TrustKernel bringt „PlugClaw", einen daumengroßen privaten KI-Computer, auf den Markt und bietet kostenlose vertrauliche Inferenz an

07.09.2026

LONDON, 7. September 2026 /PRNewswire/ -- TrustKernel, ein Unternehmen für KI-Sicherheit und Datenschutz-Computing, gab heute bekannt, dass PlugClaw nun weltweit ausgeliefert wird und damit von der Vorbestellungsphase in die allgemeine Verkaufsphase übergegangen ist. Das Unternehmen hat zudem eine kostenlose, vertrauliche Modellinferenz auf neu bereitgestellten Servern eingeführt.

PlugClaw ist ein vollwertiger Computer in Form eines USB-C-Sticks: 50 × 19 × 8 mm groß und 15 Gramm schwer, mit einem MediaTek Helio G80-Prozessor, bis zu 6 GB Arbeitsspeicher und 128 GB verschlüsseltem Speicher, auf dem PlugOS (ein datenschutzoptimiertes Android-System) sowie Ubuntu als Agent-Laufzeitumgebung laufen. Es verwandelt jedes Smartphone, Tablet oder jeden Computer in eine KI-Workstation und ermöglicht so vertrauliche KI-Berechnungen auf handelsüblicher Hardware.

Daumengroß, mit einem kompletten KI-Workspace

Schließen man es an ein Smartphone, ein Tablet oder einen PC an, dient das Gerät als Bildschirm und Eingabegerät. Der Agent, seine Apps, Anmeldedaten und Arbeitsdaten werden alle innerhalb der PlugClaw-eigenen Rechenumgebung ausgeführt, wofür kein Administratorzugriff auf den Host erforderlich ist. Der Agent hat keinen Zugriff auf die Fotos, Dokumente oder Konten des Eigentümers.

Die meisten Apps benötigen heutzutage die vollständigen Berechtigungen eines Geräts, um überhaupt zu funktionieren, und es gab bereits öffentlich bekannt gewordene Vorfälle, bei denen Apps ihre Befugnisse überschritten und Nutzerdaten gefährdet haben. PlugClaw führt OpenClaw nativ aus, erweitert um eine GUI-Agentenebene und Android-Use, wodurch es Apps öffnen, auf Nachrichten antworten, Dateien organisieren und mehrstufige Aufgaben ausführen kann – ganz so, wie es ein Mensch tun würde. Etwaige Freisetzungen bleiben auf das Gerät beschränkt.

PlugClaw funktioniert auf Android, iPhone, iPad, Windows, Mac, Linux und HarmonyOS und stellt überall, wo es angeschlossen ist, dieselben Apps, denselben Speicher und dieselben Arbeitsabläufe bereit.

Leistungsstarke KI und echter Datenschutz ohne Kompromisse

Wenn für Aufgaben „Frontier"-Modelle benötigt werden, werden die Anfragen in einer cloudbasierten Hardware-Umgebung mit vertrauenswürdiger Ausführung (Trusted Execution Environment) verarbeitet, sodass weder der Cloud-Anbieter noch TrustKernel die Daten einsehen können. In den Vorabtests entschieden sich die User weitaus häufiger für vertrauliche Modelle als für eine günstigere, nicht vertrauliche Option. TrustKernel hat nun dedizierte Server bereitgestellt, die kostenlose vertrauliche Inferenz ermöglichen.

Die Hardware ist eine einmalige Anschaffung ohne Abonnement. User können ihre eigenen API-Schlüssel mitbringen (BYOK) oder vorinstallierte Modelle nutzen, wobei ein Guthaben in Höhe von 15 US-Dollar enthalten ist.

Ab sofort erhältlich ab 128,- EUR / 149,- USD. Testgeräte sind auf Anfrage erhältlich.

Informationen zu TrustKernel

TrustKernel entwickelt sichere Betriebssysteme, vertrauenswürdige Ausführungsumgebungen und Technologien zum Schutz der Privatsphäre. Seit über einem Jahrzehnt sorgt das Unternehmen für die Sicherheit von Smartphones, vernetzten Fahrzeugen, IoT-Geräten und Unternehmensplattformen und schützt damit weltweit mehr als eine Milliarde Geräte.

Produktseite: https://plugos.net/plugclaw

Medienkontakt:

TrustKernel

business@trustkernel.com

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Roche beschleunigt Entwicklungszeiten und rückt wachstumsstarke Projekte in den Vordergrund

08.10.2026

Roche versucht nach einer Phase von Forschungsrückschlägen und Belastungen durch auslaufende Patente, das Tempo in der Medikamentenentwicklung deutlich zu erhöhen. Am Pharma-Investorentag unterstrich die Pharmasparte des Basler Konzerns den Anspruch, in Forschung und Entwicklung weiter zur Spitzengruppe zu gehören. Zentral sind dabei ein strengeres Management der Pipeline, Effizienzprogramme und der verstärkte Einsatz künstlicher Intelligenz entlang der Wertschöpfungskette.

Pharma-Chefin Teresa Graham verwies auf eine sichtbar verbesserte Bilanz seit dem letzten „Pharma Day“: In zehn zulassungsrelevanten Studien habe Roche die gesetzten Ziele erreicht, sechs Programme seien in die zulassungsrelevende Phase vorgerückt, drei weitere in Phase II. Insgesamt verfügt Roche nach eigenen Angaben über bis zu 20 neue Wirkstoffe, die bis 2030 auf den Markt kommen könnten. Einzelne Kandidaten wie das Brustkrebsmittel Giredestrant traut der Konzern dabei jeweils Spitzenumsätze im zweistelligen Milliardenbereich zu.

Um diese Ambitionen abzusichern, verschärft Roche die internen Selektionskriterien. Ende 2023 führte der Konzern mit „The Bar“ einen neuen Bewertungsrahmen für die Pipeline ein. Nur Wirkstoffkandidaten, die klar definierte Anforderungen erfüllen, werden weiterentwickelt. Medizinchef Levi Garraway bezeichnete „The Bar“ als Leitbild für Forschung und Entwicklung. Die Auswahl potenzieller Projekte sei damit spürbar strenger geworden – mit dem Ziel, Ressourcen konsequent auf die Erfolg versprechendsten Programme zu konzentrieren und die Erfolgsquote in späten Studienphasen zu stabilisieren oder weiter zu erhöhen.

Parallel dazu treibt Roche ein Effizienzprogramm voran, um Mittel aus weniger renditestarken in wachstumsstärkere Projekte umzuschichten. Die Entwicklung neuer Medikamente soll deutlich beschleunigt werden, was insbesondere in umkämpften Indikationen wie Onkologie sowie in wachstumsstarken Bereichen wie Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen an Bedeutung gewinnt. Damit will Roche erwartete Umsatzeinbussen durch Patentabläufe mehr als kompensieren und sich bis zum Ende des Jahrzehnts ein Portfolio aufbauen, das von mehreren potenziellen Blockbustern getragen wird.