Rockwell Automation: CompactLogix 5390-Steuerung erweitert Integrated Architecture-Portfolio

13.10.2026

 Neue Steuerung bietet verbesserte Leistung sowie integrierte Sicherheits- und Cybersecurity-Funktionen, um Maschinenbauer beim Erfüllen von sich wandelnden betrieblichen und regulatorischen Anforderungen zu unterstützen

MILWAUKEE, 13. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Rockwell Automation, Inc. (NYSE: ROK), das weltweit größte Unternehmen für industrielle Automatisierung und digitale Transformation, gab heute die Markteinführung seiner CompactLogix® 5390-Steuerung bekannt. Diese ist die neueste Weiterentwicklung der Integrated Architecture®-Steuerungsserie, die Maschinenbauern und Herstellern dabei hilft, Leistung, Sicherheit, Daten und Flexibilität in modernen Automatisierungsumgebungen zu optimieren.

Rockwell Automation advances Integrated Architecture portfolio with CompactLogix 5390 controller

Industrielle Abläufe werden zunehmend vernetzter und datenintensiver, was höhere Anforderungen an die Steuerungssysteme stellt. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen OEMs und Endkunden Anwendungen mit höherer Kapazität, integrierte Sicherheit, Cybersecurity und betriebliche Transparenz verwalten. Die Erfüllung dieser Anforderungen und die Bereitstellung intelligenterer Lösungen führen oft zu zusätzlicher Komplexität und erhöhtem Entwicklungsaufwand.

Die CompactLogix 5390-Steuerungen erweitern die bewährte Logix-Plattform und vereinen integrierte Cybersecurity und Sicherheit sowie verbesserte Leistung auf einer einzigen Steuerungsplattform. Mit Sicherheitsfunktionen, die auf die Norm IEC 62443-4-2 abgestimmt sind, und der Konformität mit dem EU Cyber Resilience Act unterstützt die Steuerung Maschinenbauer dabei, den sich wandelnden globalen Anforderungen gerecht zu werden und gleichzeitig das Maschinendesign zu vereinfachen.

Die Unterstützung für lokale PointMax™ E/A-Module ermöglicht modularere Architekturen, während ein um 43 Prozent geringerer Platzbedarf im Vergleich zu früheren CompactLogix 5380-Steuerungen dazu beiträgt, den erforderlichen Schaltschrankplatz zu reduzieren und Designs über Maschinenfamilien hinweg zu standardisieren. Zusammen helfen diese Funktionen Kunden, immer anspruchsvollere Automatisierungsanwendungen mit geringerer Komplexität zu verwalten.

„Hersteller und Maschinenbauer sind gefordert, mehr als nur Leistung zu liefern. Sie müssen auch die immer strengeren Anforderungen an die Cybersicherheit und die funktionale Sicherheit erfüllen und gleichzeitig größere, stärker vernetzte Betriebsabläufe verwalten", so Siva Iyyamperumal, Senior Product Manager bei Rockwell Automation. „CompactLogix 5390-Steuerungen vereinen diese Kompetenzen auf einer einzigen Plattform und helfen Kunden, das Maschinendesign zu vereinfachen, die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften zu unterstützen und fortschrittliche Automatisierungsanwendungen zuverlässig zu skalieren."

Integrierte Sicherheits- und Schutzfunktionen helfen Maschinenbauern, Risiken zu reduzieren, die Einhaltung von Vorschriften zu vereinfachen und sich auf die sich ändernden globalen Bestimmungen vorzubereiten, ohne die Maschinenarchitektur komplexer zu machen.

CompactLogix 5390-Steuerungen sind so konzipiert, dass sie nahtlos in das Integrated Architecture-Ökosystem von Rockwell Automation integriert werden können. Sie erweitern das kompakte Leistungsangebot des Unternehmens, das Steuerungs-, E/A-, Visualisierungs-, Bewegungs-, Sicherheits- und Informationstechnologien in einer optimierten Architektur für Maschinenbauer und OEMs vereint. Die Steuerung lässt sich in PointMax E/A, Kinetix®-Bewegungslösungen, PowerFlex®-Antriebe, Stratix®-Netzwerktechnologien, FactoryTalk® Design Studio™-Software und andere Visualisierungslösungen integrieren.

Dieser integrierte Ansatz hilft dabei, Engineering-Workflows zu vereinfachen, das Inbetriebnahme-Risiko zu reduzieren und einen skalierbaren Pfad von Einzelmaschinen zu komplexen Produktionssystemen zu schaffen.

Weitere Informationen zur CompactLogix 5390-Steuerung finden Sie auf der Website von Rockwell Automation oder bei Ihrem Vertriebspartner.   

Häufig gestellte Fragen 

Wie genau unterstützen CompactLogix 5390-Steuerungen eine kompakte Leistung?

CompactLogix 5390-Steuerungen erweitern das kompakte Leistungsangebot von Rockwell Automation und bieten Maschinenbauern und OEMs integrierte Steuerungs-, E/A-, Visualisierungs-, Bewegungs-, Sicherheits- und Informationstechnologien, um leistungsfähigere, sicherere und datengesteuerte Maschinen zu entwickeln.

Für wen ist diese Lösung geeignet?

Diese Lösung ist für OEMs, Systemintegratoren und Endanwender konzipiert, die eine hochgradig leistungsfähige, skalierbare Steuerungs- und Informationsplattform benötigen, um komplexere Maschinen, Prozess-Skids und Produktionssysteme zu unterstützen und sich gleichzeitig auf zukünftige Betriebsanforderungen vorzubereiten.

