TEMSA liefert 15 Elektrobusse nach Litauen und baut damit seine europäische Präsenz weiter aus

14.04.2026

ADANA, Türkei, 14. April 2026 /PRNewswire/ -- TEMSA hat 15 Elektrobusse des Typs MD9 electriCITY nach Litauen geliefert, einem der führenden europäischen Märkte für die Elektrifizierung des öffentlichen Nahverkehrs. Mit den für das Jahr 2026 geplanten zusätzlichen Auslieferungen wird die Gesamtzahl der auf dem litauischen Markt eingesetzten TEMSA-Fahrzeuge 321 Einheiten erreichen.

TEMSA delivers 15 electric buses to Lithuania, strengthening its European footprint

An der Übergabezeremonie in Kaunas nahmen Vertreter der Europäischen Kommission, der Zentralregierung und der kommunalen Behörden sowie Mitglieder der  zentralen Projektmanagementagentur und der Vorstandsvorsitzende von TEMSA, Evren Güzel, teil.

Die neu ausgelieferten Fahrzeuge werden von UAB Kautra, einem der größten öffentlichen Verkehrsbetriebe Litauens und langjährigen TEMSA-Partner seit mehr als 20 Jahren, im öffentlichen Personennahverkehr für Gemeinden eingesetzt. Die Lieferung ist Teil der umfassenderen Strategie Litauens zur Beschleunigung des Übergangs zu emissionsfreien öffentlichen Verkehrssystemen.

Litauen ist einer der europäischen Vorreiter bei der Elektrifizierung des Verkehrs. Jüngsten Daten der Europäischen Kommission zufolge machten Elektrobusse im Jahr 2025 etwa 52 % aller Neuzulassungen von Bussen im Land aus, was das starke Engagement des Landes für nachhaltige Mobilität unterstreicht.

"Eine ‚Preferred Mobility Brand', die sich an realen Bedürfnissen orientiert"

Evren Güzel, CEO von TEMSA, kommentierte die Lieferung wie folgt: "TEMSA ist ein Mobilitätspartner mit fast 60 Jahren Erfahrung. Unsere Fahrzeuge sind in 70 Ländern im Einsatz. Wir bei TEMSA arbeiten daran, die „Preferred Mobility Brand" zu werden. Und während dieser Reise haben wir uns auf eine Idee konzentriert: Die Mobilität auf die tatsächlichen Bedürfnisse abstimmen. Denn jeder Kunde, jeder Markt, jede Region ist anders. Und das Verständnis dieser Unterschiede ist das Herzstück unserer Arbeit. Bei TEMSA sind unsere Grundsätze klar. Wir sind nahbar, unternehmerisch und agil. Wir hören unseren Kunden aufmerksam zu. Und wir setzen das Gehörte in echte und wertvolle Lösungen um. In der Tat haben wir uns als Branche seit vielen Jahren auf diesen Wandel vorbereitet. Bei TEMSA investieren wir schon seit langem in die Elektrifizierung. Heute haben wir 11 Null-Emissions-Fahrzeuge in unserem Portfolio. Wir entwickeln unsere eigenen Batteriesysteme. Wir investieren in Lade- und Energielösungen. Dadurch können wir über die Herstellung hinausgehen und als echter Mobilitätspartner agieren". TEMSA baut seine Position in ganz Europa weiter aus, sowohl durch neue Markteintritte als auch durch wachsende Lieferungen auf bestehenden Märkten.

Linas Skardžiukas, CEO von Kautra, betonte, dass man mit dem Beitrag von TEMSA zu dieser strategischen Umgestaltung sehr zufrieden sei und das Projekt aus der Perspektive des Ökosystemmanagements betrachte. Skardžiukas unterstrich die greifbaren Auswirkungen dieses Ansatzes und fügte hinzu: "Für uns geht es nicht nur um den Kauf von Fahrzeugen, sondern auch um die Entwicklung der erforderlichen Infrastruktur und Ladelösungen. So kann ein einziger Elektrobus über einen Zeitraum von zehn Jahren etwa 650 Tonnen CO₂-Emissionen einsparen, was den Emissionen von etwa 360 Pkw im gleichen Zeitraum entspricht.

Kürzlich lieferte das Unternehmen 10 Einheiten seines Modells LD SB E - Europas erstem elektrischen Überlandbus - nach Portugal, was die bisher größte Einzelauslieferung dieses Modells darstellt. Darüber hinaus stärkt die Lieferung von 15 MD9 electriCITY-Bussen nach Litauen die Präsenz von TEMSA in dieser Region weiter.

Aufbauend auf einer starken Leistung im Jahr 2025 hat TEMSA seine europäische Präsenz durch den Eintritt in sechs neue Märkte im vergangenen Jahr weiter ausgebaut: Tschechien, Finnland, Kroatien, Malta, Norwegen und Polen - und baut gleichzeitig seine Präsenz auf den bestehenden Märkten weiter aus.

