PARIS, 28. Juli 2026 /PRNewswire/ -- VinFast ist eine strategische Partnerschaft mit der akf-Bank eingegangen, um maßgeschneiderte Finanzierungslösungen für sein Händlernetz in Deutschland anzubieten, die die weitere Expansion seiner Einzelhandelspräsenz unterstützen und es neuen Partnern erleichtern, sich der Marke anzuschließen.
Die gemeinsam entwickelten Finanzierungslösungen sind darauf ausgelegt, den Bedürfnissen von Händlern in verschiedenen Wachstumsphasen gerecht zu werden und ihnen mehr Flexibilität zu bieten, während gleichzeitig die breitere Akzeptanz von Elektrofahrzeugen in Deutschland unterstützt wird.
Durch die Kooperation erhalten VinFast-Händler Zugang zu der jahrzehntelangen Erfahrung der akf-Bank im Automobilhandel, die ihnen bei der Finanzierung ihres Fahrzeugbestands hilft und gleichzeitig den Verkauf an Privat- und Flottenkunden unterstützt.
VinFast-Händler profitieren zudem von den individuell zugeschnittenen Finanzierungskonzepten der akf-Bank, die ihnen mehr finanzielle Flexibilität bieten und ihnen helfen, sich souverän an veränderte Marktbedingungen anzupassen.
Christian Marti, CEO von VinFast Europe, sagte: „Deutschland ist einer unserer wichtigsten europäischen Märkte, und ein starkes Händlernetz ist grundlegend für unser langfristiges Wachstum. Die Partnerschaft mit der akf-Bank unterstützt das Wachstum unserer Handelspartner und erleichtert es gleichzeitig Kunden in ganz Deutschland, sich für Elektromobilität zu entscheiden ."
Rainer Bickel, Vertriebsleiter Autofinanz der akf-Bank , sagte: „Die Transformation der Automobilindustrie eröffnet Herstellern und Händlern neue Chancen. Als verlässlicher Partner für KMU wollen wir VinFast-Händler mit bedarfsgerechten Finanzierungslösungen unterstützen, damit sie ihr Geschäft erfolgreich weiterentwickeln und den Markteintritt der Elektromobilität in Deutschland aktiv mitgestalten können."
Die Vereinbarung stellt einen weiteren Meilenstein für VinFasts Wachstum in Deutschland dar, während das Unternehmen seine Einzelhandelspräsenz in ganz Europa weiter ausbaut.
In Deutschland und Europa hat VinFast den elektrischen SUV VF 6 (B-Segment), den elektrischen SUV VF 8 (D-Segment) sowie Elektrobusse eingeführt. Das Unternehmen baut sein Vertriebsnetz aktiv durch Partnerschaften mit Händlern und Distributoren in Schlüsselmärkten aus, um die operative Leistungsfähigkeit zu steigern, die Markenpräsenz zu erhöhen und der stetig wachsenden Kundennachfrage gerecht zu werden.
Um Kunden ein komfortables und sorgenfreies Besitzerlebnis zu bieten, hat VinFast eine Partnerschaft mit Mobivia geschlossen , einem führenden europäischen After-Sales -Anbieter mit Marken wie Norauto in Frankreich und ATU in Deutschland, sowie mit dem Ladepartner Plugsurfing . Dank dieser Partnerschaften erhalten Kunden Zugang zu einem umfassenden Netzwerk von Werkstätten, Servicezentren, technischen Einrichtungen und Ladediensten in der gesamten Region.
Über VinFast Auto Ltd.
VinFast (NASDAQ: VFS), eine Tochtergesellschaft der Vingroup JSC, ist Vietnams führender Automobilhersteller und hat sich der Mission verschrieben, eine grüne Zukunft für alle zu schaffen. VinFast bietet in Vietnam eine breite Palette an Elektroautos, E-Scootern, E-Bikes und E-Bussen an und exportiert in wichtige Märkte in Asien, Nordamerika, Europa und dem Nahen Osten.
Mehr erfahren Sie unter: https://vinfastauto.eu/
Über die akf-Bank
Die akf-Bank ist ein spezialisierter Finanzierer mit Fokus auf assetbasierte Finanzierungslösungen für Unternehmen, insbesondere in den Bereichen Maschinenbau, Fahrzeugbau und Technologie. Als mittelständisches Unternehmen ist die akf-Bank der erste Finanzierungspartner für mittelständische Unternehmen. Mit einem breiten Spektrum an Investitions-, Vertriebs- und Kaufpreisfinanzierungen unterstützt die akf-Bank Kunden, Händler und Hersteller entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Die Bank mit Hauptsitz in Wuppertal ist Teil der Vorwerk-Gruppe und vereint die Stabilität eines etablierten Konzerns mit der Flexibilität eines spezialisierten KMU-Finanzierers. Neben klassischen Leasing- und Mietkaufmodellen entwickelt die akf-Bank strukturierte Finanzierungslösungen für zukunftsorientierte Geschäftsmodelle, wie beispielsweise „as-a-Service"-Konzepte oder nutzungsbasierte Abrechnungsmodelle.
