Seegene stellt STAgora™ auf der ESCMID Global 2026 vor: Fokus auf Echtzeit-Datenanalyse durch automatisierte PCR-Workflows

27.04.2026
  • Integration von Echtzeit-Datenanalysen und automatisierter PCR-Infrastruktur
  • Live‑Simulationen von STAgora™ sowie interaktive Touchscreen-Demonstrationen am Messestand
  • Präsentation der weiterentwickelten CURECA™-Plattform zur Veranschaulichung zukünftiger automatisierter Labor-Workflows
  • Großes Interesse von Fachbesucherinnen und Fachbesuchern aus Labor, Klinik, Forschung und Industrie

SEOUL, Südkorea, 27. April 2026 /PRNewswire/ -- Seegene Inc., ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich der molekularen Diagnostik, hat auf der ESCMID Global 2026 (vom 17. bis 21. April) in München seine Echtzeit-Datenanalyseplattform STAgora™ sowie ein weiterentwickeltes Modell seines automatisierten PCR-Workflow-Systems CURECA™ vorgestellt.

Seegene, a global molecular diagnostics company, is presenting its data-driven diagnostics and automation strategy centered on STAgora™ and CURECA™ at ESCMID Global 2026, held in Munich, Germany, from April 17 to 21.

Experten aus klinischen Laboren, Forschungseinrichtungen und der Industrie informierten sich über automatisierte PCR-Workflows am CURECA™-Demonstrationsbereich und diskutierten mögliche Einsatzszenarien. Im STAgora™‑Bereich konnten Besucherinnen und Besucher Live‑Simulationen der Plattform erleben und sich mit deren intuitiver Benutzeroberfläche sowie Funktionen zur Visualisierung aggregierter Testdaten vertraut machen.

Im Rahmen des Kongresses stellte Seegene seine zentrale Botschaft „From Numbers to Insights" vor. Der Ansatz beschreibt, wie automatisierte Testinfrastruktur und Echtzeit-Datenanalyse zusammenwirken können, um epidemiologische Entwicklungen besser zu verstehen und einzuordnen.

„STAgora™ wurde entwickelt, um weltweit generierte PCR-Testdaten in Echtzeit zusammenzuführen und auf Basis aggregierter Statistiken ein klareres Bild von Infektionsgeschehen zu ermöglichen", sagte Young Seag Baeg, New Business Officer bei Seegene. „Wir prüfen fortlaufend, wie Echtzeit-Datenanalysen in Kombination mit automatisierter Testinfrastruktur Labore unterstützen können, Infektionsmuster besser zu verstehen und den praktischen Nutzen aggregierter Testdaten zu erweitern."

Am Messestand präsentierte Seegene Dashboards mit vergleichenden Auswertungen von Einzel-Target- und syndromischen PCR-Testdaten, regionalen Infektionstrends über definierte Zeiträume, erregerspezifischen Positivitätsraten sowie Koinfektionsmustern. Besonders hervorgehoben wurde die Möglichkeit, aggregierte Testergebnisse gemeinsam mit regionalen epidemiologischen Daten auszuwerten.

Darüber hinaus stellte Seegene eine weiterentwickelte Version von CURECA™ vor. Die Besucherinnen und Besucher konnten sich einen Überblick über die modulare Systemarchitektur und den automatisierten Workflow verschaffen, der Probenvorbereitung, Nukleinsäureextraktion, Amplifikation und Ergebnisverarbeitung umfasst. Der fachliche Austausch konzentrierte sich insbesondere auf die Übertragbarkeit des Konzepts in reale Laborumgebungen.

Ein Interessent aus einem deutschen Universitätsklinikum, der an einer STAgora™‑Demonstration teilnahm, hob hervor, dass die Plattform einen besonders intuitiven Zugang zur Analyse und Visualisierung aggregierter Testdaten ermögliche. Insbesondere die gleichzeitige Darstellung regionaler Infektionstrends und aggregierter Testergebnisse in Echtzeit wurde als fachlich relevant bewertet.

„Das Interesse an den Echtzeit-Datenanalysen von STAgora™ und an möglichen praktischen Anwendungen war während des gesamten Kongresses deutlich spürbar", sagte Daniel Shin, Executive Vice President und Chief Global Sales and Marketing Officer bei Seegene. „Wir planen, Pilotprogramme mit Laboren und Gesundheitseinrichtungen weiter auszubauen, um die Plattform umfassend gemeinsam zu bewerten und mögliche zukünftige Einsatzszenarien zu unterstützen."

Der vorgestellte Ansatz steht in engem Zusammenhang mit syndromischen PCR-Testverfahren, die den gleichzeitigen Nachweis mehrerer Erreger ermöglichen und damit eine breitere Analyse aggregierter Infektionsmuster in unterschiedlichen Versorgungs- und Anwendungskontexten unterstützen.

Seegene hatte STAgora™ und CURECA™ bereits auf internationalen Fachkongressen wie der ADLM und der ESCMID Global 2025 vorgestellt. Auf dem ESCMID Global 2026 präsentierte das Unternehmen erstmals einen vergrößerten Messestand mit interaktiven Demonstrationsbereichen von STAgora™ sowie einem weiterentwickelten CURECA™‑Modell, das die langfristige Vision automatisierter molekulardiagnostischer Workflows verdeutlicht.

Während des Kongresses führte Seegene zudem Gespräche mit internationalen Partnern und führenden Laboren zur Validierung und möglichen Einführung von STAgora™ und CURECA™. Ergänzend wurden Informationsveranstaltungen für Experten aus dem Gesundheits- und Laborbereich durchgeführt, insbesondere mit Blick auf europäische Anwendungsbeispiele.

