GENEVA, 15. April 2026 /PRNewswire/ -- ACE & Company (ACE) gab heute wichtige Meilensteine bei der Mittelbeschaffung für zwei Flaggschiff-Fonds im ersten Quartal 2026 bekannt, die zusammen 228 Millionen US-Dollar an neuen Kapitalzusagen einbrachten. Dies entspricht ca. 12 % des gesamten verwalteten Vermögens, was in einer Zeit erheblicher Marktvolatilität und erhöhter geopolitischer Unsicherheit erreicht wurde.

ACE Secondary Investments VIII schloss mit einem Volumen von 85 Mio. USD ab, was einer Steigerung von 66 % gegenüber dem vorherigen Jahrgang entspricht. Der Fonds baut auf der LP-geführten Secondary-Strategie von ACE auf und zielt auf erfahrene Private-Equity-Portfolios mit attraktiven Abschlägen ab, wobei der Schwerpunkt auf kurzfristiger Cash-Generierung und beschleunigten Ausschüttungen liegt. Die Schließung erfolgt vor dem Hintergrund eines günstigen Sekundärmarktes, der durch ein hohes Niveau des nicht realisierten Nettoinventarwerts (NAV) von Private-Equity-Anlagen, verlängerte Haltefristen und eine wachsende Nachfrage nach Liquidität gekennzeichnet ist.
ACE Independent Sponsors IV schloss seinen ersten Abschluss mit 143 Millionen Dollar ab und baute damit auf dem Schwung des vorherigen Fonds auf. Der Fonds konzentriert sich auf Investitionen in Unternehmen des unteren Mittelstandes in den Vereinigten Staaten und Westeuropa, wobei er auf qualitativ hochwertige Unternehmen mit deutlichen operativen Vorteilen abzielt. Es profitiert von einem stark fragmentierten und weniger wettbewerbsintensiven Marktsegment, das disziplinierte Einstiegsbewertungen, einen eigenen Dealflow und ein hohes Wertschöpfungspotenzial ermöglicht.
Adam Said, Vorsitzender und Mitbegründer von ACE & Company, kommentierte: "In Zeiten der Marktvolatilität ziehen sich die Anleger nicht von ihrer Überzeugung zurück, sondern konzentrieren sie auf Qualitätsanlagen. Diese Kapitalbeschaffung spiegelt das anhaltende Vertrauen unserer Investorengemeinschaft wider und versetzt uns in eine gute Ausgangsposition für den Einsatz von Kapital in einer Zeit, in der disziplinierte Investoren erhebliche Werte schaffen können. Wir freuen uns nun darauf, dieses Kapital mit Bedacht zu investieren und unsere Beziehungen zu Investoren und Partnern im Laufe des Jahres weiter auszubauen."
Über ACE & Company
ACE & Company ist eine globale Investmentgruppe, die sich auf private Märkte konzentriert, mit einem verwalteten Vermögen von mehr als 2,0 Milliarden Dollar und über 20 Jahren Investmenterfahrung. Das Unternehmen investiert in drei Kernstrategien - Venture, Independent Sponsors und Secondaries - und bietet so ein diversifiziertes Engagement und differenzierte Renditechancen über den gesamten Lebenszyklus der Privatmärkte. ACE & Company hat seinen Hauptsitz in Genf und verfügt über Niederlassungen in Zürich, London, New York und Kairo.
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Wie stark der Verkehr in einer Stadt stockt, hängt weit weniger allein von der Leistungsfähigkeit des Strassennetzes ab als bislang angenommen. Eine Studie der ETH Zürich und der University of Wisconsin, veröffentlicht in der Fachzeitschrift «Nature Communications», zeigt: Entscheidend ist, wie Wohn-, Arbeits- und Freizeitquartiere räumlich angeordnet sind. Die Forschenden um den Geoinformatiker Yatao Zhang haben 30 Grossstädte weltweit – von Singapur bis Zürich – miteinander verglichen und dabei nicht nur Knotenpunkte und Verkehrsströme auf Strassen, sondern auch Bebauungsdichte, Quartiersstrukturen, Grünflächen und die Nutzung von Flächen für Wohnen, Einkauf, Sport, Verwaltung oder Bildung ausgewertet.
Für ihre Analyse griffen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf Staudaten des niederländischen Unternehmens Here Technologies zurück, das Bewegungsdaten von Fahrzeugen im Fünf-Minuten-Takt erfasst. Mit einer eigens entwickelten Methode konnten sie die wechselseitige Beeinflussung von Stadtmerkmalen und Verkehr über die Zeit hinweg beschreiben und erstmals robuste Ursache-Wirkung-Beziehungen identifizieren. Demnach führt etwa eine zersiedelte Stadtstruktur tendenziell zu mehr Verkehr, weil Distanzen länger werden und Alltagswege häufiger mit dem Auto zurückgelegt werden. Umgekehrt kann eine Mischnutzung von Wohnen und Arbeiten die Pendlerstrecken verkürzen und das Verkehrsaufkommen senken.
Die Befunde lassen sich konkret illustrieren: Ballungen von Freizeit- und Einkaufsangeboten in einzelnen Quartieren erhöhen den Wochenendverkehr, etwa durch Sportanlagen oder grosse Einkaufszentren. In Singapur etwa verstärkt die räumliche Trennung von grossen Wohngebieten und einem Dienstleistungszentrum die Kopplung zwischen Städtebau und Pendlerströmen deutlich. In Zürich ist dieser Zusammenhang laut Studie weniger ausgeprägt. «Verkehr entsteht durch das, was Menschen tun, nicht allein durch die Existenz von Strassen», fasst Erstautor Zhang die Ergebnisse zusammen.
Aus Sicht der Forschenden könnte die neue Methode mittelfristig die Stadt- und Verkehrsplanung beeinflussen. Werden die Erkenntnisse mit Detailstudien einzelner Städte kombiniert, lassen sich Szenarien simulieren: So kann etwa abgeschätzt werden, wie sich der Ausbau eines S-Bahn-Netzes auf Wohnungsbau in der Agglomeration auswirkt – und umgekehrt, wie ein rascher Anstieg von Neubauten in Vororten den Bedarf an zusätzlicher Verkehrsinfrastruktur nach sich zieht. Angesichts immer komplexerer Städte und wachsender Belastung der Verkehrssysteme sehen die Autorinnen und Autoren ein zentrales Ziel darin, Mobilität und Stadtentwicklung gemeinsam zu denken, um urbane Zentren nachhaltiger gestalten zu können.