Shanghai Electric präsentiert drei Lösungen für die Energiewende auf der Enlit Asia 2026

24.09.2026

Unterstützung der Dekarbonisierung des Energiesektors, der Netzstabilität und kohlenstoffarmer Brennstoffe in der gesamten ASEAN-Region

JAKARTA, Indonesien, 24. September 2026 /PRNewswire/ -- Shanghai Electric (SEHK: 02727, SSE: 601727) stellte auf der Enlit Asia 2026, die vom 22. bis 24. September in Jakarta, Indonesien, stattfand, drei Lösungen für die Energiewende unter dem Motto „Powering the Archipelago" vor.

Als führende jährliche Plattform für den Energiesektor der ASEAN-Staaten zieht die Enlit Asia mehr als 11.000 Besucher und 280 Aussteller an und bringt Branchenführer, politische Entscheidungsträger und Innovatoren zusammen, um Fortschritte zu erörtern, Erkenntnisse auszutauschen und die Energiezukunft der Region zu gestalten.

Drei Lösungen für die Energiewende in der ASEAN-Region

Die drei Lösungen sind auf den ASEAN-Markt zugeschnitten und gehen auf zentrale regionale Anforderungen der Energiewende ein, darunter die Reduzierung der CO₂-Emissionen bestehender thermischer Kraftwerkssysteme, die Verbesserung der Integration erneuerbarer Energien und des stabilen Betriebs von Inselnetzen sowie die Bereitstellung kohlenstoffarmer Kraftstoffe für die Schifffahrts- und Luftfahrtindustrie.

Die Lösung High-Efficiency Power & Decarbonization soll Märkten wie Indonesien dabei helfen, die CO₂-Intensität des Stromnetzes zu senken, und umfasst die Modernisierung von Anlagen, die Umstellung auf andere Brennstoffe sowie die Systemoptimierung. Modulare Dampfturbinen für Kombikraftwerke der H- und F-Klasse decken sowohl den Strom- als auch den Wärmebedarf ab und verbessern gleichzeitig den Wirkungsgrad sowie senken die Gesamtkosten. Hochleistungs-Gasturbinen können mit einem Wasserstoffanteil von bis zu 30 % betrieben werden, und Lösungen zur Nachrüstung von Kohlekraftwerken verbessern den thermischen Wirkungsgrad und senken den Kohleverbrauch für einen kohlenstoffärmeren Betrieb.

Die Lösung Grid Modernization & Resilience Upgrade befasst sich mit den Herausforderungen von Inselnetzen bei der Integration erneuerbarer Energien, der Frequenzregelung und der Spannungsstabilität. Sie kombiniert Synchronkondensatoren, Schwungräder, multitechnologische Energiespeicher und integrierte Solar-Speicher-Power-Pods. Synchronkondensatoren und Schwungräder sorgen für eine schnelle Frequenzreaktion und Trägheitsunterstützung; multitechnologische Speicher decken Anwendungen mit kurzer bis langer Laufzeit ab; und die Power-Pods bieten eine sofort einsatzbereite, saubere Notstromversorgung für abgelegene Gebiete und kritische Lasten.

Aufbauend auf dem Jilin-Taonan-Projekt decken die durchgängigen „Power-to-X"-Integrationslösungen die Bereiche Wind- und Solarstromerzeugung, grünen Wasserstoff, Biomassevergasung und die Synthese von grünem Methanol ab. Im Rahmen des Projekts wurden 8.000 Tonnen grünes Methanol betankt – ein weltweiter Rekord für eine einzelne Betankung. Phase II, die am 20. August 2026 gestartet wurde, zielt auf eine jährliche Produktion von 200.000 Tonnen grünem Methanol und 10.000 Tonnen nachhaltigem Flugkraftstoff ab. Shanghai Electric weitet diese Lösungen nun auf die Schifffahrts- und Luftfahrtmärkte der ASEAN-Staaten aus, um die Versorgung mit kohlenstoffarmen Kraftstoffen und die Dekarbonisierung der Schifffahrt zu unterstützen.

Lokale Präsenz, regionale Wirkung

Die Technologien und Systemlösungen von Shanghai Electric stützen sich auf eine etablierte regionale Erfolgsbilanz. Die Energieanlagen und Dienstleistungen des Unternehmens kommen auf südostasiatischen Märkten wie Indonesien, Malaysia und Vietnam zum Einsatz, darunter repräsentative Projekte wie das Kohlekraftwerksprojekt Pelabuhan Ratu mit einer Leistung von 3 × 350 MW in Indonesien, die Anlage für erneuerbare Energien in Selangor (Malaysia) sowie das kürzlich realisierte Gas-Kombikraftwerksprojekt Samalaju der 500-MW-Klasse in Sarawak (Malaysia).

