The collaboration will promote knowledge sharing, industry dialogue and practical engagement with Portuguese businesses and digital-sector stakeholders.
LISBON, Portugal, July 22, 2026 /PRNewswire/ -- Global e-commerce platform Temu and the Portuguese Association for the Development of Communications (APDC) today announced a new collaboration aimed at strengthening dialogue, knowledge-sharing and responsible digital commerce in Portugal.

Under a Memorandum of Understanding, Temu will join APDC's network of businesses, institutions, experts and public-sector stakeholders contributing to Portugal's digital transformation. The collaboration will provide opportunities to exchange perspectives on the evolving e-commerce landscape and the opportunities and responsibilities associated with digital marketplaces.
"At APDC, we believe innovation is at its strongest when it is shared. We are delighted to welcome Temu to our community and are confident that this partnership will help foster a more collaborative, innovative and transformative digital ecosystem," said Sandra Fazenda Almeida, Executive Director, APDC.
As part of the cooperation, Temu will join APDC as an institutional member and participate in relevant association activities and industry discussions. The two will also work together on a series of knowledge-sharing and business engagement initiatives:
"Through our cooperation with APDC, we will engage with local businesses and other stakeholders in Portugal, share our experience and better understand local priorities," said a Temu spokesperson. "We hope these exchanges can contribute to the responsible development of the European digital economy."
Since entering Portugal in 2023, Temu has expanded its engagement with local consumers and businesses. The platform was recently named a "2026 Recommended Brand" by Portal da Queixa based on consumer satisfaction ratings. In December 2025, Temu and CTT Correios de Portugal (CTT) signed a Memorandum of Understanding (MoU) to strengthen logistics collaboration and support local sellers in Europe.
About Temu
Temu is a global e-commerce platform connecting consumers with millions of manufacturers, brands, and business partners. Operating in 90+ markets worldwide, Temu is committed to providing affordable, high-quality products that enable customers to live better lives.
About APDC
APDC is a non-profit scientific and technical association established in 1984 and recognised as a body of public utility. Its principal mission is to promote and contribute to the study and dissemination of developments in communications, information and communication technologies (ICT) and media, as well as their impact on the Portuguese economy and society, contributing to the construction of a Digital Information and Knowledge Society.
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Die Schweiz stimmt an diesem Wochenende über eine der umstrittensten Initiativen der vergangenen Jahre ab: „Keine 10-Millionen-Schweiz!“. Der Vorstoß der nationalkonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP), auch bekannt als Schweizerische Volkspartei oder Swiss People's Party, sieht vor, die ständige Wohnbevölkerung des Landes bis 2050 auf maximal zehn Millionen Menschen zu begrenzen. Nach ersten Hochrechnungen tendieren die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger dazu, die Initiative abzulehnen – ein Ergebnis, das im Vorfeld keineswegs sicher schien.
Die Initiative, die in der Verfassung verankert werden soll, würde den Bund verpflichten, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, sobald die Bevölkerung 9,5 Millionen erreicht. Die Schweiz zählte Ende 2025 bereits gut 9,1 Millionen Einwohner – rund 1,7 Millionen mehr als 2002. Haupttreiber des Wachstums ist die Zuwanderung. Rund 28% der im Land lebenden Menschen besitzen keinen Schweizer Pass. Viele stammen aus EU-Staaten wie Italien, Deutschland und Portugal, hinzu kommen Personen aus Drittstaaten, darunter Asylsuchende.
Unterstützer der Initiative argumentieren, das Land stoße an seine Belastungsgrenzen. Sie verweisen auf steigende Mieten, überlastete Verkehrswege, Staus sowie eine als problematisch wahrgenommene Entwicklung bei Gewalt und Kriminalität, die sie mit einer höheren Zuwanderung verknüpfen. Ziel sei es laut Kampagnenmotto, „zu bewahren, was wir lieben“. Die SVP wirbt mit auffälligen Aufklebern, Fahnen und Plakaten in Nationalfarben, um eine Begrenzung des Bevölkerungswachstums als Schutz der Lebensqualität zu präsentieren.
Gegen die Initiative stellen sich der Bundesrat, das Parlament, die Kantone sowie die meisten übrigen großen Parteien, gestützt von Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften. Sie warnen, ein starres Bevölkerungs- und damit faktisches Zuwanderungslimit könne den bereits bestehenden Arbeitskräftemangel verschärfen. Laut Bundesamt für Statistik waren im ersten Quartal 2026 rund 1,87 Millionen ausländische Erwerbstätige in der Schweiz beschäftigt. Etwa vier von fünf kamen aus EU- oder EFTA-Staaten oder dem Vereinigten Königreich, der Rest aus Drittstaaten. Viele arbeiten in Bereichen wie Gesundheitswesen, Bau und Gastgewerbe – Sektoren, die stark auf Personal aus dem Ausland angewiesen sind.
Ein weiterer Konfliktpunkt ist das Verhältnis zur Europäischen Union. Die Initiative sieht vor, dass die Schweiz in letzter Konsequenz das Abkommen über die Personenfreizügigkeit mit der EU kündigen müsste, sollte die Obergrenze sonst nicht zu halten sein. Gegner befürchten, dies könnte die bilateralen Beziehungen und den Zugang zum europäischen Arbeitsmarkt belasten. Befürworter halten dem entgegen, nur mit klaren quantitativen Vorgaben lasse sich der Druck auf Wohnungsmarkt, Infrastruktur und öffentliche Dienste nachhaltig begrenzen.
Parallel zur Abstimmung über die 10-Millionen-Grenze entscheiden die Stimmberechtigten auch über eine Verschärfung des Zivildienstgesetzes. Im Fokus der innenpolitischen Debatte steht jedoch vor allem die Frage, wie die Schweiz Wachstum, Wohlstand und gesellschaftlichen Zusammenhalt künftig austarieren will. Das Ergebnis der Volksabstimmung dürfte zwar die Initiative selbst klären, die Grundsatzdiskussion über Zuwanderung, Arbeitskräftebedarf und Lebensqualität in der Alpenrepublik jedoch kaum beenden.