Demetra erwirbt die Maxxspine Innovative GmbH, ein Unternehmen, das seit über zwanzig Jahren führend im Bereich fortschrittlicher Wirbelsäulenlösungen ist, und stärkt damit seine Position als Benchmark in der Wirbelsäulenchirurgie weiter

30.04.2026

MAILAND, 30. April 2026 /PRNewswire/ -- Demetra, ein innovatives und unabhängiges internationales Medizinunternehmen, das führend in der Herstellung von Knochenzementen, Spacern und Biomaterialien für orthopädische, Wirbelsäulen- und Neuroanwendungen sowie in der orthopädischen Infektionskontrolle ist, gibt den erfolgreichen Abschluss der Übernahme von Maxxspine Innovative GmbH bekannt, einem in Deutschland ansässigen Unternehmen, das auf fortschrittliche Lösungen für die Wirbelsäulenchirurgie spezialisiert ist. Die Transaktion stärkt Demetras Position als internationale Referenzgruppe in der Wirbelsäulenchirurgie weiter.

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Die Akquisition wurde von der Osartis GmbH, einem Unternehmen der Demetra Gruppe, abgeschlossen, die mit Wirkung vom heutigen Tag 100 % der Anteile und die vollständige Kontrolle über die Maxxspine Innovative GmbH übernommen hat.

Maxxspine wurde 2010 in Deutschland gegründet und ist bekannt für die Entwicklung und den Vertrieb von hochmodernen medizinischen Geräten für die Wirbelsäulenchirurgie, mit einer starken Präsenz auf dem deutschen Markt und einer wachsenden internationalen Präsenz. Durch diese Akquisition erweitert Demetra ihr Wirbelsäulenportfolio erheblich und stärkt ihre Nähe zu Chirurgen und medizinischem Fachpersonal in wichtigen europäischen Märkten und darüber hinaus.

Seit mehr als 40 Jahren ist Demetra ein zuverlässiger Partner für medizinisches Fachpersonal auf der ganzen Welt und hat das Leben von mehr als drei Millionen Patienten durch fortschrittliche Lösungen in den Bereichen Infektionskontrolle, Prothesenfixierung, Orthobiologie und minimal-invasive Chirurgie verbessert. Mit erfolgreich etablierten Unternehmen wie Tecres, Osartis und OsteoRemedies investiert Demetra weiterhin in Innovation, Mitarbeiter und langfristiges, nachhaltiges Wachstum.

Nach Abschluss der Transaktion wird Osartis die globale Verantwortung für die Aktivitäten von Maxxspine übernehmen und in den kommenden Monaten eng mit dem bestehenden Management und den Teams zusammenarbeiten, um eine reibungslose Integration und Kontinuität für Kunden und Partner sicherzustellen.

Volker Ludwig, CEO von Maxxspine Innovation, erklärte: "Teil einer starken und aufstrebenden internationalen Gruppe wie Demetra zu werden, bietet die ideale Plattform, um das weiterzuentwickeln, was ich über die Jahre aufgebaut habe. Dieser Schritt macht mich stolz auf unseren bisherigen Weg und zuversichtlich, dass wir gemeinsam Ergebnisse erzielen können, wobei die Werte von Maxxspine, nämlich Vertrauen und Professionalität, voll und ganz respektiert und weitergeführt werden.

Nach mehr als 20 Jahren, in denen wir innovative, anwenderspezifische Lösungen im Bereich der Wirbelsäule entwickelt haben, gehen wir nun den nächsten strategischen Schritt.

Durch unsere Integration in die Demetra-Gruppe erweitern wir unsere Fähigkeiten, unsere Reichweite und unsere Gesamtstärke erheblich. Dadurch werden wir von Kunden und Lieferanten als zuverlässiger und zukunftsorientierter Partner anerkannt. Mit Demetra an unserer Seite erschließen wir neue Möglichkeiten - vor allem im Bereich der Kyphoplastie. Gemeinsam sind wir gut gerüstet, um mit den weltweit führenden Unternehmen Schritt zu halten und unsere Position in diesem dynamischen Markt weiter zu stärken.