Diese Projekte verdeutlichen die integrierten Kompetenzen des Unternehmens in den Bereichen Modernisierung traditioneller Kraftwerke, hocheffiziente Gaserzeugung, erneuerbare Energien und grüne Brennstoffe – und legen den Grundstein für die weitere Anwendung dieser drei Lösungen in der ASEAN-Region.

Im Rahmen der Enlit Asia 2026 nahm Shanghai Electric zudem am offiziellen Konferenzprogramm teil und hielt einen Fachvortrag mit dem Titel „Hochleistungs-Gasturbinentechnologie für eine saubere, effiziente und intelligente Stromerzeugung", in dem das Unternehmen seine Technologie-Roadmap sowie regional angepasste Lösungen für Hochleistungs-Gasturbinen und Kombikraftwerkssysteme vorstellte. Darüber hinaus veranstaltete das Unternehmen mehrere Roadshows und Austauschveranstaltungen, zu denen Vertreter von PLN, dem staatlichen indonesischen Stromversorger, lokale Kunden sowie Wissenschaftler aus dem Energiesektor eingeladen wurden, um über die Diversifizierung der Brennstoffquellen und die Entwicklung des indonesischen Stromnetzes zu diskutieren.

Auch in Zukunft wird Shanghai Electric seine Kompetenzen in der Herstellung von Energieanlagen und bei Systemlösungen nutzen, um gemeinsam mit ASEAN-Partnern den Übergang zu effizienteren, stabileren und kohlenstoffärmeren Energiesystemen in ganz Südostasien zu unterstützen.

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Vom «Rundschau»-Moderator zum Podcast-Host: Brotz plant Neustart bei Blick

08.10.2026

Sandro Brotz kehrt dem Schweizer Radio und Fernsehen den Rücken und wechselt Anfang 2027 zur Boulevardzeitung «Blick». Der 56-jährige Journalist, derzeit Moderator und stellvertretender Leiter der Polit-Talksendung «Arena», wird SRF Ende Januar 2027 verlassen. Bis voraussichtlich Mitte Januar führt er weiterhin durch die «Arena». Beim zum Ringier-Konzern gehörenden «Blick» soll Brotz einen neuen Video-Podcast aufbauen und moderieren, der mehrmals pro Woche Themen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft aufgreift.

Der Schritt markiert das Ende einer knapp 15-jährigen SRF-Ära für Brotz. Seit seinem Wechsel nach Leutschenbach im Juni 2012 prägte er zunächst als Moderator der investigativen Sendung «Rundschau» das Programm, später zusätzlich als Gastgeber des «Rundschau Talk». 2019 übernahm er schliesslich die «Arena» von Jonas Projer. Als Grund für den Wechsel nennt Brotz die Möglichkeit, bei «Blick» ein neues Format mitzuentwickeln und damit über die Rolle des klassischen Moderators hinauszugehen. Ganz neu ist das Ringier-Umfeld für ihn nicht: Vor seiner SRF-Zeit war er bereits unter anderem stellvertretender Chefredaktor des «SonntagsBlick».

Der Abgang von Brotz wirft bei SRF unmittelbar die Nachfolgefrage auf. Als Topfavorit galt zuletzt sein Kollege Mario Grossniklaus, der seit 2024 einmal im Monat die «Arena» moderiert und damit Brotz entlastet. Der 49-Jährige hat dieser Spekulation nun jedoch eine klare Absage erteilt. Auf Linkedin schrieb Grossniklaus, er werde sich nicht auf die Nachfolge seines «geschätzten Kollegen» bewerben. Stattdessen wolle er sich auf seine Aufgaben in der Wahlleitung von SRG und SRF konzentrieren – eine Funktion, die er als «grösste und spannendste Aufgabe» seiner bisherigen Karriere bezeichnet.

Mit der Absage von Grossniklaus bleibt offen, wer Brotz ab etwa Mitte Januar beerben wird. SRF verweist darauf, man wolle sich vorerst auf eine geordnete Übergabe der «Arena» konzentrieren. Der Wechsel von Brotz reiht sich ein in eine Serie prominenter Abgänge von SRF in Richtung Dufourstrasse: Bereits zuvor hatten unter anderem Reto Scherrer, Steffi Buchli, Christine Maier, Hannes Britschgi und der frühere «Arena»-Moderator Jonas Projer den Schritt zum Ringier-Konzern gewagt. Die Motive reichen von besseren Angeboten bis hin zum Wunsch, den eigenen Namen in neuen Rollen und Formaten zu positionieren – mit sehr unterschiedlichem Ausgang.