Milestone schließt einen dreijährigen Fahrplan zur Sicherheitszertifizierung ab und treibt die sichere Speicherung für regulierte Branchen und geschäftskritische Anwendungen voran
NEW TAIPEI CITY, 20. September 2026 /PRNewswire/ -- UD info gab heute bekannt, dass das in die SSD-Laufwerke der DB-Serie integrierte kryptografische Modul die FIPS 140-3 Validierung im Rahmen des Cryptographic Module Validation Program (CMVP) des National Institute of Standards and Technology (NIST) erhalten hat. Das am 12. August 2026 ausgestellte NIST-CMVP-Zertifikat Nr. 5479 bestätigt die Validierung auf der Gesamtstufe 2.

Dieser Meilenstein bietet eine unabhängige Bestätigung dafür, dass das kryptografische Modul der DB-Serie anerkannte Sicherheitsanforderungen erfüllt. Zudem unterstützt es Kunden dabei, Sicherheits-, Compliance- und Beschaffungsanforderungen in Behörden, kritischen Infrastrukturen und anderen missionskritischen Anwendungen zu erfüllen.
„Die FIPS 140-3 Validierung spiegelt unser Engagement für Sicherheit wider, das durch eine unabhängige Validierung untermauert wird", sagte Gibson Chen, Geschäftsführer von UD info. „Sie stärkt unsere Fähigkeit, Kunden bei der Erfüllung von Compliance-Anforderungen zu unterstützen und gleichzeitig die Leistung, Zuverlässigkeit und langfristige Verfügbarkeit zu gewährleisten, die für geschäftskritische Anwendungen erforderlich sind."
FIPS 140-3 ist der aktuelle Sicherheitsstandard der US-Bundesbehörden für kryptografische Module. Dieser Erfolg schließt die dreijährige Sicherheits-Roadmap von UD info ab, nachdem bereits 2024 die FIPS 140-2 Validierung für die DA-Serie und 2025 die Common-Criteria-Zertifizierung erfolgte. Zusammen verdeutlichen diese Meilensteine das Engagement von UD info für unabhängig validierte Sicherheit und stärken die Position des Unternehmens als vertrauenswürdiger Partner für sichere Speichersysteme bei regulierten und geschäftskritischen Anwendungen weltweit.
Die für vielfältige Systemarchitekturen und Einsatzumgebungen konzipierte DB-Serie ist in fünf zertifizierten Konfigurationen erhältlich und kombiniert hardwarebasierte AES-XTS-256-Verschlüsselung mit NVMe-PCIe-Leistung sowie Unterstützung für das TCG-Opal-SSC-Protokoll (Security Subsystem Class).
Die vollständigen Produktspezifikationen und Datenblätter stehen unter https://www.udinfo-tech.com/products/ruggedapplications zum Download bereit.
UD info wird weiterhin in Zertifizierung, Verschlüsselung und Firmware-Entwicklung investieren, um sein Portfolio an sicheren Speicherlösungen zu erweitern. Durch die Kombination von validierter Sicherheit mit fundiertem Firmware-Know-how und langfristigen Lieferzusagen hilft UD info seinen Kunden, Integrationsrisiken zu reduzieren und zuverlässige Plattformen für sicherheitskritische Anwendungen aufzubauen.
Informationen zu UD info
UD info ist ein in Taiwan ansässiger Hersteller von Speicherlösungen in Industriequalität, darunter SSDs, SD- und microSD-Karten, eMMC, USB-Sticks und DRAM-Module. Gestützt auf umfassende Kompetenzen im Bereich der Firmware-Entwicklung und langfristige Lieferzusagen bedient UD info Kunden weltweit in den Bereichen Industrieautomation, Transportwesen, Medizin, Energie, Luft- und Raumfahrt, robuste Computertechnik und eingebettete Systeme. Weitere Informationen finden Sie unter www.udinfo.com.tw.
Medienkontakt:
sales@udinfo.com.tw
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Beim Winterthurer Textilmaschinenhersteller Rieter kommt es zu einem abrupten Führungswechsel. CEO und Verwaltungsratspräsident Thomas Oetterli gibt beide Ämter per Ende Oktober ab. An die Spitze der Geschäftsführung rückt Anfang November der Branchenkenner Daniel Lippuner, während Carl Illi mit sofortiger Wirkung das Präsidium des Verwaltungsrats übernimmt. Rieter begründet den Schritt damit, dass nach der Umsetzung zentraler strategischer Projekte nun der Zeitpunkt gekommen sei, die Verantwortung in neue Hände zu legen.
Lippuner gilt als ausgewiesener Experte für Spinnmaschinen, Garnverarbeitung und Textilkomponenten. Er leitete früher den Textilmaschinenhersteller Saurer und zuvor den Bereich Oerlikon Textile Components. Zudem ist er Verwaltungsratspräsident und Miteigentümer von Heberlein Technology und damit weiterhin eng in der Chemiefaserindustrie verankert. Illi gehört dem Rieter-Verwaltungsrat seit 2017 an und wird vom Unternehmen ebenfalls als Textilexperte charakterisiert. Er soll das Präsidium mindestens bis zur nächsten Generalversammlung führen.
Oetterli, Jahrgang 1969 und früher Chef des Lift- und Rolltreppenherstellers Schindler, war im März 2023 zu Rieter geholt worden, um den bereits damals kriselnden Maschinenbauer zu stabilisieren. Noch im selben Jahr lancierte er das Performance-Programm «Next Level», das ein massives Kostensenkungs- und Restrukturierungspaket umfasst. Der Plan sah unter anderem vor, bis 2025 rund 1400 Vollzeitstellen vorwiegend in Deutschland, der Schweiz und weiteren europäischen Ländern abzubauen und Standorte zu konsolidieren. Parallel dazu übernahm Rieter im Februar die Textilmaschinensparte Barmag von OC Oerlikon, was mit einem deutlichen Anstieg der Verschuldung einherging.
Trotz dieser einschneidenden Massnahmen blieb die erhoffte Trendwende aus. Die Amtszeit Oetterlis war von einem ausserordentlich schwachen Marktumfeld mit anhaltender Nachfrageschwäche geprägt. 2024 hatte er zusätzlich das Präsidium des Verwaltungsrats übernommen – ein Doppelmandat, das den Aktionären ursprünglich als Übergangslösung zur konsequenten Umsetzung von «Next Level» verkauft worden war. Grösster Anteilseigner bei Rieter ist der Schweizer Industrielle Peter Spuhler mit einem Anteil von 33,1 Prozent; er sitzt ebenfalls im Verwaltungsrat. Der Führungswechsel in Winterthur folgt zeitlich auf eine ebenfalls angekündigte Neubesetzung an der Spitze von Stadler Rail, einem weiteren Unternehmen, an dem Spuhler die Kontrolle hält.