Positionierung für Wachstum in der EU und darüber hinaus

"Die Übernahme von Maxxspine steht in vollem Einklang mit Demetras Strategie, ihre Präsenz auf den wichtigsten europäischen Märkten für Wirbelsäulenchirurgie zu stärken. Durch die Integration von hochspezialisierten Unternehmen wie Maxxspine verbessern wir unsere Fähigkeit, nah an Chirurgen und Patienten zu sein, innovative Lösungen zu liefern und unsere Rolle als zuverlässiger internationaler Partner in der Wirbelsäulenversorgung zu stärken", kommentierte Michele Perrino, CEO von Demetra.

Über Demetra.

Demetra ist ein unabhängiger, weltweit tätiger Gesundheitskonzern, der sich auf die Entwicklung von Lösungen für die Behandlung von Lungenentzündungen und minimalinvasive chirurgische Lösungen spezialisiert hat. Mit einer Präsenz in über 100 Ländern und einem wachsenden Portfolio an patentierten Technologien engagiert sich Demetra für die Verbesserung der Patientenversorgung durch Investitionen in Menschen, Forschung und nachhaltige Innovation.

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Medizinische Hilfe oft nur der erste Schritt: Studie zeigt Versorgungslücken bei Gewaltopfern

30.04.2026

Sexuelle Gewalt hinterlässt bei den Betroffenen deutlich tiefere und länger anhaltende Spuren, als bislang in der Schweiz weithin angenommen. Das zeigt eine neue Studie aus der Romandie, die vom Genfer Universitätsspital (HUG) koordiniert wurde und nach Angaben der Forschenden erstmals eine systematische Nachverfolgung von Opfern über einen Zeitraum von zwölf Monaten vornimmt. Beteiligt waren neben dem HUG der Spitalverbund Wallis sowie fünf Waadtländer Spitäler.

Für die Untersuchung wurden 181 von sexueller Gewalt betroffene Personen – 180 Frauen und ein Transmann – ein Jahr lang begleitet. Die Auswertung ergibt ein klares Bild: 71 Prozent der Teilnehmenden zeigen zwölf Monate nach der Tat depressive Symptome, 68 Prozent weisen Anzeichen einer posttraumatischen Belastungsstörung auf, 57 Prozent leiden unter ausgeprägter Angst. Mehr als die Hälfte der Befragten berichtet zudem weiterhin über körperliche Beschwerden wie chronische Schmerzen, Schlafstörungen oder anhaltende Erschöpfung.

Besonders gravierend sind die Folgen im Intimbereich. Rund zwei Drittel der Betroffenen, die sexuell aktiv sind, geben an, auch ein Jahr nach dem Übergriff unter sexuellen Funktionsstörungen zu leiden. „Diese Daten zeigen klar, dass sexuelle Gewalt ein tiefgreifendes und dauerhaftes Trauma ist“, wird Studienleiterin Jasmine Abdulcadir in der Mitteilung zur Studie zitiert. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass es sich nicht um vorübergehende Reaktionen handelt, sondern um anhaltende Beeinträchtigungen mit potenziell weitreichenden Auswirkungen auf Partnerschaft, Familie und Berufsleben.

Die Datenerhebung bestätigt zudem bekannte Muster bei sexueller Gewalt. In der Mehrheit der Fälle kennen die Betroffenen die Täterperson, häufig stammt diese aus dem nahen Umfeld. Die gemeldeten Übergriffe ereignen sich überwiegend in privaten Räumen. Zwar suchen viele Opfer laut Studie rasch nach der Tat medizinische Hilfe, doch die Forschenden verweisen darauf, dass die anschliessende Betreuung häufig unzureichend bleibt. Angesichts der hohen Belastung über mindestens ein Jahr hinweg sehen Fachleute dringenden Handlungsbedarf bei der langfristigen psychischen, körperlichen und sexuellen Versorgung von Betroffenen.