SÃO PAULO, 13. März 2026 /PRNewswire/ -- GOL Linhas Aéreas, Brasiliens pünktlichste Fluggesellschaft, hat neue Nonstop-Flüge zwischen Rio de Janeiros internationalem Flughafen RIOgaleão (GIG) und dem Flughafen Paris-Charles de Gaulle (CDG) in Frankreich sowie dem Flughafen Lissabon (LIS) in Portugal angekündigt. Dies ist das erste Mal, dass das Unternehmen seit seiner Gründung im Jahr 2001 Direktflüge nach Europa anbietet.
Die Flüge nach Lissabon und Frankreich werden mit einem Airbus A330 durchgeführt, einem zweistrahligen Flugzeug, das fast 300 Passagieren Platz bietet. Diese Erweiterung verbindet GOL mit zwei der wichtigsten europäischen Gateways und ermöglicht es brasilianischen Kunden und Passagieren aus aller Welt, den Atlantik mit der Fluggesellschaft zu überqueren. Die Flüge nach Lissabon werden ab dem 16. September viermal wöchentlich für Hin- und Rückflüge angeboten. Einzelheiten zum Flug nach Paris werden in Kürze bekannt gegeben.

Passagiere auf den Flügen zwischen Rio und Europa können die neueste Business INSIGNIA-Klasse von GOL erleben, die ein Premium-Reiseerlebnis bietet. Zu den Annehmlichkeiten von INSIGNIA gehören völlig flache Betten, Premium-Amenity-Kits und Zugang zu exklusiven Lounges an ausgewählten Flughäfen.
GOL bietet über Rio de Janeiro auch Verbindungen nach ganz Brasilien und Südamerika an. Als eines der wichtigsten Drehkreuze des Unternehmens im Lande verbindet der internationale Flughafen RIOgaleão die Passagiere mit mehr als 30 Zielen, darunter fünf internationale Strecken in ganz Lateinamerika. Diese Verbindungen spielen eine wesentliche Rolle bei der Förderung von Tourismus und Geschäftsmöglichkeiten im ganzen Land.
Die Küche an Bord bietet ein einzigartiges Erlebnis mit einem Menü, das vom brasilianischen Zwei-Michelin-Sternekoch Felipe Bronze entworfen wurde. Das Drei-Gänge-Menü zum Mittag- und Abendessen zeigt, wie kreativ Bronze mit traditionellen brasilianischen Techniken und Zutaten umgeht.
Darüber hinaus stellen die Interkontinentalflüge von GOL mit Airbus A330-Flugzeugen eine bedeutende Erweiterung der Aktivitäten von GOLLOG dar, der Logistikeinheit des Unternehmens, die nun ihre Präsenz mit einem neuen Frachtdrehkreuz für den internationalen Markt stärkt. Im Rahmen dieses neuen Modells wird GOLLOG rund 20 Tonnen Kapazität im Frachtraum jeder A330 anbieten, wobei der Transport in einem palettierten Format erfolgt, wodurch die Palette der für die Kunden verfügbaren Lösungen erweitert wird.

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Die europäischen Aktienmärkte sind zum Wochenschluss von geopolitischen Spannungen und stark schwankenden Ölpreisen dominiert worden. Der EuroStoxx 50 schloss am Freitag 0,56 Prozent tiefer bei 5.716,61 Punkten, nachdem der Leitindex der Eurozone im Tagesverlauf zwischen moderaten Gewinnen und Verlusten gependelt hatte. Auch die Vorgaben der schwächelnden US-Börsen trugen dazu bei, dass sich zum Handelsschluss die skeptische Grundhaltung durchsetzte. Auf Wochensicht resultiert damit nach bereits deutlichen Verlusten in der Vorwoche ein geringfügiges Minus.
Außerhalb der Eurozone zeigte sich ein ähnliches Bild: Der britische Leitindex FTSE 100 fiel um 0,43 Prozent auf 10.261,15 Punkte, der Schweizer SMI gab leicht auf 12.839,27 Zähler nach. Marktteilnehmer verwiesen auf eine spürbare Nervosität vor dem Wochenende. Die Volatilität an den Rohölmärkten und an den Börsen spiegelte die Unsicherheit darüber wider, wie sich der Iran-Krieg und die Situation an der strategisch wichtigen Straße von Hormus in den kommenden Tagen entwickeln werden.
Auslöser der Nervosität ist die Kombination aus anhaltend hohen Ölpreisen und der Zuspitzung des Konflikts. Die USA sehen sich nach eigenen Angaben im Iran-Krieg weiter auf dem Weg zum Erfolg. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth sprach am 13. Kriegstag von Angriffen auf dem bislang höchsten Niveau und davon, dass die militärische Infrastruktur der Islamischen Republik zum Bau ballistischer Raketen weitgehend zerstört sei. Marktbeobachter wie Rhynhardt Roodt von Ninety One betonen jedoch, dass Investoren zunehmend das Risiko eines länger andauernden Konflikts einpreisen, der Europa und Asien stärker treffen könnte als die USA.
Im Zentrum der Sorgen steht die Straße von Hormus, durch die ein wesentlicher Teil der globalen Ölexporte fließt. Fachleute der US-Investmentbank Goldman Sachs warnen, dass die Ölpreise über die Höchststände der Finanzkrise 2008 hinaus steigen könnten, sollten die Lieferungen über diese Route den gesamten März hindurch eingeschränkt bleiben. Bei einem Ölpreis von dauerhaft über 100 US-Dollar seien die bisherigen Inflationserwartungen nach Einschätzung von Experten vermutlich zu niedrig, insbesondere mit Blick auf die konjunkturelle Verwundbarkeit Europas.
Auf Sektorebene schlug sich das Umfeld in einer deutlichen Rotation nieder. Besonders konjunktursensitive Branchen standen europaweit unter Druck. Rohstofftitel gerieten auffällig ins Minus, während der Reise- und Luftfahrtsektor wegen der steigenden Kerosinkosten erneut gemieden wurde. Aktien von Air France-KLM verloren mehr als drei Prozent. Dagegen profitierten Ölwerte von den höheren Preisen und legten abermals zu. Einzelwertseitig fielen die Papiere von BE Semiconductor mit einem Kursanstieg von 5,6 Prozent auf, getrieben von Übernahmespekulationen – ein Kontrastpunkt in einem insgesamt von Unsicherheit geprägten Marktumfeld.