CAS Connections bringt zuverlässige wissenschaftliche Daten und KI auf führende F&E-Plattformen

03.06.2026

CAS kündigt strategische Kooperationen an, um zuverlässige wissenschaftliche Daten und die agentenbasierte KI „CAS Newton" in führende Workflow-Tools zu integrieren und so die Forschungseffizienz zu steigern

COLUMBUS, Ohio, 3. Juni 2026 /PRNewswire/ -- CAS, ein Geschäftsbereich der American Chemical Society, der sich auf wissenschaftliches Wissensmanagement spezialisiert hat, hat heute „CAS Connections" vorgestellt, ein neues Integrationsframework, das die CAS Content Collection™ und CAS Newton℠, eine kürzlich eingeführte agentenbasierte KI, direkt in die Forschungs- und Entwicklungswerkzeuge integriert, die Forscher bereits nutzen. Durch erste Kooperationen mit Albert Invent, Sapio Sciences, Inductive Bio, Scilligence und Wolfram Research werden CAS-Inhalte und -Funktionen in deren Plattformen integriert, sodass zuverlässige wissenschaftliche Informationen genau dort zur Verfügung stehen, wo neue Erkenntnisse gewonnen werden.

CAS Logo

Forschungs- und Entwicklungsteams stützen sich auf ein Portfolio leistungsstarker digitaler Plattformen, um die Wissenschaft voranzubringen. CAS Connections erweitert diese Plattformen, indem es mehr als 150 Jahre von CAS kuratiertes wissenschaftliches Wissen und die dialogorientierte Intelligenz von CAS Newton direkt in die Tools integriert, auf die Forscher bereits vertrauen. Der integrierte Zugriff auf verifizierte wissenschaftliche Informationen sorgt für mehr Vertrauen in KI-generierte Antworten und einen optimierten Forschungsablauf.

„Mit CAS Connections müssen Wissenschaftler, die eine neue Verbindung untersuchen, ihre Forschungsplattform nicht mehr verlassen, um bei CAS nach Stand der Technik, Sicherheitsdaten oder Synthesewegen zu suchen", sagte Tim Wahlberg, Interim President von CAS. „Durch die Integration mit diesen Plattformen wird der Mehrwert, den CAS innerhalb digitaler F&E-Arbeitsabläufe bietet, rasch erweitert, sodass Forschern fundiertes wissenschaftliches Wissen genau dort zur Verfügung steht, wo sie bereits arbeiten."

Die Kooperationen von CAS mit Albert Invent, Sapio Sciences, Inductive Bio, Scilligence und Wolfram Research stellen die erste Phase der CAS Connections-Integrationen dar. Weitere Kooperationen werden im Laufe des Jahres bekannt gegeben.

CAS Connections unterstützt die Bereitstellung in sicheren Umgebungen über API, das Model Context Protocol (MCP) sowie durch die Integration in KI-Plattformen für Tools wie Claude von Anthropic und Microsoft Copilot. Forscher können CAS-Daten sowie die Funktionen, auf denen CAS SciFinder® und CAS BioFinder® basieren, mit den unternehmensinternen Ressourcen ihrer Organisation in einem von ihnen gewählten Portfolio an Workflow-Plattformen kombinieren. Dank der CAS-Newton-Integration, die auf dem ethischen Ansatz von CAS für KI basiert, können sie dialogorientierte, mehrstufige Recherchen durchführen, die belegte und überprüfbare Antworten liefern.

„Wir gestalten eine Zukunft, in der Chemiker ihre Zeit mit Erfindungen verbringen und nicht damit, mit ihren Werkzeugen zu kämpfen", sagte Nick Talken, CEO und Mitbegründer von Albert Invent. „Durch die direkte Einbindung wissenschaftlicher und strukturierter Daten von CAS in das Albert OS können Wissenschaftler von ihrer Fragestellung ausgehen und die passenden Daten zu sich kommen lassen, ohne zwischen verschiedenen Systemen hin- und herspringen oder Informationen manuell übertragen zu müssen."

Eine effiziente Forschung setzt voraus, dass Wissenschaftler in jeder Phase des Innovationsprozesses nahtlosen Zugang zu zuverlässigen Daten und Erkenntnissen haben. CAS Connections stellt diese Funktionen direkt in den Tools bereit, die Wissenschaftler bereits nutzen, wodurch der Kontextwechsel reduziert und der Forschungsfortschritt gewährleistet wird.

