ARVOS™ erwirbt Père Olive und stärkt damit seine Rolle in der Kategorie der gekühlten mediterranen Produkte

17.04.2026

BRÜSSEL, 17. April 2026 /PRNewswire/ -- Arvos (ehemals AG Olives Group), der weltweit führende Anbieter von Tafeloliven, hat die Übernahme von Père Olive, einem anerkannten Spezialisten für gekühlte mediterrane Tafeloliven, Antipasti und Dips von der französischen Gruppe Labeyrie Fine Foods abgeschlossen.

ARVOS™ acquires Père Olive, strengthening its role in the chilled Mediterranean category

Zu Arvos gehören Aceitunas Guadalquivir in Spanien, Bell-Carter Foods in Kalifornien und Parthenon in Griechenland. Durch die Transaktion wird das Arvos-Geschäft mit Tafeloliven um gekühlte mediterrane Produkte erweitert, wodurch die Unterstützung für Einzelhändler in Belgien, Frankreich und anderen europäischen Märkten verstärkt wird.

Père Olive wurde 1993 von Eric Maes gegründet und ist ein belgisches Unternehmen, das eine führende Position bei gekühlten mediterranen Produkten eingenommen hat. Für die Kunden bleibt das Tagesgeschäft unverändert. Sie werden weiterhin mit der gleichen Marke, dem gleichen Team, den gleichen Produkten und der gleichen Zusammenarbeit arbeiten, während sie von einer breiteren und robusteren Struktur profitieren, die ihnen im Laufe der Zeit mehr Stabilität und Konsistenz bietet.

Als Teil von Arvos wird das Unternehmen von einer größeren Größe, breiteren industriellen Fähigkeiten und tieferen Fachkenntnissen in Bezug auf Eigenmarken und mediterrane Markenprodukte profitieren. Dazu gehört die Verbindung der gekühlten Produktion von Père Olive in Andenne (Belgien) mit der Direktbeschaffung und der lokalen Olivenproduktion in Spanien und Griechenland.

"Der Zusammenschluss mit Arvos stärkt unsere Position für ein langfristiges Wachstum und bewahrt gleichzeitig die Qualitäten, die Père Olive auszeichnen: Qualität, Authentizität, Flexibilität und enge Kundenbeziehungen", so Hugues Chamberlan, Werksleiter des Werks in Andenne.

Père Olive bringt Struktur in das zersplitterte gekühlte mediterrane Sortiment und macht die Apéro-Kategorie übersichtlicher und effizienter, um das Wachstum zu fördern.

Mit Arvos im Rücken wird Père Olive zu einem zuverlässigen und skalierbaren Partner für die Entwicklung der Apéro-Kategorie, unterstützt durch eine stärkere Beschaffung, gleichbleibende Qualität und eine größere Versorgungsstabilität. Mit dem Standort in Andenne, Belgien, dem europäischen Zentrum für die Entwicklung und Innovation gekühlter mediterraner Produkte, erweitert die Gruppe ihre Kompetenzen in wichtigen Produktsegmenten.

"Durch die Kombination von gekühlten und ungekühlten Produkten bietet die Übernahme dem Einzelhandel mehr Konsistenz, Flexibilität und Tiefe. Père Olive stärkt unser Angebot an Tafeloliven, Antipasti und Dips und trägt gleichzeitig zur Strukturierung und zum Wachstum der Apéro-Kategorie bei. Gemeinsam können wir unseren Kunden eine größere Kontinuität und kontinuierliche Innovation bieten", sagte Francisco Escalante, CEO von Arvos.

Die Gruppe beliefert Kunden in mehr als 80 Ländern und stützt sich dabei auf die lokale Produktion in Spanien, Kalifornien, Griechenland und Belgien sowie auf die direkte Beschaffung in den wichtigsten Olivenanbaugebieten.

Père Olive wird die Zusammenarbeit mit Labeyrie Fine Foods in Europa im Rahmen der bestehenden Geschäftsvereinbarungen fortsetzen.

Über Arvos

Arvos ist der weltweit führende Hersteller von Tafeloliven mit Niederlassungen in Kalifornien, Spanien, Griechenland und Belgien.

