Der Metall-Multilaserdruck und die Prozessoptimierung durch KI beschleunigen die Einführung der industriellen additiven Fertigung.
SHANGHAI, 18. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Unionfab, eine Plattform für digitale Fertigung, baut sein Angebot an industriellen 3D-Metalldruckdienstleistungen für Kunden in den Vereinigten Staaten, Kanada und Deutschland weiter aus. Dank industrieller Multi-Laser-3D-Drucksysteme für Metall und einer KI-gesteuerten Fertigungsplattform kann Unionfab die Produktionszyklen für ausgewählte Metallteile in Kleinserien von über 30 Tagen auf bis zu 5 Tage verkürzen.

Angesichts der steigenden Nachfrage nach Leichtbaukonstruktionen, komplexen Geometrien und schnelleren Produktiterationen entwickelt sich die additive Fertigung mit Metall von einer High-End-Prototyping-Technologie zu einem wichtigen Verfahren für die industrielle Kleinserienfertigung. Gleichzeitig tragen ausgereifte Mehrlaser-Drucksysteme, die Prozessoptimierung durch KI und die Lieferketten für Metallpulver dazu bei, die Produktivität und Kostenstruktur des Metall-3D-Drucks erheblich zu verbessern.
Unionfab, ein Tochterunternehmen von UnionTech, einem Hersteller von industriellen 3D-Druckgeräten, hat über 100 industrielle Metall-3D-Drucksysteme im Einsatz, darunter Vier- und Sechs-Laser-SLM-Systeme, die mittlerweile in der Serienproduktion stehen. Im Vergleich zu herkömmlichen Zwei-Laser-Systemen können die neuesten Multi-Laser-Plattformen die Druckeffizienz um bis zu 40 % steigern und gleichzeitig die Herstellungskosten um etwa 30 % senken.
Durch eine proprietäre KI-Technologie zur Prozessvorausgleichung hat Unionfab einen Hochgeschwindigkeitsdruck mit einer Schichtdicke von 0,6 mm erreicht, wodurch die Produktionseffizienz verbessert und die Herstellungskosten gesenkt werden, während gleichzeitig eine hohe Dichte und gleichbleibende Oberflächenqualität gewährleistet bleiben.
Unionfab unterstützt verschiedene Materialien in Industriequalität, darunter Edelstahl (316L, 17-4PH), Aluminium (AlSi10Mg, Al6061, Al901X), Titan (TC4), CuCrZr und Inconel (625, 718) usw. Die selbst entwickelte hochfeste Aluminiumlegierung Al901X in Luft- und Raumfahrtqualität vereint Hitzebeständigkeit, strukturelle Festigkeit und Eignung für die Eloxierung und ermöglicht so die Kleinserienfertigung von Endverbrauchsteilen aus Aluminiumlegierungen mittels Metall-3D-Druck.
„In den letzten Jahren hat Chinas Metall-3D-Druckindustrie eine rasante technologische Weiterentwicklung und industrielle Reifung durchlaufen. Kontinuierliche Innovationen bei Geräteherstellern, Materiallieferketten und Fertigungsdienstleistern treiben rasante Verbesserungen bei der Druckeffizienz, der Prozessstabilität und den Gesamtfertigungskosten voran", betonte Allen Yang, CEO von Unionfab. „Wir glauben, dass jetzt ein wichtiger Zeitpunkt für globale Hersteller ist, um neu zu bewerten, wie sie komplexe Metallteile entwickeln und produzieren."
Mit über 1.000 industriellen 3D-Druckern und mehr als 400 CNC-Maschinen im eigenen Haus bietet Unionfab umfassende Fertigungsdienstleistungen an. Durch die Integration von 3D-Druck, CNC-Bearbeitung, Spritzguss, Blechbearbeitung und Rapid Casting unterstützt die Anlage Hardware-Entwickler vom ersten Prototypenbau bis zur Serienfertigung.
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Postauto treibt den Einsatz autonomer Fahrzeuge in der Ostschweiz voran und bereitet nach eigenen Angaben Europas grösstes Robo-Taxi-Netz vor. Das Bundesamt für Strassen (Astra) hat dem Unternehmen eine Ausnahmebewilligung erteilt, damit die speziell ausgerüsteten E-Autos im St. Galler Rheintal sowie in den Kantonen Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden automatisch verkehren dürfen. Seit dem 1. Juni sind die Fahrzeuge in einem rund 80 Quadratkilometer grossen Gebiet unterwegs – vorerst noch zu Testzwecken und mit Sicherheitsfahrerinnen und -fahrern an Bord.
Herzstück des Projekts ist die Flotte von bis zu 25 sogenannten "AmiGo"-Fahrzeugen, die im Endausbau mit Automatisierungsgrad Level 4 fahren sollen. Postauto kooperiert dafür mit Apollo Go, der Robotaxi-Sparte des chinesischen Technologiekonzerns Baidu. Die Fahrzeuge werden im typischen Postauto-Gelb lackiert und elektrisch betrieben. Während der Testphase dürfen die Sicherheitsfahrer ihre Hände vom Lenkrad nehmen; sie können jedoch jederzeit eingreifen, wenn die Situation es erfordert – etwa an unübersichtlichen Verzweigungen oder bei forsch auftretendem Gegenverkehr.
Im Alltagstest auf einer festgelegten Route in Altstätten (SG) zeigt sich das System laut Projektbeteiligten bereits weitgehend stabil, auch wenn der Fahrkomfort in Kurven noch nicht an einen menschlichen Chauffeur heranreicht. Auffällig ist das sehr defensive Verhalten, etwa vor Fussgängerstreifen, wo das Fahrzeug früh abbremst, selbst wenn sich Personen noch in einiger Entfernung befinden. Gesteuert wird der Betrieb zusätzlich aus einer Leitstelle, in der Operatorinnen und Operatoren die Fahrten überwachen und bei Bedarf aus der Ferne eingreifen können.
Der reguläre Betrieb mit fahrerlosen Fahrzeugen ist ab 2027 vorgesehen. Postauto plant, dass Fahrgäste in der Region ihre autonome Fahrt dann probeweise per App buchen können. Astra-Direktor Jürg Röthlisberger sieht im automatisierten Fahren eine grosse Chance und spricht dem Projekt das Potenzial eines "Gamechangers" zu. Es ist nicht der erste Versuch mit selbstfahrenden Fahrzeugen in der Schweiz, aber nach Umfang und Einsatzgebiet der bislang weitreichendste. Die Technologie soll schrittweise verfeinert und insbesondere für ländliche Regionen erprobt werden, in denen flexible, bedarfsgesteuerte Angebote die bestehende Grunderschliessung ergänzen könnten.