die Pkw-Jahresvignette verteuerte sich 2025 um 7,7 Prozent auf 103,80 Euro. Insgesamt konnte der Überschuss damit um 14,4 Prozent gesteigert und der Ergebnisrückgang des Jahres 2024, als der Gewinn bei 734 Millionen Euro lag, wieder ausgeglichen werden.
Finanziell stärkte die Asfinag ihre Eigenkapitalbasis, während sich zugleich die Verschuldung erhöhte. Die Eigenkapitalquote stieg 2025 um einen Prozentpunkt auf 48 Prozent. Gleichzeitig wuchsen die Netto-Schulden um 180 Millionen Euro auf 10,74 Milliarden Euro. Die öffentliche Hand profitierte mehrfach: Rund 251 Millionen Euro flossen als Steuern an den Staat, nach 219 Millionen Euro im Jahr zuvor. Zusätzlich überwies die Asfinag 305 Millionen Euro als Dividende an den Bund, rund 20 Prozent mehr als 2024. Laut ÖAMTC summieren sich die Dividenden seit 2011 auf rund 2,5 Milliarden Euro; ohne diese Ausschüttungen wären die Schulden der Autobahngesellschaft nach Berechnungen des Mobilitätsclubs um etwa ein Fünftel niedriger.
Strategisch stellt die Asfinag ihr System der Mauterhebung weiter auf digital um und plant hohe Investitionen in die Infrastruktur. Ab 2027 wird es die Vignette nur noch in digitaler Form geben. Schon jetzt kann sie an rund 3.500 Vertriebspunkten sowie an 100 Automaten an 34 Standorten erworben werden; im laufenden Jahr soll das Vertriebsnetz um 10 bis 15 Automaten und etwa 1.000 zusätzliche Verkaufspunkte erweitert werden. Kundinnen und Kunden erhalten anstelle der bisherigen Klebevignette eine Bestätigung, wobei das Kfz-Kennzeichen beim Kauf registriert wird. Bis 2031 will die Asfinag insgesamt 12,5 Milliarden Euro in das heimische Autobahn- und Schnellstraßennetz investieren, rund 62 Prozent davon in Erhalt und Sanierung der bestehenden Infrastruktur.