LONDON, 27. April 2026 /PRNewswire/ -- TeamViewer hat heute auf dem Gartner Digital Workplace Summit in London eine neue Funktion für seinen KI-Agenten Tia vorgestellt. Tia kann nun aus der Supporthistorie eines Unternehmens lernen und gelöste Probleme per integriertem KI-Scripting in sofort einsatzbereite Automatisierungen überführen. Damit erhalten IT-Teams die Möglichkeit, bewährte Lösungswege schnell zu standardisieren und künftig automatisch ausführen zu lassen. Die Funktion ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem automatisierten IT-Betrieb (Autonomous Endpoint Management, AEM).

Eines der hartnäckigsten Effizienzprobleme in der IT: Selbst wenn ein Problem gelöst ist, wird die angewandte Lösung selten umfassend dokumentiert. Tritt dasselbe Problem erneut auf, beginnt die Suche nach einer Lösung von vorn. Tia setzt genau hier an:
Die Funktion ist Teil von TeamViewer ONE, der Digital-Workplace-Plattform des Unternehmens, über die TeamViewer seine Vision eines autonomen IT-Betriebs, also Autonomous Endpoint Management, schrittweise umsetzt: von sicherem Fernzugriff und Echtzeit-Monitoring über KI-gestützte Unterstützung und Wissenserfassung bis hin zu den nun vorgestellten Automatisierungen. Jeder gelöste Fall macht es leichter, den nächsten zu verhindern, denn die Plattform erkennt wiederkehrende Muster, bevor sie zum Problem werden. Dieser sich selbst verstärkende Lerneffekt, aufgebaut auf mehr als einer Million ausgewerteter Support-Sessions und 20 Jahren Erfahrung in den IT-Umgebungen von weltweit 635.000 Kunden, ist ein einzigartiger Vorteil basierend auf proprietären Daten.
Eigene Untersuchungen von TeamViewer belegen: Mitarbeitende verlieren durchschnittlich 1,3 Arbeitstage pro Monat durch IT-Probleme, 42 Prozent der Unternehmen berichten von direkten Umsatzeinbußen durch IT-Störungen. Dieses Ausmaß an Ineffizienz lässt sich nur mit einer Plattform bewältigen, die das gesammelte Wissen aus Tausenden realer IT-Umgebungen systematisch nutzbar macht. Einzellösungen für Remote-Support, DEX-Tools und RMM-Lösungen adressieren IT-Herausforderungen jeweils isoliert. Tia verbindet sie und stützt jede Automatisierung auf nachweislich funktionierende Lösungen aus der eigenen Support-Geschichte des Kunden.
„IT-Teams stehen unter großem Druck, mit begrenzten Ressourcen immer mehr leisten zu müssen. Es geht immer noch zu viel Zeit dabei verloren, ein und dasselbe Problem immer wieder von Neuem zu lösen", sagt Mei Dent, Chief Product and Technology Officer bei TeamViewer. „Tia ändert das: Jeder gelöste IT-Fall bringt nun einen Mehrwert. Einmal etablierte Lösungen können genutzt werden, um andere Geräte vor derselben Störung zu schützen. Das ist ein konsistenter, skalierbarer IT–Support auf dem Weg zu Autonomous Endpoint Management."
TeamViewer stellt die Neuerung im Rahmen des Gartner Digital Workplace Summit 2026 in London vor und ist dort mit zwei Vorträgen vertreten:
Besucherinnen und Besucher finden TeamViewer an Stand 207 sowie in der Engagement Zone im Foyer auf Ebene 1.
Über TeamViewer
TeamViewers Digital-Workplace-Plattform ermöglicht effizientes, digitales Arbeiten durch die Optimierung und Automatisierung von Prozessen.
