RPX stellt sein Geschäft strategisch neu auf, um den Schwerlastverkehr in Europa mit innovativen Angeboten im Bereich erneuerbare Energien, KI-Software und „Battery-as-a-Service"-Lösungen (BaaS) zu elektrifizieren.
STOCKHOLM, 10. April 2026 /PRNewswire/ -- Solar Power Accelerator (SPA) gab heute bekannt, dass das Unternehmen im Zuge einer strategischen Neuausrichtung offiziell in Renewable Power Accelerator (RPX) umbenannt wurde, um die Elektrifizierung des europäischen Schwerlastverkehrs durch Lösungen auf Basis erneuerbarer Energien voranzutreiben.

Das ursprünglich Anfang 2023 gegründete Unternehmen SPA konzentrierte sich auf den Ausbau von Solaranlagen auf Gewerbe- und Industriegebäuden in ganz Schweden und ermöglichte es Immobilienbesitzern, überschüssigen Strom über Stromabnahmeverträge (PPAs) zu vermarkten. Als Reaktion auf sich ändernde Marktbedingungen und eine rückläufige Nachfrage in diesem Segment leitete das Unternehmen Ende 2024 eine strategische Neuausrichtung hin zur E-Mobilität ein.
RPX versorgt die Ladeinfrastruktur für elektrische Schwerlast-Lkw (eHDT) mit erneuerbarer Energie – vor allem aus Solar- und Windkraft – und konzentriert sich dabei vorrangig auf wichtige Transportkorridore, Logistikdepots und Frachtterminals in ganz Europa.
Der Transport- und Logistiksektor ist derzeit für mehr als 25 % der CO₂-Emissionen in der EU verantwortlich, während für den eHDT-Markt bis 2035 ein Wachstum von etwa 10 % CAGR prognostiziert wird. Angesichts des zunehmenden regulatorischen Drucks und der Tatsache, dass die Gesamtbetriebskosten bis 2027 voraussichtlich zugunsten von Elektro-Lkw ausfallen werden, beschleunigt sich der Übergang zur elektrifizierten Güterbeförderung.
Das integrierte Kundenangebot von RPX stellt sicher, dass Ladestationen vollständig mit erneuerbarer Energie versorgt werden – über vor Ort installierte Mikronetze, Batteriespeicher und Lastmanagement, ergänzt durch lokal abgeschlossene Stromabnahmeverträge (PPAs) mit führenden europäischen Stromversorgern.
Im Rahmen dieser Transformation erweitert RPX sein Plattformangebot um zwei zusätzliche Kundenwertversprechen:
„Die Ergänzung unseres Angebots um ein kundenorientiertes, softwaredefiniertes Fahrzeug- und Infrastrukturangebot stärkt unsere Führungsposition, da es unsere Fähigkeit verbessert, die Energiewende hin zu erneuerbaren Energien für den Einsatz von eHDT in Europa voranzutreiben", sagte Pär-Olof Johannesson, Mitbegründer, CEO und Vorstandsvorsitzender.
„Wir sind Teil eines umfassenderen Paradigmenwechsels hin zu einer erneuerbaren Logistik", fügte William Granelli, Mitbegründer und Vizepräsident, hinzu. „Die jüngsten makroökonomischen und geopolitischen Entwicklungen haben die Risiken der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen und die Dringlichkeit des Übergangs zu widerstandsfähigen, redundanten und lokal beschafften Systemen für erneuerbare Energien weiter verdeutlicht." Als Serienunternehmer in diesem Sektor hat William Granelli bei der Gestaltung dieses neuen kundenorientierten Angebots maßgebliche Unterstützung von erfahrenen Branchenexperten erhalten.
RPX entwickelt derzeit Projekte in der gesamten nordischen Region, im Vereinigten Königreich, in Spanien und in Polen.
Das Unternehmen beschafft derzeit Mittel zur Finanzierung der Expansion. Weitere Informationen zur Kapitalbeteiligung und zur Zeichnung von Wandelschuldverschreibungen finden Sie unter rpx.se.
Die Namensänderung wurde auf einer außerordentlichen Hauptversammlung der Solar Power Accelerator AB am 10. April 2026 offiziell genehmigt.
