MONTEVIDEO, Uruguay, 14. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Die Namen der Preisträger des Global Energy Prize 2026 wurden auf der Plenarsitzung des Ölgipfels der Republik Tatarstan bekannt gegeben. Die diesjährigen Preisträger sind zwei Wissenschaftler aus den Vereinigten Staaten und ein Forscher aus der Schweiz.
In der Kategorie „Traditionelle Energie" ging der Preis an Yilu Liu, Professorin für Elektrotechnik und Informatik an der University of Tennessee, für die Entwicklung groß angelegter Systeme zur Überwachung, Steuerung und Lagebeurteilung von Smart Grids.
In der Kategorie „Nicht-traditionelle Energie" ging der Preis an Yushan Yan, Direktor des Zentrums für sauberen Wasserstoff an der University of Delaware, für seine zukunftsweisenden Ideen und Arbeiten zur Förderung der Technologie zur Erzeugung von sauberem Wasserstoff sowie für seine Fortschritte bei der Umsetzung dieser Technologie in ein globales kommerzielles Projekt.
In der Kategorie „Neue Wege der Energieanwendung" ging der Preis an Johann W. Kolar, emeritierter Professor am Departement für Informationstechnologie und Elektrotechnik der ETH Zürich, für bahnbrechende Fortschritte in der Energieumwandlungstechnologie zur Förderung von Energieeffizienz, Elektromobilität und Systemen für erneuerbare Energien.
Die Preisträger wurden vom internationalen Preisverleihungskomitee des Global Energy Prize ausgewählt, das sich aus weltweit führenden Energieexperten zusammensetzt. In diesem Jahr vertraten 15 Finalist neun Länder weltweit. Neben den Vereinigten Staaten und der Schweiz standen auch Wissenschaftler aus Chile, China, Zypern, Indien, Mexiko, Russland und dem Vereinigten Königreich auf der Auswahlliste.
„Im Namen des Internationalen Komitees gratuliere ich den diesjährigen Preisträgern von ganzem Herzen. Die Auswahl der Preisträger ist nie einfach, insbesondere wenn es um Forschung von solch hohem Niveau geht. Die von ihnen geleistete Arbeit zeichnet sich nicht nur durch ihre wissenschaftliche Neuartigkeit aus, sondern auch dadurch, dass ihre Ideen bereits praktische Anwendung gefunden haben und dazu beitragen, reale Herausforderungen im globalen Energiebereich zu lösen. Ich möchte mich bei allen Wissenschaftlern bedanken, deren Forschungsarbeiten für den Preis eingereicht wurden, bei den Organisationen, die Kandidaten nominiert haben, sowie bei unseren Kollegen aus aller Welt, die die Wissenschaft weiter vorantreiben, indem sie Wissen und Erfahrung zum Wohle unserer gemeinsamen Zukunft bündeln. Durch diese Zusammenarbeit entstehen Entdeckungen, die das Leben von Millionen von Menschen verändern können", sagte Rae Kwon Chung, Vorsitzender des internationalen Preisausschusses, in seiner Glückwunschrede.
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In der Schweiz entscheiden die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger am Sonntag über eine weitreichende Begrenzung der Bevölkerungszahl. Zur Abstimmung steht eine Volksinitiative der rechtskonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP), die den Bestand des Landes bis 2050 auf höchstens zehn Millionen Einwohner festschreiben will. Derzeit leben rund 9,1 Millionen Menschen in der Alpenrepublik, darunter etwa 340.000 Deutsche. Die Auszählung der Stimmen beginnt mittags um 12.00 Uhr, Beobachter rechnen mit einem knappen Resultat.
Die SVP, stärkste Kraft im Schweizer Parlament, vermarktet ihren Vorstoß als «Nachhaltigkeitsinitiative». Sie verspricht, mit einer Begrenzung der Zuwanderung Probleme wie Staus auf den Straßen, überfüllte Busse und Bahnen, Wohnungsknappheit, hohe Mieten und steigende Kriminalität in den Griff zu bekommen. Ab einer Schwelle von 9,5 Millionen Einwohnern müsste die Politik nach dem Willen der Initianten konkrete Maßnahmen ergreifen, etwa die Asylvergabe einschränken und den Familiennachzug begrenzen. Nach heutigen Prognosen könnte diese Marke in den 2030er-Jahren erreicht werden.
Reichen diese Einschränkungen nicht aus, sieht die Initiative als weitere Option die Kündigung der vertraglich geregelten Personenfreizügigkeit mit der Europäischen Union vor. Das Abkommen ermöglicht Bürgern aus EU-Staaten bislang einen vergleichsweise einfachen Zugang zum Schweizer Arbeitsmarkt. Eine Aufkündigung hätte nicht nur Konsequenzen für Fachkräfte aus der EU, sondern könnte auch das Verhältnis zum wichtigsten Handelspartner des Landes belasten. Für Deutsche würde ein Ja zur Initiative den Weg zum Arbeiten und Leben in der Schweiz deutlich verkomplizieren.
Bundesrat und Regierungsparteien – mit Ausnahme der SVP – lehnen die Vorlage geschlossen ab. Die Regierung warnt davor, dass ein starrer Bevölkerungsdeckel strukturelle Probleme wie Fachkräftemangel und gesellschaftliche Überalterung nicht löse. Justizminister Beat Jans bezeichnete die Initiative als «leeres Versprechen» und verwies darauf, dass sie neue Unsicherheiten schaffe, ohne die Ursachen von Engpässen auf dem Wohnungs- und Infrastrukturmarkt anzugehen. Umfragen signalisierten lange eine Mehrheit für die Vorlage, zuletzt deutete sich jedoch eine Trendwende an. Angesichts früherer Volksabstimmungen, bei denen die tatsächlichen Ergebnisse zum Teil deutlich von den Erhebungen abwichen, bleibt der Ausgang jedoch offen.