Durch die Zusammenarbeit mit Landwirten aus allen wichtigen Olivenanbaugebieten und die Produktion vor Ort gewährleistet Arvos eine gleichbleibende Qualität und eine zuverlässige Versorgung der Kunden in aller Welt.

www.arvosfoods.com  

Über Père Olive

Das 1993 von Eric Maes gegründete Unternehmen Père Olive ist ein Pionier und anerkannter Spezialist für gekühlte mediterrane Produkte, darunter Tafeloliven, Antipasti und Dips.

Père Olive ist für seine Innovation, Qualität und Authentizität bekannt. Das Unternehmen betreibt eine moderne und skalierbare Produktionsanlage für gekühlte Produkte und beliefert Kunden in ganz Belgien und Frankreich, wobei es auch auf anderen europäischen Märkten präsent ist.

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Arvos Logo

 

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Nicht nur Asphalt: Forscher zeigen neue Ursachen für Verkehrsstaus

30.04.2026

Wie stark der Verkehr in einer Stadt stockt, hängt weit weniger allein von der Leistungsfähigkeit des Strassennetzes ab als bislang angenommen. Eine Studie der ETH Zürich und der University of Wisconsin, veröffentlicht in der Fachzeitschrift «Nature Communications», zeigt: Entscheidend ist, wie Wohn-, Arbeits- und Freizeitquartiere räumlich angeordnet sind. Die Forschenden um den Geoinformatiker Yatao Zhang haben 30 Grossstädte weltweit – von Singapur bis Zürich – miteinander verglichen und dabei nicht nur Knotenpunkte und Verkehrsströme auf Strassen, sondern auch Bebauungsdichte, Quartiersstrukturen, Grünflächen und die Nutzung von Flächen für Wohnen, Einkauf, Sport, Verwaltung oder Bildung ausgewertet.

Für ihre Analyse griffen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf Staudaten des niederländischen Unternehmens Here Technologies zurück, das Bewegungsdaten von Fahrzeugen im Fünf-Minuten-Takt erfasst. Mit einer eigens entwickelten Methode konnten sie die wechselseitige Beeinflussung von Stadtmerkmalen und Verkehr über die Zeit hinweg beschreiben und erstmals robuste Ursache-Wirkung-Beziehungen identifizieren. Demnach führt etwa eine zersiedelte Stadtstruktur tendenziell zu mehr Verkehr, weil Distanzen länger werden und Alltagswege häufiger mit dem Auto zurückgelegt werden. Umgekehrt kann eine Mischnutzung von Wohnen und Arbeiten die Pendlerstrecken verkürzen und das Verkehrsaufkommen senken.

Die Befunde lassen sich konkret illustrieren: Ballungen von Freizeit- und Einkaufsangeboten in einzelnen Quartieren erhöhen den Wochenendverkehr, etwa durch Sportanlagen oder grosse Einkaufszentren. In Singapur etwa verstärkt die räumliche Trennung von grossen Wohngebieten und einem Dienstleistungszentrum die Kopplung zwischen Städtebau und Pendlerströmen deutlich. In Zürich ist dieser Zusammenhang laut Studie weniger ausgeprägt. «Verkehr entsteht durch das, was Menschen tun, nicht allein durch die Existenz von Strassen», fasst Erstautor Zhang die Ergebnisse zusammen.

Aus Sicht der Forschenden könnte die neue Methode mittelfristig die Stadt- und Verkehrsplanung beeinflussen. Werden die Erkenntnisse mit Detailstudien einzelner Städte kombiniert, lassen sich Szenarien simulieren: So kann etwa abgeschätzt werden, wie sich der Ausbau eines S-Bahn-Netzes auf Wohnungsbau in der Agglomeration auswirkt – und umgekehrt, wie ein rascher Anstieg von Neubauten in Vororten den Bedarf an zusätzlicher Verkehrsinfrastruktur nach sich zieht. Angesichts immer komplexerer Städte und wachsender Belastung der Verkehrssysteme sehen die Autorinnen und Autoren ein zentrales Ziel darin, Mobilität und Stadtentwicklung gemeinsam zu denken, um urbane Zentren nachhaltiger gestalten zu können.