Das Produktportfolio der akf-Bank und ihrer Schwestergesellschaften akf-Leasing und akf-Mobility umfasst innovative Kreditformen, kapitalsparende Leasingvarianten, flexible Mietkaufangebote und Factoring zur Optimierung der operativen Liquidität. Darüber hinaus bietet die akf-Bank Privatkunden attraktive, sichere und leicht zugängliche Anlageprodukte.
Die akf-Bank ist unabhängig, flexibel und seit 58 Jahren in verschiedenen Branchen erfolgreich tätig. Dazu gehören die Metall- und Kunststoffindustrie, die Druck- und Papierverarbeitung sowie Hersteller und Händler von Pkw, Nutzfahrzeugen, Yachten und Landtechnik. Neue Wachstumsfelder der akf-Bank sind die Zukunftsfelder Mobilität, erneuerbare Energien und Robotik, in denen die akf-Bank Unternehmen mit innovativen Finanzierungslösungen unterstützt.
Durch die Kombination von Branchen-Know-how, Technologieaffinität und schlanken Entscheidungsprozessen versteht sich die akf-Bank als langfristiger Finanzierungspartner für Unternehmen.
Seit ihrem Marken-Relaunch am 1. Juli 2026 hat die Wuppertaler Spezialbank ihre Zugehörigkeit zur Vorwerk-Gruppe noch deutlicher gemacht. Dieser strategische Schritt setzt ein Zeichen für Stabilität und Zusammengehörigkeit und unterstreicht den Anspruch, sich noch stärker als Partner für mittelständische Unternehmen zu positionieren.
Weitere Informationen finden Sie unter www.akf.de und www.akf-Mobility.de
View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/news-releases/vinfast-gehort-eine-partnerschaft-mit-der-akf-bank-um-den-ausbau-des-handlernetzes-in-deutschland-zu-beschleunigen-302835543.html
Der US-Datenkonzern Palantir hat in der Schweiz eine deutliche juristische Niederlage erlitten. Das Handelsgericht Zürich wies 22 von 23 beanstandeten Passagen in zwei kritischen Artikeln des Online-Magazins «Republik» zurück. Lediglich eine einzelne Formulierung muss die Redaktion korrigieren. Palantir und seine Schweizer Tochtergesellschaft wollten gerichtlich durchsetzen, dass umfangreiche Gegendarstellungen publiziert werden; dieses Anliegen ist nun weitgehend gescheitert. Nach dem Urteil muss der Konzern zudem den überwiegenden Teil der Verfahrenskosten tragen.
Ausgangspunkt des Rechtsstreits waren Recherchen, die im Dezember 2025 nach rund einjähriger Arbeit erschienen. Das Projekt von «Republik» und dem Recherchekollektiv WAV beleuchtete, wie Palantir über mehrere Jahre versucht hatte, bei Bundesstellen und dem Schweizer Militär Aufträge zu erhalten – ohne Erfolg. Die Journalisten werteten dazu Dutzende Gesuche nach dem Öffentlichkeitsgesetz sowie interne Unterlagen aus und kamen zum Befund, dass das Unternehmen trotz einer mehrjährigen Präsenz in der Schweiz keinen einzigen Regierungsauftrag gewinnen konnte. Diese Erzählung eines «Scheiterns» auf dem Schweizer Markt war nach Darstellung der beteiligten Reporter Auslöser für Palantirs juristische Offensive.
Die Redaktion hatte dem Unternehmen nach eigenen Angaben vor Veröffentlichung ausführliche Fragen geschickt und Führungskräfte interviewt. Palantir verlangte darüber hinaus eine detaillierte, punktweise Replik im Magazin, die über den Umfang der ursprünglichen Recherche hinausgegangen wäre. Als «Republik» dies ablehnte, reichte der Konzern Klage ein. Das Zürcher Handelsgericht stellte nun klar, dass nur eine von 23 umstrittenen Passagen eine Gegendarstellung erfordert. Damit bestätigt das Urteil, dass der Großteil der Berichterstattung über Palantirs vergebliche Akquisitionsversuche bei Schweizer Behörden auf einer zulässigen Auswertung amtlicher Dokumente beruht.
Palantir ist international vor allem durch den Einsatz seiner Software in militärischen und nachrichtendienstlichen Kontexten bekannt. Seit 2022 stellt das Unternehmen Plattformen zur Verfügung, die ukrainische Behörden und Streitkräfte bei der Auswertung von Lagebildern, der Zielidentifikation und der Logistik unterstützen. Die Systeme werden außerdem von US-amerikanischen und verbündeten Diensten im Nahen Osten genutzt, um iranische Aktivitäten etwa in Raketenprogrammen, beim Einsatz von Drohnen oder in Cyberoperationen zu analysieren. Direkte Geschäftsbeziehungen mit dem Iran bestehen nach Unternehmensangaben aufgrund von US-Sanktionen nicht. Das Zürcher Urteil könnte über die Schweiz hinaus Signalwirkung haben, nachdem die Recherche bereits in anderen europäischen Staaten Debatten über Nutzen und Notwendigkeit der Palantir-Technologie im staatlichen Bereich angestoßen hatte.