Der fortschrittliche AI Vision Controller bietet die erforderliche Modularität, um anspruchsvolle, rechenintensive Fertigungsanwendungen ohne externe PCs zu bewältigen
NATICK, Mass., 28. April 2026 /PRNewswire/ -- Cognex Corporation (NASDAQ: CGNX), der weltweit führende Technologieanbieter im Bereich der industriellen Bildverarbeitung, gab heute die Markteinführung des In-Sight® 6900 Vision Controllers bekannt. Der modulare In-Sight Vision Controller gibt Herstellern die Freiheit, Kameras, Optik und Beleuchtung genau für ihre Prüfanforderungen zu konfigurieren, wodurch die Kompromisse von Systemen mit fester Konfiguration vermieden werden. Dank der NVIDIA Jetson-Technologie bietet das Gerät leistungsstarke KI-Verarbeitungsfunktionen am Netzwerkrand und ermöglicht so die Ausführung anspruchsvollster industrieller Workloads ohne externe PCs oder komplexe verteilte Architekturen.

„Da Hersteller den Einsatz von KI immer weiter vorantreiben, suchen sie nach Lösungen, die sowohl leistungsstark als auch einfach zu implementieren sind", sagte Matt Moschner, President und CEO von Cognex. „Der In-Sight Vision Controller bietet genau das: Er vereint die Edge-KI-Verarbeitung von NVIDIA mit der modularen Hardware und den bewährten Bildverarbeitungswerkzeugen von Cognex. Dadurch können mehr Kunden anspruchsvolle Inspektionsaufgaben am Edge lösen, ohne die Kosten und die Komplexität PC-basierter Systeme in Kauf nehmen zu müssen, und es eröffnen sich Anwendungsmöglichkeiten, die zuvor nicht realisierbar waren."
Fortschrittliche KI- Toolmodi für anspruchsvollste Bildverarbeitungsaufgaben
Der In-Sight Vision Controller bietet die bislang fortschrittlichsten KI-Toolmodi von Cognex – speziell entwickelt für anspruchsvolle Inspektionen, geeignet für Teile unterschiedlicher Größe, zur Erkennung stark variierender Fehler und zur Erzielung konsistenter Ergebnisse selbst in dynamischen und unvorhersehbaren Produktionsumgebungen.
Zu den wichtigsten Funktionen gehören:
Der In-Sight Vision Controller lässt sich zudem nahtlos in OneVision™ integrieren, die kollaborative KI-Plattform von Cognex, die es Entwicklungsteams ermöglicht, Inspektionsanwendungen weltweit aus einer einzigen Umgebung heraus zu entwickeln, zu optimieren und zu skalieren. Hersteller können Verbesserungen schneller umsetzen und eine gleichbleibende Qualität über alle Werke, Produktionslinien und Schichten hinweg gewährleisten.
Angetrieben von NVIDIA Jetson für Echtzeit-KI mit hohem Durchsatz am Edge
Durch die Integration des NVIDIA Jetson-Moduls wandelt sich der In-Sight Vision Controller von einem herkömmlichen Bildprozessor in eine leistungsstarke KI-Engine, die in der Lage ist, komplexe neuronale Netze direkt am Edge auszuführen.
Zu den Leistungshighlights gehören:
Informationen zu Cognex Corporation
Seit über 40 Jahren macht Cognex fortschrittliche Bildverarbeitung einfach und ebnet damit den Weg für Unternehmen aus Fertigung und Vertrieb, durch Automatisierung schneller, intelligenter und effizienter zu werden. Die innovative Technologie unserer Bildverarbeitungssensoren und -systeme löst kritische Herausforderungen in der Fertigung und im Vertrieb und bietet unvergleichliche Leistung für Branchen von der Automobilindustrie über die Unterhaltungselektronik bis hin zu verpackten Waren. Dank seiner langjährigen Spezialisierung auf KI macht Cognex diese Tools leistungsfähiger und einfacher zu implementieren und unterstützt so Fabriken und Lagerhäuser dabei, die Qualität zu verbessern und die Effizienz zu maximieren, ohne dass hierfür tiefgreifendes technisches Fachwissen erforderlich ist. Wir haben unseren Hauptsitz in der Nähe von Boston, USA, mit Niederlassungen in über 30 Ländern und mehr als 30.000 Kunden weltweit. Erfahren Sie mehr unter cognex.com.
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Im Gotthardmassiv im Tessin ist einem internationalen Forschungsteam erstmals gelungen, die Erde kontrolliert zum Beben zu bringen. Im Untergrundlabor "Bedrettolab", das in einem ehemaligen Baustollen des Furkatunnels eingerichtet wurde, lösten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gezielt eine Serie von Mikrobeben aus. Die beteiligte Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (RWTH Aachen) sprach von einem "sehr erfolgreichen" Versuch.
Über mehrere Tage injizierten Fachleute der ETH Zürich, der RWTH Aachen und des italienischen Nationalen Instituts für Geophysik und Vulkanologie (INGV) Wasser mit hohem Druck in eine natürliche Bruchzone tief im Fels. Ziel des Experiments war es, Spannungsänderungen im Gestein hervorzurufen und damit kleinste Erschütterungen auszulösen. Genau das trat ein: Registriert wurde eine ganze Serie von Mikrobeben, teilweise mit Magnituden knapp unterhalb von 0. An der Erdoberfläche waren diese Ereignisse nicht zu spüren.
Um die künstlich erzeugten Beben detailliert zu erfassen, installierte das Team Hunderte hochsensibler Sensoren in unmittelbarer Nähe der Verwerfung. Die Messinstrumente reagierten so feinfühlig, dass im Bedrettolab sogar das Erdbeben in Japan vom 20. April präzise aufgezeichnet werden konnte. Durch die direkte Platzierung an der Bruchzone konnte die Entstehung der Erschütterungen erstmals am Ursprungsort und nicht wie sonst üblich an der Erdoberfläche verfolgt werden. Die aufgezeichneten Signale seien "unglaublich", sagte Projektleiter Florian Amann von der RWTH Aachen, man erhalte einen einzigartigen Einblick in die Erdbebenphysik.
Das Experiment ist Teil des Projekts "FEAR" – kurz für "Fault Activation and Earthquake Rupture". Langfristig sollen die Daten dazu beitragen, die Vorhersagbarkeit von Erdbeben zu verbessern. Im Fokus steht die Frage, was im Gestein passiert, bevor ein größeres Beben einsetzt. Nach Angaben der Forschenden gehen starken Erdbeben typischerweise tausende kleine Ereignisse voraus. Deren Entwicklung im Labor nachzuzeichnen, soll helfen, die physikalischen Prozesse entlang natürlicher Störungszonen besser zu verstehen und Frühindikatoren für künftige Beben zu identifizieren.