LONDON, 16. April 2026 /PRNewswire/ -- SimCorp, ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich Finanztechnologie, gab heute die Ernennung von Neslihan Yegul zur Senior Managing Director für die Region bekannt, um den wachsenden Kundenstamm des Unternehmens in Großbritannien und Nordeuropa zu betreuen.

Yeguls Erfahrung im Bereich Finanztechnologie wird dazu beitragen, die Kundenbeziehungen von SimCorp in Großbritannien und Nordeuropa zu festigen. Sie verfügt über mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung in der Skalierung globaler SaaS-Unternehmen, der Förderung der digitalen Transformation und der Beschleunigung des Umsatzwachstums auf den Kapitalmärkten. Sie wird ab dem 20. April an Chief Revenue Officer Oliver Johnson berichten.
„Wir freuen uns sehr, Neslihan bei SimCorp willkommen zu heißen, denn ihre Erfahrung wird uns dabei helfen, engere Beziehungen zu unseren Kunden aufzubauen", sagte Johnson. „Diese Region hat seit 2020 ein beträchtliches Wachstum verzeichnet, und es ist von entscheidender Bedeutung, den Bedürfnissen unserer Kunden gerecht zu werden."
Zuletzt war Yegul bei S&P Global (ehemals IHS Markit und Markit) tätig, wo sie verschiedene Positionen mit zunehmender Verantwortung bekleidete. Dort war sie als Vice President und Head of Enterprise Data Management tätig; zuvor hatte sie die Positionen als Vice President und Head of Commercial Strategy in der EMEA-Region sowie als Executive Director und Head of Client Management inne.
Bevor sie zu S&P Global kam, hatte Yegul Führungspositionen im Produkt- und Vertriebsbereich bei Misys (jetzt Finastra) und Wallstreet Systems inne; ihre Karriere begann sie in der Finanzdienstleistungsberatung bei Ernst & Young und Cap Gemini.
Yegul lebt in London und hat einen Master of Science der Universität Wien.
Informationen zu SimCorp
SimCorp ist ein Anbieter von branchenführenden integrierten Investmentmanagement-Lösungen für die globale Buy-Side.
SimCorp wurde 1971 gegründet und beschäftigt mehr als 3.500 Mitarbeiter auf fünf Kontinenten. Das Unternehmen ist ein wahrhaft globaler Technologieführer, der mehr als die Hälfte der 100 weltweit führenden Finanzunternehmen durch seine integrierte Plattform, seine Dienstleistungen und sein Partner-Ökosystem unterstützt.
SimCorp ist eine Tochtergesellschaft der Deutsche Börse Group. Ab 2024 gehört Axioma, der führende Anbieter von Risikomanagement- und Portfoliooptimierungslösungen für die globale Buy-Side, zu SimCorp.
Weitere Informationen finden Sie unter www.simcorp.com.
Medienkontakt: Søren Rathlou Top, +45 3115 8706, soren.r.top@simcorp.com; Sean B. Pasternak, +1-647-975-7326, sean.pasternak@simcorp.com
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Wie stark der Verkehr in einer Stadt stockt, hängt weit weniger allein von der Leistungsfähigkeit des Strassennetzes ab als bislang angenommen. Eine Studie der ETH Zürich und der University of Wisconsin, veröffentlicht in der Fachzeitschrift «Nature Communications», zeigt: Entscheidend ist, wie Wohn-, Arbeits- und Freizeitquartiere räumlich angeordnet sind. Die Forschenden um den Geoinformatiker Yatao Zhang haben 30 Grossstädte weltweit – von Singapur bis Zürich – miteinander verglichen und dabei nicht nur Knotenpunkte und Verkehrsströme auf Strassen, sondern auch Bebauungsdichte, Quartiersstrukturen, Grünflächen und die Nutzung von Flächen für Wohnen, Einkauf, Sport, Verwaltung oder Bildung ausgewertet.
Für ihre Analyse griffen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf Staudaten des niederländischen Unternehmens Here Technologies zurück, das Bewegungsdaten von Fahrzeugen im Fünf-Minuten-Takt erfasst. Mit einer eigens entwickelten Methode konnten sie die wechselseitige Beeinflussung von Stadtmerkmalen und Verkehr über die Zeit hinweg beschreiben und erstmals robuste Ursache-Wirkung-Beziehungen identifizieren. Demnach führt etwa eine zersiedelte Stadtstruktur tendenziell zu mehr Verkehr, weil Distanzen länger werden und Alltagswege häufiger mit dem Auto zurückgelegt werden. Umgekehrt kann eine Mischnutzung von Wohnen und Arbeiten die Pendlerstrecken verkürzen und das Verkehrsaufkommen senken.
Die Befunde lassen sich konkret illustrieren: Ballungen von Freizeit- und Einkaufsangeboten in einzelnen Quartieren erhöhen den Wochenendverkehr, etwa durch Sportanlagen oder grosse Einkaufszentren. In Singapur etwa verstärkt die räumliche Trennung von grossen Wohngebieten und einem Dienstleistungszentrum die Kopplung zwischen Städtebau und Pendlerströmen deutlich. In Zürich ist dieser Zusammenhang laut Studie weniger ausgeprägt. «Verkehr entsteht durch das, was Menschen tun, nicht allein durch die Existenz von Strassen», fasst Erstautor Zhang die Ergebnisse zusammen.
Aus Sicht der Forschenden könnte die neue Methode mittelfristig die Stadt- und Verkehrsplanung beeinflussen. Werden die Erkenntnisse mit Detailstudien einzelner Städte kombiniert, lassen sich Szenarien simulieren: So kann etwa abgeschätzt werden, wie sich der Ausbau eines S-Bahn-Netzes auf Wohnungsbau in der Agglomeration auswirkt – und umgekehrt, wie ein rascher Anstieg von Neubauten in Vororten den Bedarf an zusätzlicher Verkehrsinfrastruktur nach sich zieht. Angesichts immer komplexerer Städte und wachsender Belastung der Verkehrssysteme sehen die Autorinnen und Autoren ein zentrales Ziel darin, Mobilität und Stadtentwicklung gemeinsam zu denken, um urbane Zentren nachhaltiger gestalten zu können.