Renewable Power Accelerator (RPX) verbindet Technologie und Energie, indem es eine zu 100 % erneuerbare Stromversorgung für den gesamten europäischen Verkehrssektor ermöglicht. Wir sind strategisch an der Schnittstelle zwischen Verkehrselektrifizierung, erneuerbarer Energieerzeugung, Energieinfrastruktur und -speicherung sowie Softwarelösungen positioniert. Diese Konvergenz stellt eine Marktchance im Wert von mehreren Milliarden Euro dar, die durch EU-Vorschriften, Dekarbonisierungsziele von Unternehmen, die zunehmende Volatilität fossiler Brennstoffe und den raschen technologischen Fortschritt angetrieben wird.
Weitere Informationen erhalten Sie von Pär-Olof Johannesson und William Granelli:
par-olof.johannesson@rpx.se
william.granelli@rpx.se
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An den europäischen Aktienmärkten haben die Kurse am Dienstag weiter nachgegeben. Der EuroStoxx 50 setzte seine Verlustserie fort und schloss den siebten Handelstag in Folge im Minus. Der Leitindex für die Schwergewichte der Eurozone fiel um 0,41 Prozent auf 5.836,10 Punkte und damit auf den niedrigsten Stand seit fast drei Wochen. Marktteilnehmer verwiesen auf die anhaltende Unsicherheit rund um den Konflikt im Nahen Osten, der sich in der Region Iran zuspitzt, sowie auf deutlich gestiegene Energiepreise und wachsende Inflationssorgen.
Die Belastungsfaktoren schlagen zunehmend auch in den Erwartungen der Verbraucher durch. Nach einer aktuellen Umfrage der Europäischen Zentralbank rechnen die Haushalte in der Eurozone auf Sicht von zwölf Monaten mit einer Teuerungsrate von 4,0 Prozent. Zuvor hatten die Befragten nur mit 2,5 Prozent Inflation gerechnet. Der Sprung nach oben nährt Spekulationen, dass der Preisauftrieb hartnäckiger bleiben könnte als erhofft – ein Szenario, das den Spielraum der Notenbank für schnelle und deutliche Zinssenkungen begrenzen würde und damit Bewertungsdruck auf Aktien ausübt.
Im Branchenvergleich zeigten sich erneut Öl- und Energiewerte robust. Der über die vergangenen Tage deutlich gestiegene Ölpreis stützte die Unternehmen des Sektors, zusätzlich profitierten die Titel des britischen Energiekonzerns BP von besser als erwarteten Quartalszahlen. Dem Unternehmen hatten die höheren Notierungen am Ölmarkt zum Jahresauftakt überraschend kräftige Gewinne beschert, was die Aktie um rund ein Prozent nach oben trieb. Anleger suchten damit ausgerechnet in jenen Titeln Zuflucht, die direkt von der angespannten Lage am Energiemarkt profitieren.
Unter Druck standen dagegen erneut die Pharmawerte. Papiere des Schweizer Konzerns Novartis fielen zeitweise um mehr als fünf Prozent, bevor sie im späten Handel wieder ins Plus drehten. Belastet wurde die Stimmung durch einen unerwartet schwachen Jahresstart im wichtigen US-Markt, wo zunehmender Wettbewerb durch Nachahmermedikamente auf die Erlöse drückt. Aktien von Bayer gerieten ebenfalls unter die Räder und verloren 4,6 Prozent, nachdem Investoren auf neue Entwicklungen rund um eine Anhörung reagiert hatten. Insgesamt überwogen in der Branche die Sorgen über Gewinnrisiken und Preisdruck.
Außerhalb der Eurozone zeigte sich ein gemischtes Bild. In London behauptete sich der FTSE 100 mit einem leichten Plus von 0,11 Prozent bei 10.332,79 Punkten, gestützt auch von den dort stark gewichteten Rohstoff- und Energiewerten. In der Schweiz schloss der SMI 0,13 Prozent tiefer bei 13.147,94 Zählern. Analysten sehen die europäischen Märkte vorerst in einer von geopolitischen Risiken und Inflationsdaten bestimmten Spanne gefangen, während Anleger auf klarere Signale zur weiteren Geldpolitik der EZB und zur Entwicklung der Energiepreise warten.