CGTN untersucht die Gründe für die Widerstandsfähigkeit und Vitalität der chinesischen Wirtschaft. China vertieft unbeirrt Reform und Öffnung, treibt technologische Selbstständigkeit voran, sichert die Autonomie der Industrieketten und stärkt die inneren Triebkräfte des Wirtschaftswachstums – all dies sind zentrale Faktoren für die bemerkenswerte Leistung der chinesischen Wirtschaft zu Beginn des 15. Fünfjahresplans.
PEKING, 29. April 2026 /PRNewswire/ -- Die chinesische Wirtschaft ist trotz externem Druck und Handelsspannungen stark in den Zeitraum des 15. Fünfjahresplans (2026 bis 2030) gestartet. Dies geht aus der Sitzung des Politbüros des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas hervor, die am Dienstag stattfand. Das Wirtschaftswachstum bleibt stabil, die industriellen Kapazitäten verbessern sich weiter und die politische Unterstützung trägt zur Stabilisierung der Erwartungen bei.

Für eine Volkswirtschaft von der Größe Chinas beweist diese anhaltende Dynamik nicht nur ihre Widerstandsfähigkeit, sondern auch ihre Fähigkeit, sich an veränderte Bedingungen anzupassen und weiter voranzukommen.
Die politische Ausrichtung des 15. Fünfjahresplans setzt nicht mehr vorrangig auf Grund und Boden, Immobilien und hohe Investitionen, wie es für das alte Wachstumsmodell typisch war. Stattdessen richtet sie sich auf Technologie, Innovation und hochwertige Entwicklung aus.
Mit dem Fokus auf neue Produktivkräfte hoher Qualität, also Hightech, hohe Effizienz und hohe Qualität im Einklang mit der neuen grünen Entwicklungsphilosophie, will China nicht nur schneller wachsen, sondern intelligenter. Ziel sind höhere Produktivität, stärkere Wettbewerbsfähigkeit sowie eine nachhaltigere Entwicklung.
Im Zeitraum Januar bis März verzeichnete die Hightech-Fertigung ein starkes Wachstum. Die Gewinne stiegen um 47,4 % und trugen 7,9 Prozentpunkte zum gesamten industriellen Gewinnwachstum bei, wie aus Angaben des Nationalen Statistikamts hervorgeht. Rasante Fortschritte in KI- und halbleiternahen Branchen steigerten die Gewinne in der Glasfaserfertigung um beachtliche 336,8 %, in der Herstellung optoelektronischer Bauelemente um 43 % sowie in der Displayfertigung um 36,3 %.
Der 15. Fünfjahresplan fällt in eine Zeit, in der China bei der Öffnung stetige Fortschritte erzielt. China verfügt derzeit über 23 Pilot-Freihandelszonen, auf die etwa 20 % der ausländischen Investitionen und des Außenhandels des Landes entfallen. Die Negativliste für ausländische Investitionen, in der die für ausländische Investoren ausgeschlossenen Bereiche aufgeführt sind, wurde auf 29 Punkte verkürzt. Bemerkenswert ist, dass alle Beschränkungen für ausländische Investitionen in der Fertigung aufgehoben wurden.
Bei der Öffnung Chinas geht es nicht mehr nur um Handelsvolumen oder ausländische Investitionen. Zunehmend stehen institutionelle Öffnung, Marktzugang, ein verbessertes Geschäftsumfeld und eine stärkere Ausrichtung an internationalen Standards im Mittelpunkt.
Gleichzeitig wird die Binnennachfrage zu einem wichtigen Wachstumsmotor. Auf einer Pressekonferenz am 17. April teilte die Nationale Entwicklungs- und Reformkommission mit, dass es von 2026 bis 2030 einen Sonderaktionsplan zur Ausweitung der Binnennachfrage geben werde.
Als zweitgrößte Volkswirtschaft verfügt China über einen Binnenmarkt mit enormem Potenzial. Die Erschließung dieses Potenzials wird eine stabilere und nachhaltigere Expansion unterstützen. Durch die Stärkung des Konsums und den Ausbau des inländischen Wirtschaftskreislaufs schafft das Land eine breitere Grundlage für die Entwicklung.