Was 2005 als Software für den Fernzugriff auf Computer begann, um Dienstreisen zu vermeiden und Produktivität zu steigern, entwickelte sich schnell zum branchenweiten Inbegriff von Fernwartung und IT-Support; und wird von hunderten Millionen Menschen weltweit zur Unterstützung bei IT-Problemen genutzt. Heute vertrauen mehr als 635.000 Kunden weltweit auf TeamViewer – von kleinen und mittelständischen Betrieben bis hin zu großen Konzernen – um digitale Arbeitsplätze für Büroangestellte und Industriefachkräfte effizienter zu gestalten.
Unternehmen aus allen Branchen nutzen die KI-gestützten Lösungen von TeamViewer, um Störungen an digitalen Endgeräten jeder Art zu verhindern und zu beheben, IT-Netzwerke und Industrieanlagen effizient zu verwalten und Prozesse mit Augmented-Reality-Funktionen zu optimieren. Auch dank der Integrationen mit führenden Technologiepartnern hilft TeamViewer seinen Kunden dabei, Ausfallzeiten zu reduzieren, IT-Probleme schneller zu lösen und digitale Arbeitsabläufe zu verbessern. In einer Zeit des globalen Wandels – geprägt von hybriden Arbeitsmodellen, neuen Technologien und Fachkräftemangel – bietet TeamViewer einen klaren Mehrwert: höhere Produktivität, schnellere Einarbeitung neuer Talente und eine gesteigerte Zufriedenheit von Kunden und Mitarbeitenden.
TeamViewer hat seinen Hauptsitz in Göppingen, Deutschland, und beschäftigt weltweit rund 1.900 Mitarbeitende. Im Jahr 2025 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von rund 768 Millionen Euro. Die TeamViewer SE (TMV) ist an der Frankfurter Börse gelistet und gehört zum SDAX.
Mehr Informationen unter www.teamviewer.com.
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Sandoz hat im ersten Quartal 2026 trotz erheblicher Verwerfungen im Penicillin-Geschäft weiteres Wachstum erzielt. Der Umsatz des Schweizer Generika- und Biosimilar-Spezialisten belief sich zwischen Januar und März auf 2,76 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Zu konstanten Wechselkursen legten die Erlöse um 3 Prozent zu. Der Konzern bestätigt nach eigenen Angaben seinen Ausblick für das Gesamtjahr.
Treiber der Entwicklung war vor allem das höhermargige Biosimilar-Geschäft, das die frühere Novartis-Tochter weiter ausgebaut hat. Dagegen stand die grössere Generika-Sparte erneut unter Druck, weil sich die Marktverwerfungen im Penicillin-Segment fortsetzten. Klammerte man die negativen Auswirkungen aus dem Antibiotika-Geschäft aus, hätte das Umsatzplus zu konstanten Wechselkursen bei rund 5 Prozent gelegen und damit im Rahmen der Unternehmensprognose.
Die Belastungen resultieren aus einem anhaltenden Preisverfall bei wichtigen Penicillin-Wirkstoffen (Active Pharmaceutical Ingredients), der bereits im Vorjahr eingesetzt hatte. Hintergrund sind US-Zölle, die chinesische Anbieter dazu veranlasst haben, ihre Penicillin-Mengen verstärkt nach Europa umzuleiten. Das zusätzliche Angebot hat dort die Preise deutlich gedrückt. Parallel dazu führten in Indien eingeführte Mindestpreisvorschriften dazu, dass weniger chinesische Ware in diesen Markt floss, was den Wettbewerbsdruck in Europa zusätzlich verschärfte und den Preisdruck weiter verstärkte.
Laut Sandoz konzentrieren sich die heftigsten Auswirkungen dieser Entwicklung auf das erste Quartal, die verbleibenden Effekte sollen sich nun schrittweise abschwächen. Analysten verweisen darauf, dass das Unternehmen ohne den Antibiotika-Gegenwind im Rahmen seiner Guidance gewachsen wäre. Der Konzern bleibt damit auf Wachstumskurs, muss sich im Generika-Kerngeschäft jedoch weiterhin in einem von handelspolitischen Eingriffen und regulatorischen Änderungen verzerrten Marktumfeld behaupten.