Über Seegene

Seegene ist ein global tätiges Unternehmen der Molekulardiagnostik mit mehr als 25 Jahren Erfahrung in Forschung, Entwicklung und Herstellung syndromischer Real-time-PCR-Technologien. Das Unternehmen ist insbesondere für seine Multiplex-PCR-Technologie bekannt, die den simultanen Nachweis mehrerer Krankheitserreger in einem Test ermöglicht.

Ein zentrales Merkmal der syndromischen Real-time-PCR-Technologie von Seegene ist die Fähigkeit, bis zu 14 Erreger mit ähnlicher Symptomatik in einem einzigen Ansatz zu detektieren und gleichzeitig quantitative Informationen bereitzustellen, die klinische Entscheidungsprozesse unterstützen können.

Die technologischen Fähigkeiten von Seegene haben sich während der COVID-19-Pandemie bewährt, als das Unternehmen mehr als 340 Millionen Tests an über 100 Länder weltweit lieferte.

Aufbauend auf seiner Expertise in der Molekulardiagnostik entwickelt Seegene ein integriertes diagnostisches Gesamtsystem, das neben Testverfahren auch automatisierte Systeme und datenbasierte Analyseplattformen umfasst. So treibt das Unternehmen neue Technologien wie STAgora™, eine Plattform zur Analyse von Echtzeit-Diagnosedaten, und CURECA™, ein vollautomatisches PCR-System zur Optimierung des gesamten Workflows bei molekularen Tests, voran.

Mit seiner Technology Sharing Initiative und globalen Partnerschaften verfolgt das Unternehmen das Ziel, den Zugang zu molekulardiagnostischen Technologien zu erweitern und die weltweite Prävention von Infektionskrankheiten zu stärken.

Visitors are experiencing the platform at the “STAgora™ Experience Zone” inside Seegene’s booth at ESCMID Global 2026, held in Munich, Germany, from April 17 to 21.

 

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Digitale Vignette und höhere Tarife treiben Gewinn der Asfinag auf 840 Millionen Euro

30.04.2026

Die staatliche Autobahnholding Asfinag hat 2025 einen Überschuss von 840 Millionen Euro erwirtschaftet und damit wieder das Ergebnisniveau von 2023 erreicht. Treiber des Gewinnanstiegs waren vor allem höhere Mauteinnahmen, die im Jahresvergleich um 8,2 Prozent auf rund 2,7 Milliarden Euro zulegten. Trotz des Gewinnsprungs blieb die Verkehrsentwicklung auf Österreichs Schnellstraßen und Autobahnen weitgehend stabil: Die Gesamtfahrleistung von Pkw und Lkw erhöhte sich laut Vorstandsdirektor Herbert Kasser lediglich um 0,3 Prozent auf rund 33 Milliarden Kilometer.

Besonders kräftig wuchsen die Erlöse aus der Strecken- und Schwerverkehrsmaut. Die Einnahmen aus der Streckenmaut legten um 11,6 Prozent auf 263 Millionen Euro zu. Der Schwerverkehr brachte knapp 1,8 Milliarden Euro ein – ein Plus von 7,9 Prozent gegenüber 2024. Die klassische Autobahnvignette steuerte 655 Millionen Euro bei, 7,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Eine wichtige Rolle spielten dabei Preisanpassungen: Die Pkw-Jahresvignette verteuerte sich 2025 um 7,7 Prozent auf 103,80 Euro. Insgesamt konnte der Überschuss damit um 14,4 Prozent gesteigert und der Ergebnisrückgang des Jahres 2024, als der Gewinn bei 734 Millionen Euro lag, wieder ausgeglichen werden.

Finanziell stärkte die Asfinag ihre Eigenkapitalbasis, während sich zugleich die Verschuldung erhöhte. Die Eigenkapitalquote stieg 2025 um einen Prozentpunkt auf 48 Prozent. Gleichzeitig wuchsen die Netto-Schulden um 180 Millionen Euro auf 10,74 Milliarden Euro. Die öffentliche Hand profitierte mehrfach: Rund 251 Millionen Euro flossen als Steuern an den Staat, nach 219 Millionen Euro im Jahr zuvor. Zusätzlich überwies die Asfinag 305 Millionen Euro als Dividende an den Bund, rund 20 Prozent mehr als 2024. Laut ÖAMTC summieren sich die Dividenden seit 2011 auf rund 2,5 Milliarden Euro; ohne diese Ausschüttungen wären die Schulden der Autobahngesellschaft nach Berechnungen des Mobilitätsclubs um etwa ein Fünftel niedriger.

Strategisch stellt die Asfinag ihr System der Mauterhebung weiter auf digital um und plant hohe Investitionen in die Infrastruktur. Ab 2027 wird es die Vignette nur noch in digitaler Form geben. Schon jetzt kann sie an rund 3.500 Vertriebspunkten sowie an 100 Automaten an 34 Standorten erworben werden; im laufenden Jahr soll das Vertriebsnetz um 10 bis 15 Automaten und etwa 1.000 zusätzliche Verkaufspunkte erweitert werden. Kundinnen und Kunden erhalten anstelle der bisherigen Klebevignette eine Bestätigung, wobei das Kfz-Kennzeichen beim Kauf registriert wird. Bis 2031 will die Asfinag insgesamt 12,5 Milliarden Euro in das heimische Autobahn- und Schnellstraßennetz investieren, rund 62 Prozent davon in Erhalt und Sanierung der bestehenden Infrastruktur.