Welchen Mehrwert bietet dies für Hersteller?

CompactLogix 5390-Steuerungen helfen Herstellern, die Produktivität, Flexibilität und betriebliche Effizienz durch verbesserte Rechenleistung, erweiterte Skalierbarkeit und moderne Konnektivität zu steigern. Sie ermöglichen eine schnellere Maschinenleistung, unterstützen wachsende Anwendungsanforderungen und bieten einen nahtlosen Pfad zur Integration von Daten, Diagnosen und fortschrittlichen Technologien über alle Betriebsabläufe hinweg.

Über Rockwell Automation

Rockwell Automation, Inc. (NYSE: ROK) ist ein weltweit führender Anbieter für industrielle Automatisierung und digitale Transformation. Wir verbinden die Kreativität von Menschen mit der Leistungsfähigkeit von Technologie, um die Grenzen des menschlich Möglichen zu verschieben und die Welt produktiver und nachhaltiger zu gestalten. Der Firmensitz von Rockwell Automation befindet sich in Milwaukee, Wisconsin, USA. Rockwell Automation beschäftigt etwa 26 000 Mitarbeiter, die Kunden in mehr als 100 Ländern zur Seite stehen (Stand: Ende Fiskaljahr 2025). Weitere Informationen zur Umsetzung des Connected Enterprise in Industrieunternehmen finden Sie unter www.rockwellautomation.com.

Rockwell Automation logo

Cision View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/news-releases/rockwell-automation-compactlogix-5390-steuerung-erweitert-integrated-architecture-portfolio-302906397.html

Other news

Parmelin eröffnet Olma mit Ferkel – und warnt vor schwieriger Lage der Bauern

08.10.2026

Mit einem betont unterhaltsamen und zugleich programmatischen Auftritt hat der Kanton Schwyz seine Rolle als Gastkanton an der 83. Olma in St. Gallen übernommen. Bereits die offizielle Eröffnungsfeier im Theater St. Gallen zeigte, wie breit sich der Innerschweizer Kanton präsentieren will – kulturell, politisch und touristisch. Unter dem Motto «Schwyz liefert» rückt der Kanton während elf Tagen ein gutes Stück weiter nach Osten und nutzt die Publikumsmesse als Schaufenster für seine Produkte, sein Brauchtum und seine Eigenheiten.

Musikalisch setzte Schwyz zum Auftakt auf vertraute Namen mit regionalen Wurzeln: Unter der geistreichen, pointierten Moderation der Schwyzer Dirigentin Graziella Contratto spannten Jodlerin Nadja Räss, Schwyzerörgeler Markus Flückiger, Kontrabassist Pirmin Huber, Violinist Raphael Nussbaumer, das Ensemble Kulturschock mit Mezzosopranistin Lydia Opilik sowie Sängerin Linda Elys den Bogen von Volksmusik über Klassik bis Pop. Das Publikum im Stadttheater dankte den Schwyzer Klängen, die sonst eher zwischen Mythen und Rigi zuhause sind, mit tosendem Applaus.

Auch die Bundespolitik war prominent vertreten. Bundesrat Guy Parmelin eröffnete die Messe traditionsgemäss mit einem Ferkel – in diesem Jahr mit Säuli Vivienne, das sich beim Fototermin mit lautem Quieken gegen den Auftritt wehrte. Der Landwirtschaftsminister nutzte die Bühne, um die Olma als «herausragenden Begegnungsort» zwischen Konsumenten und Landwirtschaft zu würdigen und sprach von einer «Schweiz im Kleinformat», in der Fachleute, Familien, Politiker und Tiere zusammenkommen. Gleichzeitig verwies er auf die «Ernsthaftigkeit der Lage» für die Landwirtschaft, etwa mit Blick auf Trockenheit und grosse Hitze im vergangenen Sommer.

Der Schwyzer Landammann Sandro Patierno und Regierungsrätin Petra Steimen-Rickenbacher, Präsidentin des Organisationskomitees für den Gastkanton-Auftritt, stellten den Kanton ins Zentrum. Patierno zeigte sich besonders stolz auf den in Übergrösse ausgestellten Bundesbrief, das Hölloch und die legendären Wetterpropheten und spielte im Bühnengespräch mit Contratto mit dem Motto «Schwyz liefert». Humor bewies er auch, als er – gefragt nach seinen Lieblingstieren – Wildsäue, Wölfe und die Asiatische Hornisse nannte und festhielt, der Kanton Schwyz «liefere» auch in dieser Hinsicht. Verwaltungsratspräsident Markus Streckeisen erklärte die Olma schliesslich offiziell für eröffnet und erinnerte daran, dass die Messe aus dem Zusammenspiel vieler Menschen und Partnerschaften entstehe.

Während der elf Messetage, die in St. Gallen als «fünfte Jahreszeit» gelten, setzt der Gastkanton auf ein Konzept mit zahlreichen Boxen, in denen Besucher Produkte und Bräuche aus Schwyz entdecken können. Neben Klassikern wie der Degustationshalle bleibt auch das traditionelle Säulirennen um 16 Uhr ein Publikumsmagnet. Für Bundesrat Parmelin, der direkt von einem Staatsbesuch in Neu-Delhi an den «etwas kleineren Flughafen» Altenrhein reiste, ist der Gang durch die Olma mehr als Folklore: Er bezeichnete den offenen Dialog zwischen Produzenten, Verarbeitern, Händlern, Konsumenten und Regulierungsbehörden als zentral – eine Botschaft, die zum Selbstverständnis der Messe und zum Auftritt des Gastkantons gleichermassen passt.