LUZERN, Schweiz, 17. August 2026 /PRNewswire/ -- Auf offizielle VIPa-Einladung von Art Basel nahm eine Delegation des World Olymp'Arts Committee (WOAC) unter der Leitung ihres Vorsitzenden Benjamin K SIGG kürzlich an der exklusiven privaten Besichtigung der Sigg-Sammlung auf Schloss Mauensee teil. Im Rahmen der Veranstaltung führte die WOAC-Delegation intensive Gespräche mit Dr. Uli SIGG, einem der weltweit bedeutendsten Sammler zeitgenössischer chinesischer Kunst.
Im Mittelpunkt des Dialogs stand die sich wandelnde Landschaft des globalen Kunstmarktes, wobei beide Seiten innovative Ansätze erörterten, um östliche ästhetische Philosophien stärker in internationale Kunstsammlungen und kuratorische Systeme zu integrieren. Der Delegation wurde zudem exklusiver Zugang zur Besichtigung der renommierten Privatsammlung von Dr. SIGG gewährt.
Dr. Sigg gilt weithin als einer der einflussreichsten Kunstsammler weltweit und hat ein umfassendes, systematisch aufgebautes Archiv zeitgenössischer chinesischer Kunst zusammengetragen. Seine Sammlung umfasst über 2.200 Kunstwerke von mehr als 350 Künstlern, was ihm große Anerkennung als enzyklopädischer Chronist und Sammler zeitgenössischer chinesischer Kunst eingebracht hat.
Über WOAC
Das World Olymp'Arts Committee (WOAC) hat es sich zur Aufgabe gemacht, den internationalen Dialog zwischen Kunst, Kultur und Gesellschaft zu fördern. Geleitet von der Philosophie „Kunst für eine bessere Welt" und angetrieben von der Mission, die olympische Kunsttradition wiederzubeleben, die ihren Ursprung im antiken Griechenland im Jahr 566 v. Chr. hat, nutzt das Komitee die Kraft der Kunst und der Geisteswissenschaften, um aktiv den besonderen Beitrag zu erforschen, den die Kunst zur Erreichung der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (SDGs).
Offizielle Website: https://www.olymp-arts.world

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Beim Winterthurer Textilmaschinenhersteller Rieter kommt es zu einem abrupten Führungswechsel. CEO und Verwaltungsratspräsident Thomas Oetterli gibt beide Ämter per Ende Oktober ab. An die Spitze der Geschäftsführung rückt Anfang November der Branchenkenner Daniel Lippuner, während Carl Illi mit sofortiger Wirkung das Präsidium des Verwaltungsrats übernimmt. Rieter begründet den Schritt damit, dass nach der Umsetzung zentraler strategischer Projekte nun der Zeitpunkt gekommen sei, die Verantwortung in neue Hände zu legen.
Lippuner gilt als ausgewiesener Experte für Spinnmaschinen, Garnverarbeitung und Textilkomponenten. Er leitete früher den Textilmaschinenhersteller Saurer und zuvor den Bereich Oerlikon Textile Components. Zudem ist er Verwaltungsratspräsident und Miteigentümer von Heberlein Technology und damit weiterhin eng in der Chemiefaserindustrie verankert. Illi gehört dem Rieter-Verwaltungsrat seit 2017 an und wird vom Unternehmen ebenfalls als Textilexperte charakterisiert. Er soll das Präsidium mindestens bis zur nächsten Generalversammlung führen.
Oetterli, Jahrgang 1969 und früher Chef des Lift- und Rolltreppenherstellers Schindler, war im März 2023 zu Rieter geholt worden, um den bereits damals kriselnden Maschinenbauer zu stabilisieren. Noch im selben Jahr lancierte er das Performance-Programm «Next Level», das ein massives Kostensenkungs- und Restrukturierungspaket umfasst. Der Plan sah unter anderem vor, bis 2025 rund 1400 Vollzeitstellen vorwiegend in Deutschland, der Schweiz und weiteren europäischen Ländern abzubauen und Standorte zu konsolidieren. Parallel dazu übernahm Rieter im Februar die Textilmaschinensparte Barmag von OC Oerlikon, was mit einem deutlichen Anstieg der Verschuldung einherging.
Trotz dieser einschneidenden Massnahmen blieb die erhoffte Trendwende aus. Die Amtszeit Oetterlis war von einem ausserordentlich schwachen Marktumfeld mit anhaltender Nachfrageschwäche geprägt. 2024 hatte er zusätzlich das Präsidium des Verwaltungsrats übernommen – ein Doppelmandat, das den Aktionären ursprünglich als Übergangslösung zur konsequenten Umsetzung von «Next Level» verkauft worden war. Grösster Anteilseigner bei Rieter ist der Schweizer Industrielle Peter Spuhler mit einem Anteil von 33,1 Prozent; er sitzt ebenfalls im Verwaltungsrat. Der Führungswechsel in Winterthur folgt zeitlich auf eine ebenfalls angekündigte Neubesetzung an der Spitze von Stadler Rail, einem weiteren Unternehmen, an dem Spuhler die Kontrolle hält.