Statt lediglich kurzfristigen Gewinnen nachzujagen, überlegt China sorgfältig, wie sich langfristig eine stärkere und ausgewogenere Wirtschaft aufbauen lässt. Der 15. Fünfjahresplan beginnt mit echten Stärken: Die Wirtschaft hat Widerstandsfähigkeit bewiesen, die Öffnung gewinnt weiter an Qualität und Tiefe, und der Binnennachfrage wird größere strategische Bedeutung beigemessen.
All dies sind Zeichen eines selbstbewussten und anpassungsfähigen Entwicklungsansatzes. China betrachtet die aktuellen Herausforderungen nicht als Rückschläge, sondern nutzt sie, um sein Wachstumsmodell aufzuwerten und eine dynamischere Zukunft aufzubauen.
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An den europäischen Aktienmärkten haben die Kurse am Dienstag weiter nachgegeben. Der EuroStoxx 50 setzte seine Verlustserie fort und schloss den siebten Handelstag in Folge im Minus. Der Leitindex für die Schwergewichte der Eurozone fiel um 0,41 Prozent auf 5.836,10 Punkte und damit auf den niedrigsten Stand seit fast drei Wochen. Marktteilnehmer verwiesen auf die anhaltende Unsicherheit rund um den Konflikt im Nahen Osten, der sich in der Region Iran zuspitzt, sowie auf deutlich gestiegene Energiepreise und wachsende Inflationssorgen.
Die Belastungsfaktoren schlagen zunehmend auch in den Erwartungen der Verbraucher durch. Nach einer aktuellen Umfrage der Europäischen Zentralbank rechnen die Haushalte in der Eurozone auf Sicht von zwölf Monaten mit einer Teuerungsrate von 4,0 Prozent. Zuvor hatten die Befragten nur mit 2,5 Prozent Inflation gerechnet. Der Sprung nach oben nährt Spekulationen, dass der Preisauftrieb hartnäckiger bleiben könnte als erhofft – ein Szenario, das den Spielraum der Notenbank für schnelle und deutliche Zinssenkungen begrenzen würde und damit Bewertungsdruck auf Aktien ausübt.
Im Branchenvergleich zeigten sich erneut Öl- und Energiewerte robust. Der über die vergangenen Tage deutlich gestiegene Ölpreis stützte die Unternehmen des Sektors, zusätzlich profitierten die Titel des britischen Energiekonzerns BP von besser als erwarteten Quartalszahlen. Dem Unternehmen hatten die höheren Notierungen am Ölmarkt zum Jahresauftakt überraschend kräftige Gewinne beschert, was die Aktie um rund ein Prozent nach oben trieb. Anleger suchten damit ausgerechnet in jenen Titeln Zuflucht, die direkt von der angespannten Lage am Energiemarkt profitieren.
Unter Druck standen dagegen erneut die Pharmawerte. Papiere des Schweizer Konzerns Novartis fielen zeitweise um mehr als fünf Prozent, bevor sie im späten Handel wieder ins Plus drehten. Belastet wurde die Stimmung durch einen unerwartet schwachen Jahresstart im wichtigen US-Markt, wo zunehmender Wettbewerb durch Nachahmermedikamente auf die Erlöse drückt. Aktien von Bayer gerieten ebenfalls unter die Räder und verloren 4,6 Prozent, nachdem Investoren auf neue Entwicklungen rund um eine Anhörung reagiert hatten. Insgesamt überwogen in der Branche die Sorgen über Gewinnrisiken und Preisdruck.
Außerhalb der Eurozone zeigte sich ein gemischtes Bild. In London behauptete sich der FTSE 100 mit einem leichten Plus von 0,11 Prozent bei 10.332,79 Punkten, gestützt auch von den dort stark gewichteten Rohstoff- und Energiewerten. In der Schweiz schloss der SMI 0,13 Prozent tiefer bei 13.147,94 Zählern. Analysten sehen die europäischen Märkte vorerst in einer von geopolitischen Risiken und Inflationsdaten bestimmten Spanne gefangen, während Anleger auf klarere Signale zur weiteren Geldpolitik der EZB und zur Entwicklung der Energiepreise warten.