Die Präsenz im ADGM wird langfristige Partnerschaften mit Investoren, die Expansion der Portfoliounternehmen sowie die Schaffung einer Grundlage für künftige regionale Investitionstätigkeiten fördern
ABU DHABI, VAE, 17. April 2026 /PRNewswire/ -- Bain Capital, eine weltweit führende Private-Equity-Gesellschaft, gab heute die Eröffnung ihrer Niederlassung im ADGM, dem internationalen Finanzzentrum von Abu Dhabi, bekannt. Das neue Büro baut auf den langjährigen Beziehungen von Bain Capital im gesamten Nahen Osten auf und spiegelt das anhaltende Engagement des Unternehmens wider, in vorrangigen Sektoren der Region zu investieren, Partnerschaften einzugehen und das Wachstum dort zu fördern.

Die Strategie von Bain Capital im Nahen Osten stützt sich auf drei Säulen:
Das Büro in Abu Dhabi wird als regionaler Knotenpunkt dienen, der ein intensiveres Engagement im gesamten Nahen Osten unterstützt und gleichzeitig die Vernetzung mit der globalen Präsenz des Unternehmens stärkt.
„Bain Capital hat über Jahrzehnte hinweg vertrauensvolle Partnerschaften im gesamten Nahen Osten aufgebaut, die auf gemeinsamen Werten, einer langfristigen Ausrichtung und der Überzeugung beruhen, dass die Region eine zunehmend zentrale Rolle im globalen Kapitalmarkt und beim Aufbau von Unternehmen spielt", sagte David Gross, Managing Partner bei Bain Capital.
„Die Etablierung einer Präsenz in Abu Dhabi ist ein logischer nächster Schritt, der unsere Fähigkeit stärkt, Investoren zu betreuen, Portfoliounternehmen zu unterstützen und mit Stakeholdern zusammenzuarbeiten, um gemeinsam langfristigen Wert zu schaffen. Als globaler Finanzknotenpunkt mit einer klaren Vision, einem starken regulatorischen Umfeld und strategischer Anbindung bietet Abu Dhabi eine ideale Plattform, um unsere Präsenz zu vertiefen."
Tom Sargeant, Partner und Leiter der Investor Relations für den asiatisch-pazifischen Raum und den Nahen Osten bei Bain Capital, sagte: „Viele der führenden Institutionen der Region sind seit langem Investoren in unseren Fonds, und diese Beziehungen haben sich im Laufe der Zeit zu einer umfassenderen strategischen Zusammenarbeit entwickelt. Das Büro in Abu Dhabi stärkt unsere Fähigkeit, Seite an Seite mit Partnern in der gesamten Region zusammenzuarbeiten."
„Wir heißen Bain Capital im ADGM willkommen, da führende globale Finanzunternehmen ihre regionalen Wachstumsstrategien weiterhin in Abu Dhabi verankern", sagte S.E. Ahmed Jasim Al Zaabi, Vorsitzender des ADGM. „Dies spiegelt eine wichtige Ausrichtung auf Märkte wider, die durch regulatorische Klarheit, institutionelle Stärke und langfristige Stabilität gekennzeichnet sind. ADGM bietet diese Grundlage und vereint dabei einen robusten Rechtsrahmen, Zugang zu tiefem und geduldigem Kapital sowie ein System, das darauf ausgelegt ist, globale Investoren in großem Maßstab zu unterstützen.
Die Präsenz von Bain Capital stärkt Abu Dhabis Rolle als Plattform, auf der internationales Kapital mit regionalen Chancen zusammentrifft und auf der langfristige Partnerschaften mit Vertrauen aufgebaut werden."
Die Einrichtung der Niederlassung von Bain Capital folgt auf die strategische Partnerschaft mit dem Abu Dhabi Investment Office (ADIO) im Rahmen des FIDA-Clusters (Fintech, Insurance, Digital and Alternative Assets) des Emirats und bekräftigt das Engagement des Unternehmens, die Entwicklung von Finanzinfrastruktur und -dienstleistungen der nächsten Generation zu unterstützen und so zur weiteren Entwicklung des Investitionsökosystems der Region beizutragen.
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Die Kursaal Bern AG hat im Geschäftsjahr 2025 in einem anspruchsvollen Umfeld weniger umgesetzt und verdient, hält aber an ihrer Dividendenpolitik fest. Der Verwaltungsrat will der Generalversammlung vom 6. Juni eine unveränderte Ausschüttung von 22 Franken pro Aktie vorschlagen. Der Betriebsertrag der Gruppe aus Gastronomie, Hotellerie, Casinos und Events sank um 2,5 Prozent auf 74,7 Millionen Franken. Das EBITDA ging auf 12,4 Millionen Franken zurück, was einem Rückgang von 5,3 Prozent entspricht, das anteilige Jahresergebnis fiel um 0,5 Millionen auf 3,7 Millionen Franken.
Trotz rückläufiger Kennzahlen verweist das Unternehmen auf eine weiterhin «sehr gute» EBITDA-Marge. Diese spiegle die Effekte eines strikten Kostenmanagements und von Prozessoptimierungen wider. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich erneut und lag Ende 2025 bei 70,3 Prozent, ein Plus von 2,5 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig wurde die Belegschaft angepasst: Die Zahl der Vollzeitstellen verringerte sich um 15 auf 382.
Operativ stand das Jahr im Zeichen besonderer Belastungen. In der Stadt Bern führte die baubedingte Sperrung der Kornhausbrücke zu geringeren Frequenzen in der Gastronomie und drückte die Umsätze in den klassischen Betrieben. Zudem schwächte sich der Markt für terrestrische Casinos ab: Das Grand Casino Kursaal Bern und das Casino Neuenburg verzeichneten einen Rückgang des Bruttospielertrags. Gegengewichte setzten die digitalen Angebote – insbesondere das Onlinecasino 7melons.ch, das ein «erfreuliches Wachstum» erzielte – sowie das Hotelgeschäft, das im Swissôtel Kursaal Bern dank steigender durchschnittlicher Zimmerpreise und der Rolle als UEFA-Host-Hotel bei der Frauenfussball-Europameisterschaft zusätzliche Aufmerksamkeit erhielt.
Strategisch treibt die Gruppe die technologische und digitale Erneuerung voran. Ende 2025 wurde die Technikpartnerschaft an die IDS Group vergeben, zu der unter anderem Kilchenmann AG und auviso AG gehören. Im neuen Modell beteiligt sich die Kursaal Bern AG an den Investitionen in Audio- und Videotechnik; daraus resultierten neu aktivierte immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 1,6 Millionen Franken. Parallel dazu forciert das Unternehmen die Digitalisierung interner Abläufe, um Kosten zu senken und die Produktivität zu erhöhen – bei gleichzeitiger Sensibilisierung für Risiken wie Cyberangriffe, Datenverluste und Reputationsschäden.
Für das laufende Jahr zeigt sich die Kursaal Bern AG verhalten zuversichtlich. Trotz geopolitischer Unsicherheiten rechnet die Gruppe mit moderatem Wachstum und will insbesondere das Eventgeschäft mit eigenen Formaten ausbauen, etwa gemeinsam mit dem Berner Kulturlokal Bierhübeli im Kultursaal Bern. Dagegen dürfte die Hotellerie laut Unternehmensangaben unter den unsicheren globalen Rahmenbedingungen leiden, weshalb mit Belastungen in diesem Segment gerechnet wird.