SHANGHAI,/PRNewswire/ -- Am 17. August ging die Shanghai Electric Company (SEHK: 02727, SSE: 601727) mit der Shanghai International Port Group und der CMA CGM Group in Partnerschaft, um eine Biomethanol-Bunkerung mit einem Gesamtvolumen von 8.000 Tonnen durchzuführen, die bislang größte einzelne Biomethanol-Bunkerung. Die Bunkerungszeremonie im Hafen von Shanghai Yangshan stand unter dem Motto „Green Fueled Globe, Lead the Future".
Der Hauptlieferant von Biomethanol für diese Aktion war das Taonan-Projekt für grünes Methanol von Shanghai Electric. Dieser Vorgang stellt nicht nur einen bedeutenden Durchbruch hinsichtlich des Liefervolumens dar, sondern zeigt auch, dass das Taonan-Projekt eine stabile Produktion und Lieferungen in großem Umfang gewährleistet.
Hinter diesem Erfolg steht eine lückenlos vernetzte, interprovinzielle Lieferkette für grüne Kraftstoffe, die als tragende Säule fungiert. Auf der „Shanghai International Shipping Green Fuel Sustainable Development Conference", die am 30. Juni dieses Jahres stattfand, haben Shanghai, Jilin und Liaoning den gemeinsam errichteten Transportkorridor für umweltfreundliche Kraftstoffe offiziell in Betrieb genommen. Darin wird die Nord-Süd-Transportroute für Methanol festgelegt: Produktion im Rahmen des Taonan-Projekts in Jilin, Umschlag und Lagerung im Hafen von Dalian sowie abschließende Bunkerung im Hafen von Shanghai.
Als zentrale Produktionsbasis des Transportkorridors nutzt das Taonan-Projekt für grünes Methanol von Shanghai Electric die reichlich vorhandenen lokalen Wind- und Solarressourcen sowie Biomasse-Rohstoffe aus Jilin. Die Anlage nutzt eigenentwickelte Komplettprozesssysteme und Kernausrüstung und ist die weltweit erste Großanlage, die durch die Kombination von Ökostrom und Biomasse Biomethanol herstellt. Es erfüllt die Anforderungen des Internationalen Schifffahrtszentrums von Shanghai im Bereich der Schiffsbetankung und leistet einen entscheidenden Beitrag zum Ausbau der drei wichtigsten Zentren für umweltfreundliche Kraftstoffe in der internationalen Schifffahrt.
Shanghai Electric wird sich weiterhin auf die gesamte Industriekette konzentrieren, die die Produktion, Lagerung, den Transport und die Nutzung verschiedener grüner Brennstoffe umfasst. Das Unternehmen wird die Forschung zu zentralen Schlüsseltechnologien intensivieren und seine integrierte Lösungskette für umweltfreundliche Kraftstoffe kontinuierlich weiterentwickeln. Shanghai Electric treibt den industriellen Fortschritt durch technologiegetriebene Innovationen voran und arbeitet mit Partnern zusammen, um den Bau des integrierten Projekts zur Erzeugung von grünem Methanol und nachhaltigem Flugkraftstoff (SAF) auf Basis der Kopplung von grünem Wasserstoff und Biomassevergasung (Taonan Phase II) zu beschleunigen. Das Unternehmen wird seine Kapazitäten zur Versorgung des Luft- und Seeverkehrssektors mit umweltfreundlichen Kraftstoffen in großem Maßstab kontinuierlich ausbauen. Shanghai Electric wird sich weiterhin dafür einsetzen, Chinas nationale „Dual-Carbon"-Ziele zu erreichen und den weltweiten Übergang zu kohlenstoffarmer, sauberer Energie voranzutreiben.
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Während die Dieselpreise in Teilen Italiens neue Höchststände erreichen, zeichnet sich in Luxemburg eine spürbare Entspannung ab – und in Deutschland profitieren Autofahrer nur eingeschränkt von Steuererleichterungen. In Südtirol kletterte der Dieselhöchstpreis in Bozen Medienberichten zufolge auf 2,288 Euro pro Liter und lag damit am Mittwoch über dem Durchschnitt auf den italienischen Autobahnen. Dort wurden im Schnitt 2,287 Euro pro Liter Diesel fällig. Im gesamtstaatlichen Vergleich ist Südtirol damit weiterhin Spitzenreiter bei den Preisen.
Auch in anderen italienischen Regionen zogen die Dieselpreise deutlich an. In Trient stieg der Selbstbedienungspreis auf 2,274 Euro pro Liter, ein Anstieg um 1,1 Cent binnen eines Tages. Die stärksten Preissprünge wurden jedoch nicht in den teuersten Regionen verzeichnet, sondern im Nordosten und im Westen des Landes: In Friaul verteuerte sich ein einmaliges Volltanken von 50 Litern Diesel um 1,25 Euro, in Ligurien um 1,20 Euro, im Latium um 1,15 Euro. Auf den Autobahnen wurden Tagesanstiege von bis zu zwei Cent je Liter registriert. Der Präsident der nationalen Verbraucherunion, Massimiliano Dona, wirft der Regierung in Rom vor, zu wenig gegen die Preisanstiege zu unternehmen, und warnt vor möglichen Folgen für die Inflation.
Parallel dazu zeigt sich in Luxemburg ein gegenteiliger Trend. Dort wird Diesel nach Angaben des Wirtschaftsministeriums ab Mitternacht um 6,2 Cent je Liter günstiger und kostet dann 1,995 Euro. Damit fällt der Preis unter die Marke von zwei Euro. Die Benzinsorten Super 95 und Super 98 bleiben stabil bei 1,837 Euro beziehungsweise 2,049 Euro je Liter. Auch Heizöl wird in Luxemburg billiger: Bei Abnahme von mindestens 1.500 Litern sinkt der Literpreis am Mittwoch ebenfalls um 6,2 Cent auf 1,477 Euro. Der Großherzogtum bewegt sich damit preislich klar unter dem Niveau vieler Regionen in Italien.
In Deutschland wiederum kommt eine bereits beschlossene Steuerentlastung für Autofahrer nur begrenzt an. In Sachsen-Anhalt senkte die Bundesregierung vor rund einer Woche die Steuern auf Kraftstoffe um 17 Cent pro Liter. Laut dem Portal Benzinpreis-blitz kostete Super E10 am Mittwochnachmittag im Landesdurchschnitt 2,12 Euro pro Liter und damit lediglich rund sieben Cent weniger als am Nachmittag vor Inkrafttreten des Rabatts. Der Dieselpreis lag bei 2,19 Euro pro Liter, rund 15 Cent unter dem Vorkrisenniveau. Die Entlastung erreicht damit nicht vollständig die angekündigte Höhe, zudem spielt laut den Erhebungen die Uhrzeit eine wesentliche Rolle: Je nach Tageszeit fällt der Vorteil für Verbraucher unterschiedlich aus.
Im europäischen Vergleich entstehen damit deutliche Preisunterschiede für Dieselverbraucher. Während Italien mit Rekordständen in Teilen des Landes und spürbaren Tagesanstiegen im Fokus steht, nutzt Luxemburg den Spielraum für Preissenkungen. Deutschland versucht, über Steuersenkungen gegenzusteuern, bislang mit begrenzter Durchschlagskraft an der Zapfsäule. Für Verbraucher bleibt das Umfeld volatil – und die Frage, in welchem Umfang staatliche Eingriffe und Marktbewegungen künftig tatsächlich im Portemonnaie der Autofahrer ankommen.