VerifyVASP übernimmt Sygna und konsolidiert damit das weltweite Travel-Rule-Netzwerk

29.04.2026

SINGAPUR, 29. April 2026 /PRNewswire/ -- VerifyVASP, ein führender Anbieter von Lösungen für die „Travel Rule", gab heute die Übernahme von Sygna bekannt, einem namhaften Anbieter mit Sitz in Japan.

Diese Transaktion stellt einen wichtigen Schritt in der globalen Expansionsstrategie von VerifyVASP dar und festigt die Position des Unternehmens als führender Anbieter von Compliance-Infrastruktur für Anbieter von Dienstleistungen im Bereich virtueller Vermögenswerte (VASPs) in wichtigen internationalen Märkten.

Konsolidierung des Travel-Rule-Ökosystems

Die Übernahme markiert einen entscheidenden Meilenstein in der Entwicklung der globalen Travel-Rune-Landschaft. Durch die Integration von Sygna in sein Netzwerk treibt VerifyVASP die Konsolidierung eines fragmentierten Marktes zu einem einheitlichen, interoperablen Compliance-Netzwerk voran, das auf nationale Vorschriften, die Standards der Financial Action Task Force (FATF) und globale Datenschutzanforderungen abgestimmt ist.

Im Mittelpunkt dieser Strategie steht das Verified Network von VerifyVASP, eine globale Compliance-Infrastruktur, die einen sicheren, in Echtzeit stattfindenden und standardisierten Datenaustausch zwischen VASPs ermöglicht. Mit der Aufnahme von Sygna erreicht dieses Netzwerk eine beispiellose Größe, Tiefe und geografische Reichweite, wodurch seine Netzwerkeffekte und die Einhaltung regulatorischer Vorschriften weiter gestärkt werden.

Bestehende Mitglieder von Sygna werden ihren Betrieb ohne Unterbrechung fortsetzen und schrittweise in das „Verified Network" integriert, wobei die lokalen regulatorischen Anforderungen berücksichtigt werden. Dieser Übergang wird die Konnektivität über wichtige Märkte hinweg erweitern und die Interoperabilität erheblich verbessern.

Gleichzeitig erhalten die bestehenden Mitglieder von VerifyVASP Zugang zu einem erweiterten Kreis regulierter Gegenparteien, was die Effizienz verbessert, Reibungsverluste bei grenzüberschreitenden Transaktionen verringert und nahtlosere Compliance-Workflows ermöglicht.

Der globale Standard für die Einhaltung der Travel Rule

Mit dieser Übernahme stärkt VerifyVASP seine Position als globaler Standardsetzer für die Infrastruktur zur Einhaltung der Travel Rule weiter.

Shih Yun Chia, CEO von VerifyVASP, sagte: „Die Übernahme von Sygna unterstreicht unser Engagement, durch ein erweitertes, zielorientiertes Netzwerk den globalen Standard für die Einhaltung der Travel Rule zu setzen. Sie erfolgt zu einem entscheidenden Zeitpunkt, da die FATF und andere relevante internationale Gremien, Regulierungsbehörden und Finanzermittlungsstellen weltweit eine effektivere Durchsetzung vorantreiben."

Michael Ou, Gründer und CEO von Sygna, sagte: „Sygna wurde gegründet, um beim Aufbau einer vertrauenswürdigen Compliance-Infrastruktur für die Branche der virtuellen Vermögenswerte zu helfen, die zu den weltweit anspruchsvollsten regulatorischen Umfeldern zählt. Wir sind stolz auf das, was das Team in Japan aufgebaut hat, und wir glauben, dass diese Zusammenführung mit VerifyVASP die Reichweite und Wirkung dieser Arbeit erheblich erweitern wird. Gemeinsam sind wir in einer stärkeren Position, um VASPs bei der sicheren, effizienten und globalen Einhaltung der Travel Rule zu unterstützen."

Da sich die regulatorischen Erwartungen ständig weiterentwickeln, konzentriert sich VerifyVASP weiterhin auf den Aufbau eines global vernetzten Compliance-Ökosystems, das VASPs, Finanzinstitute und Regulierungsbehörden dabei unterstützt, sichere, transparente und vertrauenswürdige Märkte für digitale Vermögenswerte zu etablieren.

