Thunes unterstützt die „Xpedite Remit"-Lösung von J.P. Morgan Payments bei der Beschleunigung weltweiter Auszahlungen

22.09.2026

Die erweiterten Möglichkeiten in Zusammenarbeit mit Thunes helfen Kunden von J.P. Morgan Payments, Auszahlungen über mehr als 100 Zahlungskorridore schneller auf Bankkonten und an Mobile Wallets zu übermitteln.

SINGAPUR und NEW YORK, 22. September 2026 /PRNewswire/ -- Thunes wurde von J.P. Morgan Payments ausgewählt, um die Möglichkeiten des Unternehmens im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr über dessen „Xpedite Remit"-Lösungsportfolio auszubauen. Die neuen Lösungen nutzen sowohl die Anbindung von J.P. Morgan Payments an lokale Echtzeit-Zahlungsinfrastrukturen als auch das umfangreiche „Direct Global Network" von Thunes, um der wachsenden Nachfrage nach schnellen, einfachen und zuverlässigen grenzüberschreitenden Zahlungen gerecht zu werden.

Thunes Logo

Mit „Xpedite Remit" profitieren Kunden vom Schutz des Überweisungsbetrags, lückenloser Rückverfolgbarkeit und schnelleren Auszahlungen – entweder in derselben Währung oder über eine nahtlose Währungsumrechnung – in weiteren Märkten weltweit. Die neuen Möglichkeiten bieten Zugang zu lokalen Bankkonten und Mobile Wallets in Echtzeit über rund um die Uhr verfügbare Zahlungsnetzwerke – und das alles über ein einziges Konto und eine einzige Anbindung. Die Lösung ermöglicht Kunden über das Netzwerk von Thunes den Zugang zu 12 Milliarden Mobile Wallets und Bankkonten in mehr als 100 Korridoren. 

Gayathri Vasudev, globale Leiterin für Großbetragszahlungen und Devisen bei J.P. Morgan Payments, erklärte: „Unsere Kunden wünschen sich einfachere und schnellere Möglichkeiten, Geld grenzüberschreitend zu überweisen und Empfänger über die von ihnen bevorzugten Zahlungsmethoden zu erreichen. Deshalb bauen wir unsere Möglichkeiten im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr weiter aus und erweitern unsere Lösung durch die Zusammenarbeit mit Thunes. Aufbauend auf Meilensteinen wie unseren jüngsten Fortschritten beim Swift-System für den Privatkundenzahlungsverkehr unterstützen wir unsere Kunden beim Wachstum in neuen Märkten und bieten ihnen zugleich die schnelleren sowie nahtloseren Abläufe, die sie mittlerweile erwarten."

Da digitale Zahlungen weltweit weiter zunehmen, bevorzugen Verbraucher und Unternehmen zunehmend lokale Zahlungsmethoden, um Geld zu senden und zu empfangen. Für Unternehmen, die in mehreren Märkten tätig sind, kann es schnell komplex werden, mit diesen Präferenzen Schritt zu halten. 

Peter De Caluwe, Mitbegründer und Geschäftsführer von Thunes, sagte: „Wir freuen uns sehr, J.P. Morgan Payments in unserem ‚Direct Global Network' willkommen zu heißen. Thunes bietet Compliance, Sicherheit und Ausfallsicherheit auf Bankenniveau, die erforderlich sind, um Geld weltweit in großem Umfang sicher und schnell zu transferieren. Gemeinsam zeigen wir, wie sich die traditionelle Bankinfrastruktur mit gängigen lokalen Zahlungsmethoden verknüpfen lässt, um den globalen Handel für alle Beteiligten reibungsloser zu gestalten." 

Auch die „Consumer and Community Bank" von JPMorganChase wird von den erweiterten Möglichkeiten im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr profitieren. Für Chase-Konten, über die rund 94 Millionen Privat- und Kleinunternehmenskunden betreut werden, werden die verbesserten Zahlungsinfrastrukturen voraussichtlich schnellere Auszahlungen ermöglichen sowie eingehende Zahlungen in die USA in Echtzeit unterstützen.  

