GUANGZHOU, China, 14. April 2026 /PRNewswire/ -- Die 139. China Import and Export Fair (Canton Fair) findet vom 15. April bis zum 5. Mai in Guangzhou statt und wird in drei Phasen abgehalten.
Die 139. Canton Fair wird eine Gesamtausstellungsfläche von 1,55 Millionen Quadratmetern umfassen, mit 75.700 Ständen und mehr als 32.000 teilnehmenden Unternehmen – allesamt Zahlen, die die bisherigen Auflagen übertreffen. Rund 3.900 Erstaussteller werden teilnehmen, was die Rolle der Canton Fair bei der Verbindung von Unternehmen mit globalen Märkten und hochwertigen Handelsmöglichkeiten unterstreicht.
Als Reaktion auf Veränderungen im globalen Handel und in der industriellen Entwicklung hat die Messe ihre Ausstellerstruktur und Ausstellungsaufteilung weiter optimiert. Die Anzahl der Zonen wurde auf 179 erweitert, darunter neun neu eingeführte Zonen, die sich auf schnell wachsende Sektoren wie Smart Wearables, Display-Technologien, Consumer-Drohnen, Fertighäuser und Hofanlagen konzentrieren. Diese neuen Zonen vereinen rund 670 Unternehmen an mehr als 1.300 Ständen.
Fortschrittliche Fertigung und neue produktive Kräfte stehen dabei im Vordergrund. Über 60 % der Aussteller setzen Technologien der nächsten Generation ein, darunter industrielle Internetanwendungen, künstliche Intelligenz, 5G-Lösungen sowie umweltfreundliche und kohlenstoffarme Produktionsverfahren. Die Messe präsentiert mehr als 4,65 Millionen Exponate, wobei innovative Produkte, umweltfreundliche Produkte und Produkte mit eigenem geistigen Eigentum einen bedeutenden Anteil ausmachen.
Auch die Dienstleistungen für Einkäufer wurden auf der Messe weiter verbessert, unter anderem durch die Einführung eines One-Stop-Servicezentrums für Einkäufer, eine ganzjährige Voranmeldung und einen speziellen Canton Fair-Newsletter für Einkäufer. Diese Verbesserungen ermöglichen eine effizientere, personalisierte Informationsvermittlung und eine optimierte Abstimmung von Angebot und Nachfrage, wodurch Einkäufer sich leichter auf der Messe zurechtfinden und ihr Gesamterlebnis verbessert wird. Aus der Perspektive neuer Einkäufer bietet die Messe eine nahtlose, intelligente Erfahrung – von der Besuchsplanung über die Voranmeldung bis hin zur Nachbereitung nach der Messe –, unterstützt durch die aktualisierte Canton Fair-App, die nun 26 Funktionen und 14 neue KI-Anwendungsszenarien umfasst.
Die weltweite Käuferteilnahme wächst sowohl in Bezug auf Umfang als auch Vielfalt weiter. Bis zum 9. April hatten sich über 210.000 Käufer aus dem Ausland vorab registriert, ein Anstieg von 20 % gegenüber der letzten Frühjahrssitzung, während die Zahl der bestätigten führenden Beschaffungsunternehmen um 30 % auf 290 stieg. Einkäufer aus BRI-Ländern, Lateinamerika und Afrika verzeichneten alle ein bemerkenswertes Wachstum, und spezialisierte Einkäufer machen nun erstmals mehr als 70 % der Registrierungen aus.
Um den Einkäufern aus dem Nahen Osten entgegenzukommen, die mit Reisebeschränkungen konfrontiert sind, hat die Messe ihr hybrides Servicemodell erweitert, einschließlich Online-Matching von Angebot und Nachfrage, Live-Stream-Veranstaltungen in sozialen Medien im Ausland und optimierten Vor-Ort-Dienstleistungen für in China tätige ausländische Unternehmen.
Für die Vorregistrierung klicken Sie bitte hier:https://buyer.cantonfair.org.cn/register/buyer/email?source_type=16

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Die Kursaal Bern AG hat im Geschäftsjahr 2025 in einem anspruchsvollen Umfeld weniger umgesetzt und verdient, hält aber an ihrer Dividendenpolitik fest. Der Verwaltungsrat will der Generalversammlung vom 6. Juni eine unveränderte Ausschüttung von 22 Franken pro Aktie vorschlagen. Der Betriebsertrag der Gruppe aus Gastronomie, Hotellerie, Casinos und Events sank um 2,5 Prozent auf 74,7 Millionen Franken. Das EBITDA ging auf 12,4 Millionen Franken zurück, was einem Rückgang von 5,3 Prozent entspricht, das anteilige Jahresergebnis fiel um 0,5 Millionen auf 3,7 Millionen Franken.
Trotz rückläufiger Kennzahlen verweist das Unternehmen auf eine weiterhin «sehr gute» EBITDA-Marge. Diese spiegle die Effekte eines strikten Kostenmanagements und von Prozessoptimierungen wider. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich erneut und lag Ende 2025 bei 70,3 Prozent, ein Plus von 2,5 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig wurde die Belegschaft angepasst: Die Zahl der Vollzeitstellen verringerte sich um 15 auf 382.
Operativ stand das Jahr im Zeichen besonderer Belastungen. In der Stadt Bern führte die baubedingte Sperrung der Kornhausbrücke zu geringeren Frequenzen in der Gastronomie und drückte die Umsätze in den klassischen Betrieben. Zudem schwächte sich der Markt für terrestrische Casinos ab: Das Grand Casino Kursaal Bern und das Casino Neuenburg verzeichneten einen Rückgang des Bruttospielertrags. Gegengewichte setzten die digitalen Angebote – insbesondere das Onlinecasino 7melons.ch, das ein «erfreuliches Wachstum» erzielte – sowie das Hotelgeschäft, das im Swissôtel Kursaal Bern dank steigender durchschnittlicher Zimmerpreise und der Rolle als UEFA-Host-Hotel bei der Frauenfussball-Europameisterschaft zusätzliche Aufmerksamkeit erhielt.
Strategisch treibt die Gruppe die technologische und digitale Erneuerung voran. Ende 2025 wurde die Technikpartnerschaft an die IDS Group vergeben, zu der unter anderem Kilchenmann AG und auviso AG gehören. Im neuen Modell beteiligt sich die Kursaal Bern AG an den Investitionen in Audio- und Videotechnik; daraus resultierten neu aktivierte immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 1,6 Millionen Franken. Parallel dazu forciert das Unternehmen die Digitalisierung interner Abläufe, um Kosten zu senken und die Produktivität zu erhöhen – bei gleichzeitiger Sensibilisierung für Risiken wie Cyberangriffe, Datenverluste und Reputationsschäden.
Für das laufende Jahr zeigt sich die Kursaal Bern AG verhalten zuversichtlich. Trotz geopolitischer Unsicherheiten rechnet die Gruppe mit moderatem Wachstum und will insbesondere das Eventgeschäft mit eigenen Formaten ausbauen, etwa gemeinsam mit dem Berner Kulturlokal Bierhübeli im Kultursaal Bern. Dagegen dürfte die Hotellerie laut Unternehmensangaben unter den unsicheren globalen Rahmenbedingungen leiden, weshalb mit Belastungen in diesem Segment gerechnet wird.