„CAS hat eine der umfassendsten Kartierungen wissenschaftlicher Informationen erstellt", sagte Josh Haimson, CEO und Mitbegründer von Inductive Bio. „Die Datenbank mit Reaktionen, bekannten Umwandlungen und chemischen Daten, die vom KI-Chemieassistenten von Inductive Bio bereitgestellt wird, ermöglicht es, auf der Grundlage synthetischer Vorbilder Wirkstoffdesigns zu entwickeln, kollektives SAR-Wissen einzubeziehen sowie die Neuheit und die FTO bereits in der Entwurfsphase zu bewerten – und das alles auf einer einzigen Plattform."

Weitere Informationen über CAS Connections finden Sie unter www.cas.org/solutions/cas-connections.

Informationen zu CAS

CAS vernetzt das wissenschaftliche Wissen der Welt, um Durchbrüche zu beschleunigen, die das Leben verbessern. Wir unterstützen Innovatoren weltweit dabei, sich effizient in der komplexen heutigen Datenlandschaft zurechtzufinden und in jeder Phase des Innovationsprozesses fundierte Entscheidungen zu treffen. Als Spezialist für wissenschaftliches Wissensmanagement erstellt unser Team die weltweit größte maßgebliche Sammlung kuratierter wissenschaftlicher Daten und bietet unverzichtbare Informationslösungen, Dienste sowie Fachwissen. Wissenschaftler, Patentfachleute sowie Führungskräfte aus Unternehmen verschiedenster Branchen verlassen sich auf CAS, um Chancen zu erkennen, Risiken zu mindern und gemeinsames Wissen zu erschließen, damit sie schneller von der Inspiration zur Innovation gelangen. CAS ist ein Geschäftsbereich der American Chemical Society. Verbinden Sie sich mit uns unter cas.org.

Medienkontakt

Peter Carlton

Senior Communications Manager, CAS

CAS-PR@cas.org

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Erdbebensicher und klimatisiert: Berner Marie-Colinet-Haus bereit für Wiedereröffnung

11.06.2026

Die Inselgruppe hat die umfangreiche Sanierung des Marie-Colinet-Hauses in Bern abgeschlossen und bereitet die Wiedereröffnung des Gebäudes an der Effingerstrasse vor. In das frühere Gebäude der Berner Frauenklinik, das zu den grössten Baudebakeln in der Geschichte des Kantons gezählt wird, ziehen im August die Frauenklinik und die Neonatologie der Kinderklinik ein, im September folgt die Augenklinik. Die Inselgruppe hatte das 2002 bezogene Haus 2007 vom Kanton übernommen und kurze Zeit später festgestellt, dass erneut ein umfassender Umbau nötig wird.

Der Umbau dauerte fünf Jahre und wurde von Verzögerungen und Mehrkosten begleitet. Während der Arbeiten traten zusätzliche Mängel an der Bausubstanz zutage. 2021 wurde bei Abbrucharbeiten Schimmel entdeckt, was zu einem Baustopp und einer Schadstoffsanierung führte. Insgesamt belaufen sich die Kosten der Sanierung auf 230 Millionen Franken, die vollständig von der Inselgruppe finanziert wurden.

Technisch und baulich wurde das Gebäude grundlegend erneuert. Es ist nun erdbebensicher, sämtliche Räume sind klimatisiert, und das Haus wurde um ein Technikgeschoss aufgestockt. Das Fassadenbild musste dabei unverändert bleiben, die "Transformation fand innen statt", wie Abel Müller-Hübenthal, Direktor Immobilien und Betrieb der Inselgruppe, anlässlich eines Medienrundgangs erklärte. Für die Sanierung wurde das Marie-Colinet-Haus bis auf seine Primärstruktur zurückgebaut.

Die Inselgruppe nutzte das Projekt auch für eine funktionale Neuordnung. Frauenklinik, Wochenbettstation und neonatologische Versorgung rücken räumlich näher zusammen, um die Wege zwischen den Abteilungen zu verkürzen. Zudem reagierten die Planer auf Rückmeldungen aus der Eröffnungsphase von 2002, als sich Betroffene über eine als kalt empfundene Atmosphäre beklagt hatten. Im Innern kommen nun unterschiedliche Farbtöne und Holzelemente zum Einsatz, um ein freundlicheres Umfeld für Patientinnen, Patienten und Personal zu schaffen.