Ashish Ajmera, Leiter des Bereichs Zahlungsverkehr bei Chase, sagte: „Da Kunden im Alltag zunehmend Geld über Landesgrenzen hinweg überweisen, erwarten sie einen schnellen, intuitiven und zuverlässigen Ablauf. Diese Verbesserungen stellen einen wichtigen Schritt in unseren Bemühungen dar, den grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr zu modernisieren sowie die Möglichkeiten unseres umfassenden Produkt- und Dienstleistungsangebots zu erweitern, damit unsere Kunden Geld international schneller, transparenter sowie mit mehr Vertrauen überweisen können."

Die erste Einführungsphase unterstützt eine Reihe Anwendungsfälle im Zahlungsverkehr – darunter sofortige Lieferantenzahlungen, Rechnungszahlungen sowie Überweisungen – und wird weltweit verfügbar sein, auch in wichtigen Märkten mit umfangreichen grenzüberschreitenden Überweisungsströmen wie Indien, Mexiko, Bangladesch, Brasilien, China, Kolumbien, Indonesien, Kenia, Nigeria, Pakistan sowie den Philippinen. 

Weitere Informationen finden Sie im entsprechenden Artikel im Newsroom von J.P. Morgan Payments: https://www.jpmorgan.com/payments/newsroom/cross-border-payments-thunes-expansion

Weitere Informationen finden Sie auf der Website von Thunes: https://www.thunes.com/

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Trump-Besuch in Davos: Ermittler prüfen angebliche Mordpläne, Verfahren wird gestoppt

08.10.2026

Eine anonyme E-Mail an die US-Botschaft in Bern hat kurz vor dem Auftritt von US-Präsident Donald Trump beim Weltwirtschaftsforum in Davos ein Ermittlungsverfahren der Schweizer Bundesanwaltschaft ausgelöst – und zur Festnahme einer WEF-Mitarbeiterin geführt. Inzwischen ist klar: Die gegen die IT-Expertin erhobenen Vorwürfe eines geplanten Attentats waren nicht zu belegen. Die Bundesanwaltschaft teilte mit, die in der Sache eröffneten Ermittlungen wegen strafbarer Vorbereitungshandlungen zu einem Mord seien eingestellt worden.

Die Warnmail war laut Medienberichten der Tamedia-Gruppe wenige Stunden vor Trumps Rede eingegangen. Der anonyme Absender schilderte in fehlerhaftem Englisch eine angeblich „dringliche Bedrohung“ für das Leben des US-Präsidenten in Davos und bezeichnete die später festgenommene Frau iranischer Herkunft als Agentin, die eine entsprechende Operation koordiniert habe. Die US-Botschaft leitete den Hinweis an die Schweizer Behörden weiter; diese erklärten, sie hätten die Warnung „sehr ernst“ genommen und seien „sofort aktiv“ geworden.

Tatsächlich arbeitete die Beschuldigte nicht am Tagungsort in Davos, sondern in der WEF-Zentrale im Genfer Vorort Cologny. Dort wurde sie nach Angaben der Bundesanwaltschaft festgenommen, mehrere Stunden lang bis tief in die Nacht vernommen und ihre Telefone sowie ihr Computer wurden beschlagnahmt und ausgewertet. Im Zuge dieser Maßnahmen habe sich jedoch gezeigt, dass sich keiner der in der anonymen E-Mail erhobenen Punkte erhärten ließ. Für alle Aspekte der Anschuldigungen seien keine Beweise gefunden worden, hieß es zur Begründung für die Einstellung des Verfahrens.

Die betroffene Mitarbeiterin, eine gebürtige Iranerin, war nach den Medienberichten kurz nach dem Vorfall beim WEF nicht mehr beschäftigt. Zu den Gründen äußerte sich die Organisation nicht; auf entsprechende Anfragen gab es zunächst keine Stellungnahme. Damit bleiben nach dem spektakulären Fehlalarm vorerst Fragen offen – etwa zur Herkunft und Glaubwürdigkeit des anonymen Hinweises –, während die Schweizer Strafverfolger den Fall strafrechtlich abgeschlossen haben.