Cellebrite baut seine exklusive Partnerschaft mit SkySafe aus, um eine sofortige Drohnenerkennung und Luftrauminformationen für digitale Ermittlungen in großem Maßstab bereitzustellen

08.07.2026

Die Partnerschaft vereint die Ereignisse am Himmel mit den auf der Drohne gespeicherten Daten in einem einzigen Ermittlungsablauf

TYSONS CORNER, Virginia, und PETAH TIKVA, Israel, 8. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Cellebrite DI Ltd. (Nasdaq: CLBT), ein weltweit führender Anbieter von KI-gestützten Lösungen für digitale Ermittlungen und Informationsgewinnung im öffentlichen und privaten Sektor, gab heute eine erweiterte Partnerschaft mit SkySafe bekannt, dem Marktführer im Bereich Drohnenerkennung und Luftrauminformationen. Die exklusive Partnerschaft verbindet fortschrittliche digitale Forensik mit modernster Drohnenerkennung, eingehender Analyse und Überwachung von Drohnenaktivitäten und versorgt Organisationen und Behörden mit den erforderlichen Informationen, um potenzielle Bedrohungen proaktiv, in Echtzeit und in großem Maßstab zu erkennen, zu analysieren und darauf zu reagieren.  

Cellebrite Logo

Da der Missbrauch von Drohnen weiter zunimmt, stehen die Ermittler vor immer größeren Herausforderungen, wenn es darum geht, digitale Beweismittel mit zeitkritischen Betriebsdaten von unbemannten Luftfahrzeugen (UAV) in Verbindung zu bringen. Durch die Integration der Drohnenerkennung und Luftrauminformationen von SkySafe in die Plattform von Cellebrite können Behörden Echtzeit- und historische Flugdaten der Drohnen mit forensischen Beweismitteln aus dem Mobilfunkbereich an einem einzigen Ort zusammenführen. Das Ergebnis sind verwertbare Erkenntnisse, die verborgene Muster aufdecken, illegale Netzwerke identifizieren und Ermittlungen beschleunigen.

„Diese Partnerschaft überbrückt die entscheidende und oft lebensrettende Kluft zwischen digitaler Forensik und Echtzeit-Informationen", sagte Shiven Ramji, Präsident für Produkte und Technologie bei Cellebrite. „Durch die enge Zusammenarbeit mit SkySafe können wir Organisationen dabei unterstützen, ihre Gemeinden zu schützen, die Infrastruktur zu sichern und mit beispielloser Geschwindigkeit und Klarheit auf neue Bedrohungen zu reagieren."

„Erfolgreiche Ermittlungen im Zusammenhang mit Drohnen beginnen mit verlässlichen Informationen zum Luftraum", sagte Grant Jordan, Gründer und Geschäftsführer von SkySafe. „Gemeinsam mit Cellebrite unterstützen wir Behörden und Organisationen dabei, Drohnenaktivitäten zu erkennen, zu analysieren und darauf zu reagieren – mithilfe umfassender forensischer Daten, die sowohl Sofortmaßnahmen als auch langfristige Ermittlungen ermöglichen."

Nach der Übernahme von SCG Canada, Inc. durch Cellebrite im März 2026 spiegelt diese neue Vereinbarung eine vertiefte Zusammenarbeit wider, durch die Cellebrite zum exklusiven Partner im Bereich der digitalen Forensik für die fortschrittlichen UAV-Lösungen von SkySafe wird. Dieser Schritt festigt die Position von Cellebrite als anerkannter Marktführer im Bereich der digitalen Forensik und Informationsgewinnung weiter und gewährleistet, dass seine Kunden Zugang zu herausragenden, firmeneigenen Funktionen zur Datenextraktion und Entschlüsselung haben – die auf dem Markt derzeit ihresgleichen suchen.

Im Rahmen dieser Partnerschaft werden Cellebrite und SkySafe zusammenarbeiten, um die den Ermittlern zur Verfügung stehenden digitalen Informationen zu erweitern, indem sie die Drohnenerkennung, die Luftrauminformationen und die forensische Expertise von SkySafe mit dem branchenführenden Ökosystem an Ermittlungslösungen von Cellebrite kombinieren. Die Partnerschaft soll Kunden den Zugang zu umfassenderen drohnenbezogenen Informationen ermöglichen und umfassendere Ermittlungen unterstützen, während gleichzeitig Möglichkeiten für zukünftige Innovationen in den Bereichen öffentliche Sicherheit, Verteidigung und Unternehmensanwendungen geschaffen werden.