Eine bewährte elektrische Lösung für die urbane Mobilität

Mit einem starken Fokus auf Kundennähe und marktspezifische Lösungen pflegt TEMSA einen engen Kontakt zu seinen Kunden und passt sein Produktportfolio auf der Grundlage von Rückmeldungen und sich entwickelnden Mobilitätsanforderungen kontinuierlich an. Dieser Ansatz hat auch die Einführung neuer Modelle und die kontinuierliche Verbesserung bestehender Fahrzeuge mit neuen Funktionen und Technologien unterstützt.

Der MD9 electriCITY, der für den Stadtverkehr konzipiert wurde, zeichnet sich durch seine Länge von 9,5 Metern und seinen 250-kW-Elektromotor aus. Das Modell ist bereits in mehreren europäischen Ländern im Einsatz, darunter Schweden, Frankreich, Rumänien und Lettland und ist außerdem das erste exportierte Elektrofahrzeug von TEMSA.

Foto - https://mma.prnewswire.com/media/2954745/TEMSA_Lithuania_Delivery.jpg

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Fester Rückenwind für UBS: Hoher Neugeldzufluss und starke Handelsresultate

30.04.2026

UBS ist mit einem kräftigen Gewinnsprung ins Jahr gestartet und bereitet ihre Aktionäre auf größere Kapitalrückflüsse vor. Der Konzern erzielte im ersten Quartal einen Nettogewinn von 3,04 Milliarden US-Dollar, rund 80 Prozent mehr als im Vorjahr und deutlich über den Markterwartungen. Der Vorsteuergewinn lag bei 3,84 Milliarden Dollar; bereinigt um Integrationskosten spricht die Bank von 3,99 Milliarden Dollar, ein Plus von 54 Prozent. Die Erträge stiegen um 13 Prozent auf 14,24 Milliarden Dollar, während der Aufwand mit 10,33 Milliarden nahezu stabil blieb. Das bereinigte Kosten-Ertrags-Verhältnis verbesserte sich damit deutlich auf 70,2 Prozent.

Rückenwind kam vor allem aus dem Investmentbanking: Die Sparte steigerte ihre Erlöse im Quartal um nahezu 30 Prozent, getragen von hoher Marktvolatilität und einem schwächeren US-Dollar. Besonders im Fixed-Income-Geschäft legte UBS zu. Die Einnahmen aus dem festen Einkommen, Devisen und Rohstoffen erhöhten sich im Jahresvergleich um 38 Prozent – ein Wert, der deutlich über den Zuwächsen wichtiger Wettbewerber liegt. Das Management verweist dabei vor allem auf starke Beiträge aus dem Devisenhandel, der den Großteil des Anstiegs ausgemacht habe. Auch im Geschäft mit Edelmetallen soll das erste Quartal sehr robust verlaufen sein.

Im Kerngeschäft der globalen Vermögensverwaltung verzeichnete UBS einen Neugeldzufluss von 37 Milliarden Dollar. Trotz der Zuflüsse sanken die verwalteten Vermögen per Ende März auf 6,881 Billionen Dollar von 7,005 Billionen Ende Dezember, was die Bank mit rückläufigen Märkten und Wechselkurseffekten begründet. Für das zweite Quartal rechnet UBS damit, dass die Zinsmargen in der Vermögensverwaltung und im Privatkundengeschäft im Vergleich zum Vorquartal weitgehend stabil bleiben. Die Bank verweist zudem auf eine weiterhin „gesunde“ Kundenaktivität, gestützt auf die Erwartung einer Entspannung geopolitischer Risiken.

Gleichzeitig treibt UBS die Integration der übernommenen Credit Suisse voran. Im Berichtsquartal erzielte die Bank zusätzliche Kosteneinsparungen von rund 0,8 Milliarden Dollar und summiert seit Beginn der Restrukturierung nun 11,5 Milliarden Dollar an Einschnitten. Bis Ende des Jahres sollen die jährlichen Kosten im Vergleich zu 2022 um insgesamt 13,5 Milliarden Dollar reduziert sein. Parallel bestätigt UBS die Absicht, ihr Aktienrückkaufprogramm auszuweiten: Die bisherigen Rückkäufe von 3 Milliarden Dollar sollen bis Jahresende übertroffen werden, auch wenn das Management vor dem Hintergrund regulatorischer Diskussionen betont, bei Ausschüttungen vorsichtig zu agieren.

Für Spannung sorgt dabei vor allem ein vom Bundesrat vorgelegter Entwurf zu strengeren Eigenmittelanforderungen. Demnach müsste UBS das Kapital in ausländischen Tochtergesellschaften vollständig vom Kapital der Muttergesellschaft abziehen. Nach Berechnungen der Bank würden sich die Anforderungen um rund 20 Milliarden Dollar erhöhen. Führungskräfte haben das Paket als „extrem“ bezeichnet und warnen vor möglichen negativen Folgen für die Schweizer Volkswirtschaft. Offiziell will sich UBS „konstruktiv“ in den anstehenden parlamentarischen Prozess einbringen und nach eigenen Angaben zu einer „faktenbasierten Debatte“ beitragen, während sie zugleich versucht, Investoren mit höheren Rückkäufen und anhaltender Ergebnisstärke zu überzeugen.