Aussteller auf der Canton Fair erweitern ihr Angebot an klimaresistenten Produkten, um der sich wandelnden weltweiten Nachfrage gerecht zu werden

28.07.2026

GUANGZHOU, China, 28. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Sich verändernde klimatische Bedingungen beeinflussen weltweit die Beschaffungsentscheidungen von . Da die Temperaturen in vielen Regionen steigen, wächst die Nachfrage nach Produkten, die den Komfort und die Lebensqualität verbessern. Internationale Käufer legen zunehmend Wert auf Produkte, die konkrete Herausforderungen des Alltags bewältigen und gleichzeitig Effizienz- und Nachhaltigkeitsziele unterstützen. Chinesische Hersteller treiben Innovationen in einer Vielzahl von Produktkategorien voran und entwickeln Lösungen, die auf die sich wandelnden Markt- und Verbraucherbedürfnisse zugeschnitten sind.

Die Kantonmesse bietet einen Einblick in diese sich entwickelnden Trends. So zeigte beispielsweise die 139. Canton Fair, wie sich Hersteller zunehmend auf anwendungsspezifische Innovationen konzentrieren und durch fortschrittliche Materialien und Produktdesigns auf die sich wandelnden Bedürfnisse der Verbraucher nach Kühllösungen eingehen.

Für Innenräume stellten die Aussteller Lösungen vor, die für Räume konzipiert sind, in denen herkömmliche Klimaanlagen möglicherweise nicht praktikabel sind, darunter Wohnungen, provisorische Büros und Küchen. Diese mobilen Kühllösungen zeichneten sich durch eine effizientere und flexiblere Kühlung mit energiesparender Leistung sowie ein gesünderes Luftmanagement für eine Vielzahl von Innenräumen aus.

Die klimabedingte Verbrauchernachfrage treibt zudem Innovationen im Bereich des Outdoor-Lifestyles voran. Kühlende Funktionsstoffe erwiesen sich als eine der wichtigsten Innovationen, da sie sofortige Kühlung, Feuchtigkeitstransport, schnelle Trocknung und antibakterielle Eigenschaften für Sportbekleidung, Sonnenschutzkleidung und sommerliche Alltagskleidung vereinen.

Auch passive Kühltechnologien gewinnen zunehmend an Bedeutung, da Verbraucher Komfort ohne zusätzlichen Energieverbrauch suchen. Zu den Exponaten gehörten Textilmaterialien zur Verbesserung des Schlafkomforts sowie Kühlabdeckungen für Fahrzeuge, bei denen die Strahlungskühlungstechnologie zum Einsatz kommt. Unter hohen Temperaturen können solche Abdeckungen dazu beitragen, Sonnenenergie abzuhalten und den Wärmeaufbau im Inneren geparkter Fahrzeuge zu verringern.

Vor diesem Hintergrund dient die Kantonmesse weiterhin als wichtige Plattform, die globale Einkäufer mit Chinas sich weiterentwickelndem Produktionsökosystem verbindet. Die für Oktober 2026 geplante 140. Canton Fair wird Aussteller aus den unterschiedlichsten Branchen zusammenbringen und internationalen Einkäufern eine Handelsplattform aus einer Hand bieten, auf der sie die neuesten Produkte und Technologien entdecken können.

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Geschäftssystem für ausländische Einkäufer

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Knappes Votum, weitreichende Folgen: Schweiz dreht Schraube beim Zivildienst an

15.06.2026

Die Schweizer Stimmberechtigten haben einer Verschärfung des Zivildienstgesetzes zugestimmt. Laut definitiven Ergebnissen votierten 52,5 Prozent für die Reform, rund 47,5 Prozent dagegen. Damit setzte sich der Kurs von Bundesrat und Parlament durch, den Zivildienst wieder klar als Ausnahme und nicht als gleichwertige Alternative zum obligatorischen Militärdienst zu definieren. Die Stimmbeteiligung lag mit rund 58 Prozent vergleichsweise hoch; 1'690'343 Personen legten ein Ja in die Urne, 1'531'878 stimmten Nein.

Das Ergebnis offenbart deutliche regionale Bruchlinien. Während viele deutschsprachige Kantone die Reform klar unterstützten – etwa Aargau mit 56,2 Prozent, St. Gallen mit 58,9 Prozent, Graubünden mit 59,3 Prozent und Luzern mit 56,9 Prozent Ja – fiel das Verdikt in der Romandie gespalten aus. Genf, Waadt, Neuenburg und Jura lehnten die Vorlage ab, mit Nein-Anteilen von bis zu gut 60 Prozent im Jura. Basel-Stadt stellte sich ebenfalls gegen die Verschärfung, und der Kanton Zürich kippte nach Auszählung der städtischen Stimmen knapp ins Nein-Lager. Demgegenüber sagten Wallis (57,1 Prozent), Freiburg (50,2 Prozent) und das Tessin (53,9 Prozent) Ja zur Reform.

Kern der Vorlage ist ein Paket von sechs Massnahmen, die den Wechsel aus der Armee in den Zivildienst deutlich unattraktiver machen sollen. Künftig müssen alle, die in den Zivildienst wechseln, mindestens 150 Diensttage leisten – unabhängig davon, wie viele Tage im Militär noch offen wären. Für Unteroffiziere und Offiziere gilt damit neu derselbe Umrechnungsfaktor von 1,5 Zivildiensttagen pro verbleibendem Militärdiensttag wie für einfache Soldaten. Wer alle Armee-Ausbildungstage bereits absolviert hat, kann künftig nicht mehr in den Zivildienst wechseln, um der Schiesspflicht zu entgehen.

Zusätzlich werden der zeitliche Rahmen und die Einsatzmöglichkeiten enger gezogen. Zivildienstleistende müssen ab dem Jahr nach ihrem ersten Einsatz jährlich Dienst leisten, bis alle vorgeschriebenen Tage erfüllt sind. Wer vor oder während der Rekrutenschule ein Gesuch stellt, muss den langen Anfangseinsatz von 180 Tagen bereits im Jahr nach der Zulassung absolvieren. Einsätze, die ein begonnenes Medizinstudium voraussetzen, werden gestrichen – offiziell, weil der Armee medizinisches Personal fehlt. Bürgerliche Parteien werteten das Ja als Bestätigung, dass der Zivildienst eine Ausnahme bleiben solle; die links-grüne Nein-Allianz verweist angesichts des knappen Resultats auf die breite gesellschaftliche Unterstützung für den Zivildienst und kündigt an, weitere Verschärfungen bekämpfen zu wollen.