Informationen zu Cellebrite

Das Unternehmen Cellebrite (Nasdaq: CLBT) hat es sich zur Aufgabe gemacht, als weltweit führender Anbieter von digitalen Ermittlungs- und Aufklärungslösungen Gemeinschaften, Nationen und Unternehmen zu schützen. Mehr als 7000 Strafverfolgungsbehörden, Verteidigungs- und Geheimdienstorganisationen sowie Unternehmen weltweit vertrauen auf das KI-gestützte Softwareportfolio von Cellebrite, um forensisch fundierte digitale Daten besser zugänglich und verwertbar zu machen. Die Technologie von Cellebrite ermöglicht Kunden, nahezu 3 Millionen rechtlich genehmigte Ermittlungen pro Jahr zu beschleunigen, die Sicherheit des Staates zu verbessern, die betriebliche Effektivität und Effizienz zu steigern sowie fortschrittliche mobile Analyse und Anwendungssicherheit zu leisten. Die Technologie von Cellebrite ist in der Cloud, vor Ort sowie in hybriden Einsatzumgebungen verfügbar und versetzt Kunden auf der ganzen Welt in die Lage, ihre Missionen voranzutreiben, die öffentliche Sicherheit zu erhöhen sowie den Datenschutz zu gewährleisten. Wenn Sie mehr erfahren möchten, besuchen Sie uns auf www.cellebrite.com und https://investors.cellebrite.com und suchen Sie uns in den sozialen Medien unter @Cellebrite.

Informationen zu SkySafe

SkySafe ist Marktführer im Bereich Drohnenerkennung und Luftrauminformationen und bietet einen unvergleichlichen Einblick in Drohnenaktivitäten. Als einziges Unternehmen, das fortschrittliche Drohnenerkennung, umfassende Analysen und forensische Untersuchungen anbietet, ermöglicht SkySafe es Unternehmen, Drohnenaktivitäten präzise und in Echtzeit zu erkennen, zu analysieren und darauf zu reagieren. Die cloudbasierte SaaS-Plattform liefert umfassende Drohnendaten und hilft dabei, zwischen zugelassenen Drohnen und potenziellen Bedrohungen zu unterscheiden. Durch die Umwandlung komplexer Drohnendaten in verwertbare Erkenntnisse versetzt SkySafe Unternehmen in die Lage, klar und selbstbewusst zu handeln, und liefert die Informationen, die für eine intelligentere Entscheidungsfindung und mehr Sicherheit im Luftraum erforderlich sind.

Cellebrite Media  

Jackie Labrecque 

Leiterin PR und Executive Communications

jackie.labrecque@cellebrite.com  

+1 771.241.7010

Cellebrite Investor Relations 

Andrew Kramer 

Vice President, Investor Relations 

investors@cellebrite.com  

+1 973.206.7760

SkySafe Media

skysafe@launchsquad.com 

 

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AmiGo-Projekt: Autonome Postautos sollen ab 2027 fahrerlos fahren

15.06.2026

Postauto treibt den Einsatz autonomer Fahrzeuge in der Ostschweiz voran und bereitet nach eigenen Angaben Europas grösstes Robo-Taxi-Netz vor. Das Bundesamt für Strassen (Astra) hat dem Unternehmen eine Ausnahmebewilligung erteilt, damit die speziell ausgerüsteten E-Autos im St. Galler Rheintal sowie in den Kantonen Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden automatisch verkehren dürfen. Seit dem 1. Juni sind die Fahrzeuge in einem rund 80 Quadratkilometer grossen Gebiet unterwegs – vorerst noch zu Testzwecken und mit Sicherheitsfahrerinnen und -fahrern an Bord.

Herzstück des Projekts ist die Flotte von bis zu 25 sogenannten "AmiGo"-Fahrzeugen, die im Endausbau mit Automatisierungsgrad Level 4 fahren sollen. Postauto kooperiert dafür mit Apollo Go, der Robotaxi-Sparte des chinesischen Technologiekonzerns Baidu. Die Fahrzeuge werden im typischen Postauto-Gelb lackiert und elektrisch betrieben. Während der Testphase dürfen die Sicherheitsfahrer ihre Hände vom Lenkrad nehmen; sie können jedoch jederzeit eingreifen, wenn die Situation es erfordert – etwa an unübersichtlichen Verzweigungen oder bei forsch auftretendem Gegenverkehr.

Im Alltagstest auf einer festgelegten Route in Altstätten (SG) zeigt sich das System laut Projektbeteiligten bereits weitgehend stabil, auch wenn der Fahrkomfort in Kurven noch nicht an einen menschlichen Chauffeur heranreicht. Auffällig ist das sehr defensive Verhalten, etwa vor Fussgängerstreifen, wo das Fahrzeug früh abbremst, selbst wenn sich Personen noch in einiger Entfernung befinden. Gesteuert wird der Betrieb zusätzlich aus einer Leitstelle, in der Operatorinnen und Operatoren die Fahrten überwachen und bei Bedarf aus der Ferne eingreifen können.

Der reguläre Betrieb mit fahrerlosen Fahrzeugen ist ab 2027 vorgesehen. Postauto plant, dass Fahrgäste in der Region ihre autonome Fahrt dann probeweise per App buchen können. Astra-Direktor Jürg Röthlisberger sieht im automatisierten Fahren eine grosse Chance und spricht dem Projekt das Potenzial eines "Gamechangers" zu. Es ist nicht der erste Versuch mit selbstfahrenden Fahrzeugen in der Schweiz, aber nach Umfang und Einsatzgebiet der bislang weitreichendste. Die Technologie soll schrittweise verfeinert und insbesondere für ländliche Regionen erprobt werden, in denen flexible, bedarfsgesteuerte Angebote die bestehende Grunderschliessung ergänzen könnten.