Informationen zu VerifyVASP Pte. Ltd.

VerifyVASP Pte. Ltd, eine Tochtergesellschaft von Upbit Global Pte. Ltd. ist ein führender Anbieter von Lösungen zur Umsetzung der Travel Rule und stellt weltweit sichere, skalierbare Compliance-Infrastrukturen für Anbieter von Dienstleistungen im Bereich virtueller Vermögenswerte (VASPs) bereit. VerifyVASP bietet eine umfassende Compliance-Suite, die die Sorgfaltspflicht gegenüber Geschäftspartnern, interoperable Nachrichtenprotokolle, On-Chain-Risikoanalysen sowie Beratung zu den Anforderungen der Travel Rule und zum Datenschutz umfasst. Über den Compliance-Bereich hinaus bietet VerifyVASP fortschrittliche Lösungen für globale Strafverfolgungsbehörden, die die Prävention, Aufdeckung und Untersuchung illegaler Aktivitäten im Zusammenhang mit digitalen Vermögenswerten ermöglichen.

Informationen zu Sygna Inc.

Sygna Inc. ist ein Pionier bei Travel-Rule-Lösungen und verfügt über einen First-Mover-Vorteil beim Aufbau einer Compliance-Infrastruktur für die Branche der digitalen Vermögenswerte.  Mit einer starken Präsenz in Japan hat Sygna eine enge Vernetzung mit führenden VASPs in einem der am stärksten regulierten Märkte der Welt aufgebaut und ist damit ein strategisches Tor zum japanischen Ökosystem für digitale Vermögenswerte.

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ETH Zürich und RWTH Aachen erzeugen künstliche Erschütterungen im Furka-Baustollen

30.04.2026

Im Gotthardmassiv im Tessin ist einem internationalen Forschungsteam erstmals gelungen, die Erde kontrolliert zum Beben zu bringen. Im Untergrundlabor "Bedrettolab", das in einem ehemaligen Baustollen des Furkatunnels eingerichtet wurde, lösten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gezielt eine Serie von Mikrobeben aus. Die beteiligte Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (RWTH Aachen) sprach von einem "sehr erfolgreichen" Versuch.

Über mehrere Tage injizierten Fachleute der ETH Zürich, der RWTH Aachen und des italienischen Nationalen Instituts für Geophysik und Vulkanologie (INGV) Wasser mit hohem Druck in eine natürliche Bruchzone tief im Fels. Ziel des Experiments war es, Spannungsänderungen im Gestein hervorzurufen und damit kleinste Erschütterungen auszulösen. Genau das trat ein: Registriert wurde eine ganze Serie von Mikrobeben, teilweise mit Magnituden knapp unterhalb von 0. An der Erdoberfläche waren diese Ereignisse nicht zu spüren.

Um die künstlich erzeugten Beben detailliert zu erfassen, installierte das Team Hunderte hochsensibler Sensoren in unmittelbarer Nähe der Verwerfung. Die Messinstrumente reagierten so feinfühlig, dass im Bedrettolab sogar das Erdbeben in Japan vom 20. April präzise aufgezeichnet werden konnte. Durch die direkte Platzierung an der Bruchzone konnte die Entstehung der Erschütterungen erstmals am Ursprungsort und nicht wie sonst üblich an der Erdoberfläche verfolgt werden. Die aufgezeichneten Signale seien "unglaublich", sagte Projektleiter Florian Amann von der RWTH Aachen, man erhalte einen einzigartigen Einblick in die Erdbebenphysik.

Das Experiment ist Teil des Projekts "FEAR" – kurz für "Fault Activation and Earthquake Rupture". Langfristig sollen die Daten dazu beitragen, die Vorhersagbarkeit von Erdbeben zu verbessern. Im Fokus steht die Frage, was im Gestein passiert, bevor ein größeres Beben einsetzt. Nach Angaben der Forschenden gehen starken Erdbeben typischerweise tausende kleine Ereignisse voraus. Deren Entwicklung im Labor nachzuzeichnen, soll helfen, die physikalischen Prozesse entlang natürlicher Störungszonen besser zu verstehen und Frühindikatoren für künftige Beben zu identifizieren.